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Donnerstag, 07. August 2008 13:00 Uhr
KM Stand 33160
Es geht wieder los, diesmal in den Norden von Deutschland. Unser erstes
Ziel ist der Wohnmobilstellplatz in Greven "Camp Marina", einer von 52
Top Plätzen im Jahr 2008, mal schauen. Es ist ein heißer und schwüler
Tag, der uns an den Dortmund-Ems-Kanal südlich von Münster treibt.
Wir erreichen den Stellplatz gegen 15.00 Uhr und sind angenehm
überrascht vom ersten Eindruck. Der Platz liegt unmittelbar am Kanal
und an einem Yachthafen (Alte Fahrt Fuestrup). Nein, einen Stellplatz in
der ersten Reihe finden wir nicht mehr, das ist aber auch nicht
erforderlich, hier sind alle Plätze schön. Ca. 90 Stellplätze gibt es
hier, große Parzellen mit Stromanschluss, VE am Eingangsbereich, WC,
Duschen, Brötchenservice usw. Der Preis von 9,50 Euro pro Nacht
inklusive Strom ist nicht zu hoch für die Leistung. Dieser Platz kann
von uns uneingeschränkt weiter empfohlen werden.
Erster Tag und hohe Temperaturen lassen uns in die Campingstühle
versinken und entspannen. |

"Camp Marina" direkt am Dortmund-Ems-Kanal |

Schöne Stellplätze auch in der zweiten Reihe |

mit teilweisem Blick auf den Kanal |
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Freitag, 08. August 2008 10:00 Uhr
Km Stand 33279
Eine ruhige Nach liegt hinter uns. Erst gegen Morgen wurden die
Temperaturen erträglich. Gut gefrühstückt geht es an die Planung für den
heutigen Tag bei einem ungewohnt "frischen Lüftchen". Die
Stadt Celle ist unser Ziel. Im Bordatlas ist der Schützenplatz mit VE angegebene
für 35 Mobile. Wir finden
den Platz leicht, er ist gut ausgeschildert. Wir staunen, hier stehen
bereits ca. 70 Wohnmobile. Kein Problem, der Platz kann auch 200 Mobile
verkraften. Vom Stellplatz aus sind es ca. 10 Minuten zu Fuß bis in die
Altstadt von Celle. Eine sehr schöne alte Stadt mit Fachwerkbauten zum
Staunen. Eine schöne Gasse nach der anderen reihen sich hintereinander.
An diesem Wochenende ist das Altstadtfest von Celle, was auch den großen
Andrang an Wohnmobilen erklärt.
Wir schlendern durch die Gassen und bewundern die vielen Bühnen und
Stände für die Bands am Abend, nur von einigen Schauern gestört. |

Wohnmobilstellplatz -Schützenplatz- in Celle |

Fachwerk an Fachwerk |

in Celle |

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Proben beim Altstadtfest |

Getränke aller Art und auch Farben |

Sie wurde mal wieder geschrumpft |

Ein buntes Treiben |
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Samstag, 09. August 2008 10:30 Uhr
KM Stand 33492
Auf Frühstücksbrötchen verzichten wir heute, auch wenn es nur 10 Minuten
Fußmarsch sind. Ein Blick nach draußen zeigt uns heute Morgen ca. 100
Wohnmobile auf dem Schützenplatz und am Rand einen Flohmarkt. Den nehmen
wir noch mit, bevor es in die Tagesplanung geht. Nach dem Start geht es
zum Flugplatz Celle, hier vermutet Kugel ein stationiertes Motorflugzeug
vom Typ Bölkow Junior, was der Luftsportverein Sauerland vor ca. 37
Jahren sein Eigentum nannte. Ein Foto für das 75 jährige bestehen des
Vereins wäre nicht schlecht. Leider sind die Hallen verschlossen und es
ist kein Mensch da.
Weiter geht es nach Bergen zum Wohnmobilstellplatz Bergen am Ziegeleiweg
7. Ein schöner kleiner Platz mit -VE- im "Grünen", gegenüber von einem
Seminar Hotel. Der Stellplatz ist kostenlos, sowie auch die
Entsorgung. Wir entsorgen und fahren weiter. Wir merken uns diesen Platz
einmal für später vor. Wenn wir schon dabei sind, dann schauen wir auch
auf dem nahe gelegenen Stellplatz in Hermannsburg vorbei. Wir finden den
Platz leicht nach der Beschilderung auf dem Schützenplatz. Dort stehen
die Mobile auf Gras/Schotter von Wald umgeben mit VE. Nicht schlecht,
hier kann man auch hinfahren. So, jetzt fahren wir auch noch den von
meinen Schwiegereltern empfohlenen Stellplatz in Faßberg an. Ein
ausgeschilderter Stellplatz für Wohnmobile mit VE, schön ruhig gelegen
und von Wald umgeben. Ja, auch dieser Platz wird für später vorgemerkt,
er ist schön. Es geht weiter. Eigentlich haben wir uns wieder einmal den
Lüneburger Stellplatz ausgesucht. Am frühen Nachmittag treffen wir ein
und ergattern einen der beiden letzten Stellplätze. Das Wetter ist schön
und vor allen Dingen trocken. Wir sitzen draußen, wie fast alle
Wohnmobilisten hier - schön -. Im Laufe des Nachmittags drehen
noch viele Wohnmobile die Runde auf dem Stellplatz, ohne Erfolg. Die
normalen Parkplätze in der Nähe der Versorgungsstation müssen für
weitere Mobile herhalten.
Eine weitere Beschreibung und Fotos von Lüneburg "klemmen" wir uns hier
und verweisen auf den Bericht vom Juni 2007. |

