Reisebericht Frankreich
Normandie/Bretagne
18. August 2005 - 8. September 2005
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| Vorwort: Dies ist unser zweiter Urlaub mit dem eigenen Wohnmobil. Es wurde im Januar 2005 zugelassen und wir haben im März und April Wochenendtrips unternommen und im Mai 3 Wochen in Südfrankreich/Provence verbracht. Beim Start in diesen Urlaub zeigt der Kilometerzähler 7034 Kilometer. Wieder ist der Weg das Ziel, er soll uns durch die Normandie in die Bretagne führen. |
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| Donnerstag,
der 18.08.2005, 12.00 Uhr. Wir starten in Neuenrade in Richtung
Normandie/Bretagne. Wir beschließen ohne große Umwege ans Meer der Normandie zu gelangen. Den ersten Tankstopp legen wir in Abbeville ein. 64 Liter beim Kilometerstand von 7562 = 12,12 Liter Verbrauch - also, alles normal. Die Küste und den Stellplatz von Le Treport erreichen wir um 21.45 Uhr. Die Rundfahrt über den offiziellen Wohnmobilstellplatz bestätigt unseren Verdacht. Alles rappelvoll, ist ja auch Haupturlaubszeit. Wir stellen uns an die Straße vor dem Stellplatz zu den anderen Wohnmobilen. Eigentlich ein schöner Wohnmobilstellplatz, nur die Lage im Industriegebiet trübt die Freuden etwas. Bei 28 Grad kommen wir langsam in den Schlaf. Pünktlich zum Urlaubsbeginn fängt es nachts an zu Donnern und zu Regnen. Freitag 19.08.2005. Unser erstes Frühstück in diesem Urlaub. Draußen frühstücken bei dieser Örtlichkeit und diesem Wetter lehnen wir ab. Es ist trüb, es regnet etwas und es sind nur noch 22 Grad. Wir setzen die Fahrt in Richtung Dieppe fort. |
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| Es geht über die D 925 Dieppe, St. Valery, Fecamp und Etretat. Wir lassen Le Havre rechts liegen und fahren weiter bis Honfleur. Nachdem wir über die beeindruckenden Pont de Normandie , zwei hochgewölbte Brücken über die Seinemündung, gefahren sind, erreichen wir den Wohnmobilhafen von Honfleur. | |
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| Honfleur ist ein wirklich sehenswertes Hafenstädtchen. Viele Galerien, niedliche kleine Gässchen, viele Blumen und Restaurants, die um die Mittagszeit alle besetzt sind. Der starke Regen trübt etwas die Freude über diesen schönen Ort. Wir werden beim zweiten Besuch in der Stadt so richtig nass, bis auf die Unterwäsche. Wir verbringen den Rest des Tages bei laufender Heizung im Wohnmobil, schließlich sollen die Klamotten wieder trocknen. Erstaunlich der Blick aus dem Wohnmobil auf diesen riesigen Stellplatz mit einer unheimlich hohen Bewegung von Wohnmobilen. Wir haben das Gefühl, dass jedes dritte Fahrzeug auf des Strassen der Stadt ein Womo ist. 7,00 € kostet die Übernachtung. Ver- und Entsorgung sind kostenlos. | |
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| Samstag,
20.08.2005. Das Wetter ist immer noch schei..... Wir fahren noch ein
Stück an der Cote de Fleurie entlang - es regnet. Wir beschließen auf
die Autobahn Richtung Le Mont St. Michel zu gehen. In der Wetterkarte am
Vortag sah es so aus, als wenn der Zipfel Bretagne ohne Wolken sein
würde. Wir versuchen es. In Villedieu verlassen wir die Autobahn und nehmen Kurs auf die Küste. Wir haben unsere Füße in die Bretagne gesetzt, schon scheint die Sonne. Unser Bordatlas weis von einem Stellplatz in Granville. |
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| Der Wohnmobilstellplatz liegt oberhalb des Hafens am Pointe du Roc hinter dem Aquarium. Zuerst geht es mit dem Wohnmobil durch die engen Gassen der Stadt. Es ist Markt und Fußgänger bevölkern die Innenstadt. Jürgen kommt langsam ins Schwitzen, er hätte jetzt gerne vier Augen. Wir schaffen es ohne andere Verkehrsteilnehmer zu streifen bis zum Wohnmobilstellplatz und ergattern einen der letzten Plätze. | |