Stellplatz mit VE in Bergen ruhig gelegen |

Flohmarkt auf dem Schützenplatz in Lüneburg |

Wohnmobilstellplatz in Lüneburg |
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Sonntag, 10. August 2008 09:15
Uhr KM Stand 33606
Guten Morgen rufen die Regentropfen vom Dach des Wohnmobils. Trotzdem
haben wir gut geschlafen. Ohne frische Brötchen verlassen wir Lüneburg
mit dem Ziel Neumünster, nördlich von Hamburg an der A 7. Dort wollen
wir uns mit Freunden treffen, die auf dem Weg nach Dänemark sind,
natürlich mit Wohnmobil.
Es ist Sonntag und die Autobahn ist leer. Zügig geht es über die A7 und
ohne Stau durch den Elbtunnel. Unser Ziel, der Stellplatz am Freibad in
Neumünster. Es beginnt zu schüttet aus allen Kübeln, halt
wie vorhergesagt.
Wir erreichen den Wohnmobilstellplatz am frühen Nachmittag. Am
Frei/Hallenbad gelegen extra mit einer Schranke für die Wohnmobile. 22
großzügig ausgelegte Stellplätze, mit VE, mit Strom (50 Cent kw/h), mit
Beleuchtung und mit WLAN sind den Übernachtungspreis von 5,00 Euro (an
der Freibadkasse zu entrichten) wert.
Es schauert reichlich und es ist ein Nachmittag im Wohnmobil angesagt,
der nur kurz von den vorbeischauenden Freunden unterbrochen wird. Der
Wetterbericht für morgen verspricht Wetterbesserung für diese Region,
wir hoffen darauf. |

Stellplatz am Freizeitbad in Neumünster |

eine Schranke hält den Pkw-Parkverkehr raus |
Montag, 11. August 2008 10:00 Uhr KM Stand 33731
Es ist ein grauer Himmel heute Morgen, aber trocken. Eine ruhige Nacht
liegt hinter uns, nachdem der Abendhimmel wolkenlos geblieben ist. Beim
Einbruch der Dunkelheit zeigt sich die interessante Beleuchtung des
Stellplatzes mit seinen im Pflaster eingelassenen Scheinwerfern - ein
tolles Bild -.
Frühstücksbrötchen gibt es vom Edeka-Markt ca. 10 Minuten fußläufig. Ab
geht es in Richtung Rendsburg, wenige Kilometer nördlich von
Neumünster.
Wir erreichen den Stellplatz (TopPlatz) in der Mittagszeit und
suchen uns ein Plätzchen. Es sind reichlich Plätze (45 Stück) frei. Die
Rezeption hat verdiente Mittagspause und wir verschieben die Anmeldung
auf den Nachmittag.
Es ist ein schön angelegter Platz mit gekennzeichneten Stellflächen, VE
und Stromanschlüssen ( 50 Cent 1kw/h). Im Einfahrtsbereich befindet sich
das Servicegebäude (mit Brötchenvorbestellung) mit Café und
Kiosk. Die Sanitäranlagen ( Duschen 50 Cent) können mit
einem Schlüssel (20,00 Euro Kaution) benutzt werden. Die
Übernachtung kostet 9,00 Euro, ein angemessener Preis für diesen Platz.
Wir können ihn einfach nur weiterempfehlen. |

Einfahrtsbereich mit VE Stellplatz Rendsburg |

Wohnmobilstellplatz Rendsburg |
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Vom Stellplatz aus erreichen wir die Altstadt in wenigen
Minuten zu Fuß und bewundern die Zusammenführung von alter und neuer
Architektur. Die Besichtigung der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal
erledigen wir mit dem Fahrrad.
Vorbei am Yachthafen, Bahnhof und Festhalle erkennen wir die
Eisenbahnbrücke schon von Weitem. Eine interessante Konstruktion, die
die Züge über den Kanal führt und gleichzeitig als eine an Drahtseilen
hängende Fähre Pkw und Personen auf die andere Kanalseite bringt. Muss
man einfach mal gesehen haben.
Für den Rest des Tages lösen sich Schauer und ein paar Sonnenstrahlen ab
und der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage nichts Gutes voraus. |

Innenstadt Rendsburg |

Fußgängerzone |

Moderne Gestaltung im Hafenbereich |

die bekannte Schwebefähre |

Schwebefähre am Nord-Ostssee-Kanal |

die Hafenpromenade |
Dienstag, 12. August 2008 11:00 Uhr
KM Stand 33777
Wir verbringen die Nacht bei Regen wie vorhergesagt. Beim Blick aus dem
Wohnmobil stellen wir fest, dass fast alle Plätze belegt sind. Also,
immer rechtzeitig die Stellplätze anfahren!!!
Wir starten mal in Richtung Ostsee (ist von hieraus ja nicht so weit),
mit dem Ziel Laboe an der Kieler Förde, vielleicht ist das Wetter
da etwas besser.
Nein, es ist nicht besser in Laboe. Zwischen den Schauern wandern wir
bis zum Strand, bewundern das Marine-Ehrenmal und das U-Boote von außen,
schlendern an der Promenade entlang und und erreichen noch vor dem
nächsten Schauer das Wohnmobil. Nach dem Schauer satteln wir die
Fahrräder und es geht in den Ort Laboe mit einem kleinen "Fischhappen"
beim Blick auf die Kieler Förde und die "großen Pötte".
Der Stellplatz ist soweit in Ordnung, mit VE ohne Strom. Wir bezahlen 12
Euro (Kurtaxe inbegriffen) am Parkscheinautomaten für die Übernachtung.
Etwas viel, wie wir meinen, für diese Leistung. Die VE an der
Sani-Station schlägt noch einmal mit je einem Euro zu Buche. Trotz des
schlechten Wetters können wir den Sonnenuntergang aus unserm
"Küchenfenster" genießen. |

Reisemobilstellplatz - Am Ehrenmal Laboe - |

Das Marine-Ehrenmal in Laboe |

mit dem U-Boot zur Besichtigung |

Der Hafen |

mit regem Treiben von Schiffen |
Mittwoch 13. August 2008 09:40 Uhr
KM Stand 33836
Die Nacht belästigt uns mit Gewitter, Starkwind und Regen.
Brötchenservice fällt heute Morgen aus und wir Frühstücken mit Reserven,
kein Problem.
Eckernförde ist unser nächstes Ziel. Die Wettervorhersage bringt uns
nicht wirklich weiter, sie ist unverändert mit schlechtem Wetter, also
können wir uns dann auch Eckernförde näher ansehen. Aber soweit kommt es
nicht. Wir fahren den Wohnmobilstellplatz in Eckernförde an der B 76 an.
Genau, an der Bundesstraße 76, im Bordatlas angegeben für Wohnmobile bis
max. 7m Länge. Der Stellplatz ist sehr eng (wie die großen Wohnmobile
hier wieder rauskommen wissen wir nicht) und sehr laut. Die Entscheidung
fällt sofort, wir fahren weiter. Wohin? Nach Husum beschließen wir.
Wir suchen uns den Stellplatz in Husum - Porrenkoog aus, der heißt
Loof's Wohnmobilhafen und ist dem Seafood-Bistro angegliedert, dort
werden auch die Stellplatzgebühren bezahlt. Der Platz ist gut
ausgeschildert und befindet sich in Hafennähe. Nachdem wir uns ein
Plätzchen ausgesucht haben (frühes Erscheinen ist für einen der 30
Plätze Pflicht) gehen wir zum nahe gelegenen Sea-Food-Bistro. Natürlich
kaufen wir zuerst eine Kleinigkeit aus der reichhaltigen Fischtheke
bevor die Stellplatzgebühr entrichten. 10,00 Euro + 2,00 Euro
Strom kostet die Übernachtung. Für den Stromschlüssel hinterlegen wir
noch einmal 20,00 Euro Kaution, die wir uns am nächsten Tag wieder
abholen können. Auf einen Schlüssel für die Sanitäreinrichtung
verzichten wir. Der Platz hat so etwas den Charakter eines
Garagenhinterhofes aber für die nahe Lage zum Hafen können wir es gelten
lassen.
Das Aprilwetter mit Gewitter, Schauer, Sturm und Sonnenschein lässt uns
zu Fuß und mit dem Fahrrad zwischen den Dächern und der Einkaufsstraße
hin und her rasen. Trotzdem, wir werden einfach nass. Wann wird es
endlich besser?
Wir haben schließlich noch Sommer. |