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| Wir gehen runter in die Stadt, vorbei am Hafen, wo die Boote alle auf dem Trockenen liegen und erleben noch etwas von dem Marktflair. Der Rückweg führt uns über 164 Stufen wieder zum Pointe du Roc. | |
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| Die Sonne scheint schon den ganzen Tag. Der Wind ist recht kräftig aber frisch. In der Sonne lässt es sich aushalten. So haben wir uns den Urlaub hier oben vorgestellt. Wir besuchen das nahe gelegene Aquarium, 7,00 € Eintritt pro Person. Für den Preis ein absoluter Flop. | |
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| Point du Roc ist ein mit alten Festungsanlagen versehener Felsen über der Stadt. Nach dem Abendessen machen wir noch einen kleinen Sparziergang und genießen die Abendstimmung. | |
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| Wir
verbringen eine ruhige Nacht auf dem Stellplatz ohne Regen. Die
Übernachtungsgebühr beträgt 5,00 € Ver- und Entsorgung sind
kostenlos. Sonntag, 21.08.2005. Für uns ein normaler Urlaubstag, für die Franzosen das letzte Ferienwochenende bei blauem Himmel!!!! Wir verlassen Granville in Richtung Le Mont St Michel entlang der Küste. Wir erreichen le Mont St Michel und reihen uns in die lange Schlange ein. Tausende von Besuchern sind neben den ganzen Fahrzeugen zu Fuß zu dieser Sehenswürdigkeit unterwegs. Auf halber Strecke dreht Jürgen auf der Fahrbahn, nur weg hier. Wir fahren weiter an der Küste entlang und genießen das herrliche Panorama. Wir erreichen die Hafenstadt St Malo und drängeln uns mit dem Wohnmobil durch die Innenstadt - Wahnsinn - Wie schon gesagt, das letzte Ferienwochenende der Franzosen bei super Wetter. Wir finden keinen geeigneten Parkplatz und fahren weiter über Dinard auf der Suche nach einem geeigneten Stell- bzw. Campingplatz. Die Besichtigung von Le Mont St. Michel und St. Malo heben wir uns für unseren nächsten Urlaub in der Bretagne auf. |
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| Am Nachmittag,
es ist immer noch Sonntag, erreichen wir den großen Parkplatz am Fort
la Latte. Durch Glück finden wir noch eine kleine Nische. Alles andere
ist belegt mit PKW, Bussen und reichlich Wohnmobilen. Hier stehen wir
gut. Wir beschließen das Fort zu besichtigen. Mit den Touristenströmen
gelangen wir an das Fort, eine mittelalterliche Festung auf einem
Felsen, der weit ins Meer ragt. Die Sicht von dort auf das Cap Frehel
und die 7 Strände von St-Coast-le-Guildo ist einmalig. Für die
Franzosen scheint dieses Fort ein beliebtes Ausflugsziel zu sein. Um
18.00 Uhr herrscht immer noch ein reges Treiben auf dem Parkplatz. Nach
dem ausgiebigen Abendessen mit einer Flasche Wein machen wir noch
einen Rundgang und wundern uns, dass keine Wohnmobile mehr hier stehen.
Wir entdecken zwei Hinweisschilder, die das Übernachten mit dem
Wohnmobil untersagen. Mit Blick auf den getrunkenen Wein weigert sich
Jürgen noch zu fahren. Wir verbringen hier die ruhigste Nach in diesem
Urlaub. Montag, 22.08.2005. Wir haben super geschlafen und verlassen den Parkplatz noch bevor die ersten Mitarbeiter des Fort la Latte den Parkplatz erreichen. Wir kaufen in der ersten Bäckerei ein ofenfrisches Baguette, suchen einen Parkplatz direkt am Strand und frühstücken ausgiebig. Das ist Urlaub - Super - |