Der Stellplatz in Husum - Porrenkoog beim Fisch-Bistro |

Hafenpromenade von Husum |

Blick auf den |

Binnenhafen von Husum |
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Donnerstag, 14.08.2008 10:00 Uhr
KM Stand 33953
Hallo, das war eine Nacht. Sturmböen und und Regen "bis die Schwarte
krachte". Der Stellplatz ist mit Riesenpfützen überzogen und wir rüsten
zwischen den starken Schauern ab. Wetterbesserung nicht in Sicht. Graue
Wolken aus der Windrichtung so weit das Auge reicht.
Trotzdem, es geht weiter. Wir suchen uns den Reisemobilhafen in St.
Peter-Ording aus, ca. 45 Kilometer südlich-westlich von Husum. Wir
erreichen den TopPlatz in der Mittagszeit bei Regen, wie sonst. Es ist
erstaunlich leer und wir suchen den für uns schönsten Platz (ist
ja subjektiv) aus. Toll gemacht hier. Erst einmal müssen wir uns
mit den Gegebenheiten vertraut machen. Hier gibt ein besonderes
Kartensystem. Wir schieben einen 20 Euro-Schein in den Automaten und
erhalten als Gegenleistung eine Karte mit der wir alles (Schranke, WC,
Duschen, Strom, Entsorgung etc.) bedienen und abbuchen können.
Beim Verlassen des Platzes wird der Restbetrag wieder ausgezahlt.
Übrigens gibt es hier auch einen Hot-Spot. Für 1,00 Euro gibt es eine
Stunde Internetzugang. |
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Wohnmobilhafen St. Peter-Ording |

Sanitärgebäude und -VE- |
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Zwischen den Schauern wandern wir in den nahe gelegenen
Ort von St. Peter-Ording. Anschließend geht es mit den Fahrrädern noch
ans Wasser. Wasser? Kein Wasser zu sehen, dafür aber geführte
Wattwanderungen. Es ist seit zwei Stunden trocken und die Sonnen lässt
uns noch ein Stunde in den Stühlen vor dem Wohnmobil genießen. |

3 Krabbenfischer |

Ein Vorgarten mit besonderer Blumenpracht im Ort |

Wattwanderungen bei Sonnenschein |

Strand von St. Peter-Ording |
Freitag, 15. August 2008 08:00 Uhr
KM Stand 34001
Was für ein tolles Wetter, blauer Himmel, ein paar Wölkchen und ein
laues Lüftchen. Temperatur nur etwas über 20 Grad C, so kann man es auch
gut in der Sonne aushalten.
Heute müssen die Fahrräder mal wieder gelüftet werden. Wir fahren in
Richtung Ording, vorbei am Ortsteil St. Peter Bad und der Strandbrücke.
Wer den ca. 1 Km entfernten Sandstrand erleben möchte muss erst einmal,
wenn er keine Kurkarte hat, 3,00 Euro pro Person auf den Tisch legen.
Ein bisschen happig wie wir finden. Wir fahren weiter und irgendwo
gelangen wir, wie auch immer, kostenlos an den Strand. Wir wandern etwas
am Strand entlang und staunen über das Gewimmel an bunten Strandmuscheln
(nicht die Meerestiere) und Menschen hier. Es ist Wochenende und die
Wettervorhersagen sind gut für diesen Teil des Landes.
Auf der Rückfahrt rasten wir noch kurz auf dem Veranstaltungsplatz von
St. Perter Ording Bad und bestaunen den Bühnenaufbau für die Bundeswehr
Big-Band für diesen Abend. Noch bis spät in den Abend können wir die
Musik am Stellplatz hören. Uns stört sie nicht. |

Strand von St. Peter-Ording Bad |

Strand von Ording |

Typische Pfahlbauten in dieser Region |

Leuchtturm Westerhever |
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Samstag, 16. August 2008 08:30 Uhr KM
Stand immer noch 34001
Der Stellplatz ist bis zum letzten Platz belegt. Einige haben sogar vor
der Schranke genächtigt.
Der Brötchenservice wird diesmal von Kugel erledigt, der heute mal im
Gewerbegebiet die Brötchen holt.
Der Himmel ist stark bewölkt und einige blaue Löcher sind zu sehen. Die
Wettervorhersage sagt besseres Wetter an, vielleicht kommt es noch.
Wir werden auch noch eine Nacht hier verbringen und den Tag genießen.
Das Motto: Fahren bei schlechtem Wetter, Stehen bei gutem Wetter, macht
ja auch Sinn. |
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Sonntag, 17. August 08:15 Uhr KM Stand immer
noch 34001
Guten Morgen, ein blauer wolkenloser Himmel begrüßt uns. Wir frühstücken
das erste mal im Freien, so muss es sein.
Viel ist nicht vom Vortag zu berichten, außer das Kugel abends mit der
Langbank zusammengebrochen ist. Fotos gibt es trotz Nachfragen nicht von
dieser Aktion. Unser vorrangiges Ziel am Montag wird das Suchen eines
Baumarktes sein. Wir bleiben noch bis zum Nachmittag und setzen dann
die Reise in Richtung Heide fort.
Wir ereichen den Stellplatz in Heide ohne größere Probleme. Ein schöner
kreisförmig angelegter Platz für 16 Reisemobile mit Stromanschlüssen (
40 Cent die kw/h). VE Sani-Station (Je 1 Euro) ist an der Einfahrt
vorhanden. Die Übernachtung ist kostenlos. Sind die Plätze wie heute
belegt, können die Mobile auch auf dem Normalparkplatz abgestellt
werden. Ein toller Platz, wir empfehlen ihn weiter.
Gegen Abend verdunkelt sich der Himmel, es bleib aber trocken. Wir
ergreifen die Gelegenheit beim Schopf (es regnet nicht) und nutzen den
Gasgrill, ohne die anderen zu belästigen. |

Reisemobilstellplatz in Heide am Freibad |
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Montag, 18. August 10:00 Uhr KM Stand
34046
Ruhige Nacht, leichter Regen, jetzt ist es stark bewölkt aber trocken.
Nach dem Frühstück geht es ab in die Baumärkte. Die Aktion macht uns um
einen Akkuschrauber reicher. Noch kurz im Gewerbegebiet für 47,84 Euro
getankt, beim Stand von 34048. Hallo, 1,32 Euro der Liter Diesel, die
Preise sind nach unten gegangen - GUT-.
Nach dem Besuch der netten Innenstadt von Heide erledigen wir die
Holzarbeiten an der Schlafbank, mitten auf dem Heide - Marktplatz.
Dann geht die Fahrt weiter in Richtung Wischhafen über Brunsbüttel und
den Nord-Ostsee-Kanal entlang an der Elbe. Kurz vor dem Kernkraftwerk
Brokdorf schauen wir uns unterhalb des Deiches noch den
Reisemobilstellplatz an. 30 Stellplätze (fast alle belegt) mit VE und
Strom liegen direkt hinter der Feuerwehr. Wir fahren weiter bis
Glückstadt, um dort mit der Fähre über die Elbe zu setzen, was uns die
Durchfahrt durch Hamburg erspart.
Von der Fähre (15 Euro für unsere Wohnmobilgröße und 2 Personen) haben
wir noch einen Blick auf den Reisemobilstellplatz von Glückstadt direkt
an der Elbe, wäre vielleicht auch interessant gewesen.
Nach dem Anlegen in Wischhafen schauen wir uns den ersten Stellplatz
(Stellplatz an der Elbfähre) an, der kurz nach der Anlegestelle auf der
linken Seite ist. 15 Wohnmobile passen auf diesen Platz ohne Strom und
kostenlos. Ein Spendenstein ist an der Einfahrt aufgestellt. Wir fahren
weiter zum nächsten Stellplatz am Museum, der Platz für 6 Wohnmobile
bietet, ohne allen Komfort. Alle Plätze sind belegt und wir erhalten den
Tipp doch 300 Meter weiter zu fahren, über den Deich und hinter dem
Bogenschützenplatz einzubiegen. Genau das machen wir und finden den
dritten Stellplatz in diesem kleinen Ort. Es ist Platz für mindestens 12
Wohnmobile. Zwei Plätze hier direkt im Hafen sind erst belegt. Hier
bleiben wir und nehmen sogar den Stromanschluss ( 1 Euro für 2 kw/h) in
Anspruch. Der Platz ist kostenlos und hat ebenfalls einen Spendenstein.
Das kann ja nur eine ruhige Nacht werden, zumal es leicht zu Tröpfeln
beginnt. - Gute Nacht -. (Hoffentlich hält das Bett!!!) |