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| Um 14.00 Uhr erreichen wir den Wohnmobilstellplatz in Plouha-Le Palus-Plage. Ein Stellplatz auf einer Wiese direkt am Boule Platz an der "Strandpromenade". Wir stehen in der ersten Reihe mit Blick direkt auf das Meer. Wir bleiben hier zwei Tage, das Wetter bessert sich und wir laufen einige Kilometer barfuss durch das Wasser und über den Strand. Zum Baden ist es uns noch zu frisch. Auf dem Bild oben ist zu sehen, dass es eine sehr kleine Bucht ist, aber bei Ebbe wird sie immer größer und größer. Den Überblick verschafften wir uns vom Rundgang über einen alten Zöllnerpfad. Den Stellplatz können wir empfehlen, er ist kostenlos. Lediglich Ver- und Entsorgung sind über 1,oo € zu regeln. | |
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| Mittwoch, 24.08.2005. Unser nächstes Ziel ist Roscoff. Wir suchen uns weiter kleine Straßen in Küstennähe. Leider regnet es wieder einmal. Der Stellplatz in Roscoff gefällt uns nicht und wir fahren ein Stück zurück nach St Pol le Leon. Der im Stellplatzführer ausgewiesene Platz auf der Landzunge St Anne ist jetzt für Wohnmobile verboten. Jürgen hätte sich dort sowieso nicht wohlgeführt. Es ist seht stürmisch und wer weiß was passiert, wenn die Flut kommt. Vor der Landzunge ist ein großer Parkplatz, auch für Wohnmobile ausgewiesen, da bleiben wir. Wegen Dauerregen bleiben wir den Rest des Tages "zu Hause". Der Stellplatz ist gebührenfrei, Ver- und Entsorgung sind kostenlos. | |
| Donnerstag, 25.08.2005. Die Sonne scheint von einem strahlend blauem Himmel. Wir fahren über Land zur Halbinsel Crozon südlich von Brest. In Camaret-sur-Mer finden wir einen großen parzellierten Wohnmobilstellplatz neben dem Camping Municipal. Die Übernachtung kostet 4,00 €. Für 1,00 € kann man am Campingplatz duschen. Der Stellplatz hat eine großzügig angelegte Ver- und Entsorgungsstation, die ausnahmsweise mal Geld kostete. | |
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| Wir gehen zu Fuß in den Ort, bummeln durch den Hafen und kaufen nur ein paar Kleinigkeiten ein, weil der Rückweg bergauf und lang ist. | |
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| Am Nachmittag machen wir einen ausgedehnten Spaziergang über die Klippen und den Strand. Der kühle Wind macht ein Baden im Meer immer noch unmöglich, aber die Aussichten sind einfach toll. | |
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| Freitag, 26.08.2005. Unser nächstes Ziel ist Pointe de Raz. Wir fahren bis auf die Spitze der Halbinsel und folgen den Wohnmobilpiktogrammen. Der Stellplatz auf einem gebührenpflichtigen Großparkplatz spricht uns nicht an. Wir fahren weiter über Nebenstraßen in Küstennähe und finden einen kleinen Campingplatz in Penhors. | |
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| Der Campingplatz liegt ca. 400 Meter vom Strand entfernt und ist nur zur Hälfte belegt. Hier wollen wir für 11,40 € die Nacht das Wochenende verbringen, ein paar Tage nicht fahren. | |
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Die Sonne hat sich durchgesetzt, erst gegen Abend kommt
hohe Schleierbewölkung auf. Unser Abendessen besteht aus Riesenkrabben, Knoblauch, Butter und Brot. - Köstlich - |
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| Samstag. Die Schleierwolken von Gestern haben es schon angekündigt, das Wetter ist wieder einmal schlechter geworden. Bei ca. 18 Grad und gelegentlichem Regen haben wir wenig Lust vor die Tür zu gehen. | |
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| Sonntag, 28.08.2005. Ein super Tag, Sonne, wenig Wind, einfach herrlich! Wir waren sogar im Atlantik schwimmen, bei 14 Grad Wassertemperatur. Abends gab es Riesenschaschliks vom Grill. | |
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Montag, 29.08.2005. Wir fahren weiter, obwohl sich
abzeichnet, dass das Wetter wieder besser wird. Über Pont L`Abbe geht die
Fahrt nach Concarneau. Mit annehmbaren Stellplätzen sieht es schlecht aus.