Fußgängerzone und |

eine riesiger Parkplatz in Heide |

Kleine Reparaturen durch den Wohnmobilheimwerker |

Auffahrt auf die Fähre in Glückstadt |

Blick von der Fähre auf den Reisemobilstellplatz Glückstadt |

Der kleine nette Hafen |

und Wohnmobilstellplatz in Wischhafen |

Wischhafen - Hafen |

Hafen - Wischhafen |
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Dienstag, 19. August 10:00 Uhr KM Stand
34128
Sehr ruhige Nacht kann man da nur sagen. Nach dem Frühstück beschließen
wir auch noch den vierten Stellplatz von Wischhafen aufzusuchen. Na ja,
dieser Stellplatz lebt von der VE Station. Wir entsorgen und setzen die
Fahrt nach Cuxhaven fort. Wir entscheiden uns für den Stellplatz in
Cuxhaven-Duhnen. Angegeben mit 60 Stellplätzen in unmittelbarer Nähe zum
Strand macht diesen Platz interessant. Ausgestattet mit VE (inkl.),
Strom (2€ ), WC und Duschen (50 Cent) kostet die Übernachtung
10,00 Euro. Allerdings wird noch ein Kurbeitrag von 2,40 Euro pro Person
fällig, sonst ist nichts mit Strand und Wasser gucken.
Bei starker Bewölkung besuchen wir den Strand und die Promenade. Es
kommt etwas Urlaubsstimmung auf als wir, bei kurz aufreißender
Wolkendecke, im Sand liegen. Genau 55 Minuten verbringen wir dort, dann
kündigt die Verdunkelung des Himmels den nächsten Schauer an. Wir suchen
fluchtartig die Nähe des Wohnmobils. Dort verbringen wir den Rest des
Tages ohne den erwarten Regen und das bis zum Sonnenuntergang. Geht
doch. |

Der Strand von Cuxhaven Duhnen |

Reisemobilstellplatz Cuxhaven |

Cuxhaven Duhnen |

mit der Promenade |

Ein außergewöhnliches Bild - entgegen dem Trend wird hier nur
- m i t - Chemikalien entsorgt. Warum? |
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Mittwoch 20. August 10:00 Uhr KM Stand
34185
Frühstücksbrötchen gibt es beim gegenüberliegenden Campingplatz mit
eigener Bäckerei. Alles eingepackt und es geht zum Entsorgen. Dort fällt
uns das Hinweisschild "Entsorgung nur mit Chemikalien" auf. Wir schauen
uns verwundertet an und verstehen es nicht. Auf anderen Stellplätzen
darf mittlerweile nur ohne Chemikalien entsorgt werden. Wir haben keine
Chemikalien und entsorgen trotzdem - Entschuldigung -. Wir können den
Platz trotzdem weiterempfehlen.
Ab geht es nach Nordholz. Wie es sich für jede Wohnmobilfahrt gehört
besuchen wir ein Museum, das mit Luftfahrt zu tun hat und dabei handelt
es sich um das AERONAUTICUM -Deutsches Luftschiff- und
Marinefliegermuseum e.V.
Es lohnt sich hier mal vorbeizuschauen. |