Bei dem schönen Wetter wollen wir nicht auf einem Supermarktparkplatz oder
hinter einem Bahnhof stehen. Auf der kleinen Halbinsel Le Cabellou finden
wir einen Campingplatz. Auf dem großen Gelände sind fast keine Gäste
mehr. Der Campingplatz schließt am 31.08.2005. Wir können noch für eine
Nacht bleiben und zahlen 13,40 €. Es ist ziemlich warm, fast 30 Grad. Wir
entspannen uns im Schatten. Dienstag, 30.08.2005. Die Reise geht weiter. Wir finden einen Campingplatz, 50 Meter zum Strand und 50 Meter zur Stadtmitte. Am Eingang sind ein paar Wohnmobilstellplätze für 6,90 € auf Asphalt, aber alle belegt. Wir stehen für 13,00 € auf Wiese mit viel Platz und Sicht aufs Meer. Wir erkunden den Ort und die Strandpromenade mit dem Fahrrad. Der Strand ist hier völlig untypisch für den Atlantik, schmal und direkt unterhalb der Restaurants. Uns gefällt das nicht. |
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| Mittwoch, 31.08.2005. Morgens beim Frühstück schlägt das Wetter plötzlich um. Innerhalb einer halben Stunde zieht dichter Nebel auf. Außerdem war die Nacht sehr laut. Direkt vor dem Strand ist die Ausfahrt vom Hafen Lorient. Das Alles trägt zu dem Entschluss bei, doch weiter zu fahren. Um Lorient herum führt uns der Weg auf die Halbinsel Quiberon. Leider ist die Fahrerei dort eng und hektisch, so dass Jürgen da wieder weg will. Wir entscheiden uns den Golfe du Morbihan weiträumig zu umfahren und nehmen uns als nächstes Ziel Piriac-sur-Mer vor. Die Wohnmobilstellplätze sind nicht nach unserem Geschmack und wir fahren weiter nach La Turballe. Am Ende des kleinen Dorfes mit großem Hafen ist ein wenig einladender Wohnmobilstellplatz, 200 Meter weiter ein Camping Municipal für 13,60 € die Nacht. Wir brauchen nur über die Dünen und sind am Strand. Das Wetter hat sich im Laufe des Tages etwas erholt. Wir konnten am Strand spazieren gehen und Muscheln sammeln. | |
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Donnerstag, 01.09.2005. Leider ist das Wetter etwas
launisch. Morgens fahren wir mit den Fahrrädern in den Ort. Bis auf
wunderschöne Blumenampeln an den Straßenlaternen gibt es dort nicht viel
zu sehen. Die weitere Planung eines Fahrradausfluges wird im Keim durch
aufkommenden Regen erstickt. Erst am Nachmittag setzt sich die Sonne durch
und wir gehen zum Sonnen an den Strand. Freitag, 02.09.2005. Wir frühstücken ausgiebig, ohne frisches Baguette, der Service ist mit dem heutigen Tag auf diesem Campingplatz eingestellt worden. Macht nichts, das haltbare Schwarzbrot muss auch weg. Wir setzen uns in Bewegung und fahren über La Baule, St Nazaire, Pornic und Beauvoir. Der erste Teil der Fahrt geht durch die Meersalzgewinnungsanlagen der Region. Hier wird noch mit harter Handarbeit der Natur dieses lebenswichtige Salz langsam entzogen. Wir erreichen gegen Mittag die Passage du Gois, eine touristische Attraktion. Der auf die Insel ile de Noirmoutier führende Weg geht über eine Straße, die bei Flut unter Wasser steht. Toll oder? Wir parken und gehen zu der riesigen Schautafel, auf der die Gezeiten und die sicheren Überquerungen angezeigt sind. Wir rechnen und überlegen und kommen zu dem Entschluss, wir fahren nicht, wird sind 30 Minuten zu spät dran. Bilder an der Schautafel von im Wasser stehenden Fahrzeugen , unterstützen unseren Entschluss, diese Straße nicht zu benutzen. Also weiter zu Brücke bei La Barre. Auch ein imposantes Bild bei der Auffahrt zur Ile de Noirmoutier. |
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| Mit trockenen Reifen gelangen wir auf die Insel. Laut Bordatlas gibt es einen großen Wohnmobilstellplatz in Noirmoutier, der größte Ort auf der Insel. Er ist einfach zu finden und ist riesig. An einem der Parkrondells am Rand des Platzes finden wir den letzten Stellplatz. Nach uns kommende Fahrzeuge müssen sich mit dem Großparkplatz zufrieden geben. Die Übernachtung kostet 4,50 € (Parkschein am Automat). Wir schnallen die Fahrräder ab und erkunden eine Seite der Insel. Wir kommen zu dem Entschluss, länger als ein Tag hier zu bleiben. | |
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| Samstag, 03.09.2005. Nach dem ausgiebigen Frühstück satteln wir die Fahrräder und trampeln ein ganzes Stück bis zum Strand. Heute ist Sonnenbaden angesagt. Es ist heiß, sehr heiß wir Jürgen meint. Zurück am Wohnmobilstellplatz quatschen wir noch einige Zeit mit unseren Nachbarn. Ein Fehler! Nicht wegen den sympathischen Stellplatznachbarn, sondern wegen der Mücken. | |
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| Sonntag, 04.09.2005. Der Tag bringt es ans Licht. Jürgen hat wieder reichlich Einstiche vom Vorabend. Salbe drauf und gut ist es. Nach dem Frühstück geht es zum Sonntagsmarkt. | |
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| Nach dem Marktbesuch beschließen wir die Insel zu verlassen. So langsam müssen wir wieder in Richtung Heimat fahren. | |
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Wir kommen zur Passage du Gois, rechnen, schauen auf das
Datum und die Uhr und beschließen die Strecke jetzt bei Ebbe zu befahren.
Es ist Sonntag und Tausende von Menschen mit Eimer und Schüppchen
ausgestattet, krabbeln im Schlick herum. Wo nach suchen die? Wir haben es
nicht herausgefunden. Wir schaffen die Passage ohne abzusaufen. Ein interessantes Stück für Landratten. |
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| Wir fahren über Nantes und immer an der Loire entlang. Das Wetter verschlechtert sich. Gegen 16.30 Uhr, finden wir den im Stellplatzatlas angegebenen Wohnmobilstellplatz in Turquant. Es ist schwül warm und ein drohendes Gewitter zieht vorbei. | |
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Wir nutzen den Pavillon am Stellplatz fürs Abendessen
und für die weitere Planung, hier geht wenigstens ein laues Lüftchen. Ein
schöner Stellplatz, wie wir meinen und kostenlos ist er auch noch.
Lediglich für Ver- und Entsorgung müssen im nahe gelegenen Kiosk Münzen
gekauft werden. Montag, 05.09.2005. Es ist dicht bewölkt und die Temperatur liegt bei 20 Grad. Wir fahren weiter in Richtung Osten, entlang der Loire und den Schlössern. Gegen 16.00 Uhr beschließen wir einen Campingplatz mitten in den "Karpaten" anzufahren. Der nächste Ort ist 2 Kilometer entfernt und heißt St Hilairè-les Andresis. Es ist kein Mensch auf dem Campingplatz. Ein Zettel am Eingangshäuschen besagt, wir sollen uns ein Plätzchen suchen, kassiert wird später. Stimmt. Die Übernachtung als einzige Gäste kostet uns 8,00 €, aber mit Brötchenservice am nächsten Morgen. Ein schweres Gewitter lässt uns erst spät in den Schlaf kommen. |
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Dienstag, 06.09.2005. Nach dem Frühstück geht es weiter
in Richtung Osten. Wir reißen einige Kilometer ab. Das Wetter wird immer
besser. Quer ab von Bar-le-Duc finden wir an dem dortigen Fluglatz auf dem
Parkplatz eine Übernachtungsmöglichkeit. Es ist sehr ruhig hier und wir
verbringen eine angenehme Nacht, die letzte in Frankreich. Mittwoch, 07.09.2005. Es geht weiter Richtung Heimat. In Verdun kaufen wir noch mal ein und tanken voll. Nachmittags erreichen wir den Wohnmobilstellplatz in Klüsserath an der Mosel. Ein für uns schon bekannter und auch zu empfehlender Stellplatz. Die Übernachtung kostet hier 4,50 €. Entsorgung ist kostenlos, Frischwasser wird nach Menge bezahlt. Das Wetter ist super hier. Wir genießen den letzten Urlaubstag mit dem Abendessen im Freien und Erinnerungen an den verbrachten Urlaub. |
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| Donnerstag, 08.09.2005. Wehmütig frühstücken wir vor dem Wohnmobil bei strahlendem Sonnenschein. Es geht auf die Autobahn in Richtung Neuenrade. Am frühen Nachmittag hat uns das sauerländische Städtchen wieder, bei einem Kilometerstand von 10437 | |
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Nachwort: Drei Wochen Frankreichurlaub, weniger in der Normandie, mehr in der Bretagne, waren ein Erlebnis. Wir suchten unsere Stellplätze so aus, dass sie uns auch zusagten. 3403 Kilometer legten wir in der Zeit zurück, ohne dass irgendwelche Mängel am Fahrzeug auftauchten. Für Übernachtungen haben wir insgesamt ca. 140 € bezahlt. Normandie und Bretagne sind für Wohnmobilfahrer ein "Schlaraffenland". Wohnmobilstellplätze, Ver- und Entsorgungsstationen sind fast überall vorhanden. Das Wetter war für diese Region und Jahreszeit durchaus normal. Wer keinen Regen mag, sollte weit in den Süden fahren. Wir haben beschlossen auf jeden Fall die Bretagne nochmals zu Befahren. Es gibt so viel zu sehen, da sind 3 Wochen zu kurz. Auch hier haben wir wieder nette und hilfsbereite Menschen kennen gelernt, die Frankreich als Wohnmobilreiseland attraktiv macht. |
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