AERONAUTICUM Nordholz |

Luftschiff und Marinefliegermuseum |

Außengelände mit |

verschiedenen Marineflugzeugen |

Deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum e.V. in 27637 Nordholz
-Peter-Strasser-Platz 3 |
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Reisemobilstellplatz Bremerhaven (ein TopPlatz)
-Parkplatz Doppelschleuse ist unser Ziel. Rundherum Wasser um
diesem Platz, auch noch von Oben. Ca. 60 bis 70 Plätze werden hier
angeboten mit VE, Strom ( 50 Cent kw/h) und WC und Duschen. Der Preis
beträgt 6,50 Euro für die Übernachtung. Der Platz hat einfach eine tolle
Lage.
Zu Fuß geht es bei sehr tief hängenden dunklen Wolken in den Teil
"Mitte". Havenwelten, Zoo am Meer, Deutsches Auswanderer Haus, Deutsches
Schifffahrtsmuseum, Radarturm, Columbus-Center und noch mehr. Das alles
führt bei uns zu einer Reizüberflutung und wunden Füßen. Zwischendurch
zwingen uns Wolkenbrüche immer wieder Unterstellmöglichkeiten zu suchen.
Auf dem Rückweg fahren wir noch den Radarturm hoch auf 65 Meter Höhe und
genießen die tolle Aussicht ( für 1,00 Euro pro Person). Wir erreichen
den Stellplatz noch rechtzeitig bevor das nächste Unwetter über uns
hereinbricht. Bis spät in die Nacht können wir aus dem Wohnmobil den
Verkehr in den Schleusen beobachten - Klasse -. |

Reisemobilhafen in Bremerhaven |

an der Doppelschleuse |

Blick auf die "Mitte" |

Schifffahrtsmuseum |

im Außenbereich |

Wolkenbrüche lassen uns in Geschäfte flüchten |

Blick auf die Werften im Regenschauer |

Blick vom Radarturm auf das Schifffahrtsmuseum und den Hafenbereich |

Blick vom Radarturm auf die Doppelschleuse |

mit dem Reisemobilhafen |
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Donnerstag 21. August 10:50 Uhr KM Stand
34230
Über das heutige Ziel sind wir uns unschlüssig. Wir beschließen mit der
Fähre nach Nordenham überzusetzen. Für 10,40 Euro gelangen wir auf die
andere Weserseite und erreichen den Stellplatz in Nordenham am
Freizeitbad Störtebecker. Platz mit VE und Strom, gut gelegen,
kostenlos. Leider macht das Freibad erst um 15.00 Uhr auf. Wir fahren
weiter nach Brake und suchen den Stellplatz am Binnenhafen. Der sagt uns
nicht zu. Dann geht nach Elsfleth zum Parkplatz an der Kaje mit VE und
Strom. Den Platz finden wir beim besten Willen nicht. Also weiter
nach Lemwerder zum Reisemobilhafen am Peter-Baxmann-Platz. Den Platz mit
VE / Strom finden wir und bleiben. Wir schaffen noch eine kleine Tour
mit den Rädern in die nähere Umgebung, dann regnet es wieder Mal bis
spät in die Nacht---womit haben wir das eigentlich verdient? |

Fähre über die Weser nach Nordenham |

Stellplatz im Lemwerder |
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Freitag 22. August 10:45 Uhr KM Stand
34298
Der Morgen beginnt unspektakulär mit dichten Wolken. Wir führen
noch eine grünliche -VE- durch, ist im Übernachtungspreis von 3,00 Euro
enthalten und setzen anschließend die Reise in Richtung Wildeshausen
fort. In der Kreisstadt Wildeshausen finden wir einen kleinen schönen
Stellplatz am Stadtrand in der Nähe des Freibades. Die Übernachtung ist
kostenlos und VE ist am Stellplatz vorhanden. Für Strom bezahlen wir
3,00 Euro im nahe gelegenen Freibad und bekommen für 20,00 Euro Kaution
den Schlüssel für die Stromsäule. In den 3,00 Euro ist der Eintritt für
eine Person ins Freibad inbegriffen. Toll, was die Kreisstadt den
Wohnmobilfahrern bietet. Wir empfehlen diesen kostenlosen Stellplatz auf
jeden Fall weiter.
Wir fahren noch einige Kilometer mit dem Fahrrad rund ums Städtchen,
sitzen noch etwas vor dem Mobil in den Stühlchen und verziehen uns ins
Wohnmobil als es anfängt zu regnen. |

Schöner kleiner Reisemobilstellplatz |

in der Kreisstadt Wildeshausen |

Feuerwehr |

und Innenstadt von Wildeshausen |
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Samstag, 23. August 2008 10:00 Uhr
KM Stand 34343
Es hat die ganze Nacht durch geregnet und wir starten heute morgen bei
leichtem Regen. Die Fahrt geht in Richtung Süden, Flugplatz Damme mit
angeschlossenem
Reisemobilstellplatz
ist das Ziel. Der eigentliche
Stellplatz ist an diesem Wochenende nicht für Reisemobile nutzbar da
hier eine Großveranstaltung statt findet. Macht nichts, wir stellen uns
auf den großen Parkplatz direkt an die Piste, nach Rücksprache mit den
Einweisungskräften ist das kein Problem. Wir schauen den
Flugvorführungen zu, hauen uns ne feiste Portion Currywurst - Pommes -
Mayo rein und nehmen am Nachmittag noch ne Kleinigkeit von der
Kuchentheke zu uns. Dann fängt es wieder an zu regnen und die
Veranstaltung ist damit beendet.
Am frühen Abend treffen noch Freunde auf der Rückfahrt vom
Dänemarkurlaub bei uns ein und wir lassen den Abend gemeinsam bei
Urlaubserzählungen mit Bier und "Willi" ausklingen. |

Flugplatz Damme
mit einer Vierer-Formation |

Stellplatz ausnahmsweise unmittelbar an der Piste |

Verbandsflug beim Fly-In der Oldtimer |
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Sonntag, 24. August 2008 09:30 Uhr
KM Stand 34402
In der Nacht lässt der Regen nach, so viel nach, dass Mond und
Sterne zu erkennen sind. Jetzt um 08:00 Uhr ist der Himmel blau. Die
Fahrt geht weiter in Richtung Heimat. Wir entschließen uns den
Stellplatz in Bergkamen Rünthe anzufahren. Diesen Platz haben wir im
Frühjahr für uns entdeckt und waren begeistert. Auch heute finden wir
einen Stellplatz, schön gepflegt, mit VE, Strom (50 Cent) für 5,00
Euro die Nacht. Einfach weiter zu empfehlen.
Wir fahren noch einige Kilometer mit dem Fahrrad am Kanal entlang,
sitzen in den Stühlchen und warten auf den Regen. Kein Tropfen kommt
runter, obwohl der Himmel teilweise mit schwarzen Wolken verhangen ist.
Unser letzter Tag neigt sich so langsam dem Ende zu, wir genießen ihn
bis zum Schluss! |

"Marina Rünthe" Yachthafen |

Industriekultur mit dem Kohlekraftwerk am Datteln-Hamm-Kanal |
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Montag, 25. August 2008 09:30 Uhr
KM Stand 34557
Wie es sich gehört, hat es die ganze Nacht durch geregnet. Jetzt, beim
letzen Frühstück ist der Himmel bedeckt.
Wir fahren die letzten Kilometer und erreichen Neuenrade beim KM Stand
von 34617.
Schon vorbei. Wo sind die Tage geblieben? Dieser Urlaub in der deutschen
Region des Nordens war von s e h r durchwachsenem
Wetter begleitet. Aber als Wohnmobilist ist das nicht weiter tragisch,
da es genug Möglichkeiten gibt, sich die Zeit zu vertreiben. Wir haben ja
alles mit.
Norddeutschland zeichnet sich durch viele und schöne
Wohnmobilstellplätze aus. Auch während der Ferienzeit haben wir auf
jedem Stellplatz ein Plätzchen gefunden (rechtzeitiges Erscheinen ist
wichtig). Auffällig ist, dass die Stellplätze in unmittelbarer nähe zum
Wasser oft unverhältnismäßig hohe Preise haben. Da treiben, zu den
Übernachtungsgebühren, die Nebenkosten wie Strom, VE, Duschen,
Toilettenbenutzung und Kurtaxe den Gesamtpreis erheblich in die Höhe.
Wir haben aber auch Wohnmobilstellplätze gefunden, die kostenlos sind
und geringe Nebenkosten haben. Umschauen lohnt sich schon. Ohne näher
darauf einzugehen, haben wir uns viele Stellplätze auf unserer
Route angesehen. Der Norden lohnt sich jederzeit für einen Besuch mit
dem Wohnmobil, aber schönes Wetter ist eben nicht immer zu erwarten. |
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