Reisebericht Südfrankreich/Provence
19. Mai 2005 bis 12. Juni 2005
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Vorwort: |
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| Die Reise geht in Richtung Mosel, durch den Westerwald. Für die erste Übernachtung haben wir uns aus dem Reisemobil Bordatlas den Wohnmobilstellplatz in Minheim an der Mosel ausgesucht. Gegen 20.30 Uhr erreichen wir den Stellplatz und finden ein Plätzchen in der ersten Reihe an der Mosel. Dieser Stellplatz gehört zu den schönsten Plätzen an der Mosel und ist mit 4,50 Euro Übernachtungsgebühr echt preiswert. An Wochenenden wird es mit Stellplätzen hier schon mal sehr knapp, wie uns andere Wohnmobilfahrer erzählten. | |
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| Am nächsten Morgen fahren wir weiter über Luxemburg an der Mosel entlang nach Frankreich. In Luxemburg tanken wir für 0,77 Euro pro Liter den Tank einmal voll. Wir fahren bis Charmes, laut Bordatlas gibt es dort einen Stellplatz an einem Seitenarm an der Mosel. Der Platz ist wirklich schön gelegen aber nicht sehr ruhig. Autolärm von der nahen Brücke und brütende Krähen verursachen einen hohen Geräuschpegel. Trotzdem ist der Stellplatz gut besucht. Die Stellplatzgebühr von 5,00 Euro inklusive Strom, Ver- und Entsorgung trägt sicher dazu bei. In der Nacht erwischt uns ein gewaltiges Gewitter, das uns und die Krähen nicht schlafen lässt. | |
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| Am 21. Mai fahren wir morgens los, noch ein Stück an der Mosel entlang. Wohnmobilstellplätze sind in dieser Region dünn gesät. Da wir nicht auf geradem Weg über die Route de soleil zum Mittelmeer fahren wollen, halten wir uns etwas östlich und kommen ins Juragebirge. Am Lac de St. Point bei Pontarlier gibt es einen Wohnmobilstellplatz, der uns bei näherem Hinsehen aber nicht gefällt. Gleich nebenan ist ein Campingplatz für nur 8,- Euro pro Übernachtung, den wir vorziehen. Wir sind hier auf 900 Metern Höhe. Die Natur ist noch gut zwei Wochen zurück, gegenüber dem Sauerland. Das Wetter lässt es zu, dass wir viel Zeit draußen verbringen. Wir bleiben hier zwei Tage. Sonntags fängt es an zu regnen und es wird immer kälter. | |
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| Montag, 23.
Mai, es hat die ganze Nacht geschüttet, es ist kalt und wir fahren in
Richtung Süden, hoffentlich besserem Wetter entgegen. Wir haben das
Navigationssystem auf Annecy programmiert. Sollte es dort nicht besser
sein, fahren wir weiter. Am See von Annecy wollen sie keine Wohnmobilfahrer, überall Verbote, Schranken u.s.w. Außerdem ist es immer noch "Schweinskalt". Wir fahren weiter über Albertville (dort gibt es einen unattraktiven Wohnmobilstellplatz) Richtung Grenoble. In La Rochette finden wir einen Camping Municipal, auf dem wir die einzigen Gäste sind, für 10,34 Euro Übernachtungsgebühr (inklusiv Strom). Wir bekommen einen Schlüssel für das Eingangstor, genießen die Ruhe und langsam wieder ansteigenden Temperaturen. Unsere Fahrräder Kommen zum ersten mal zum Einsatz. |
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| Dienstag, 24.
Mai, wir fahren weiter Richtung Süden. Auf einer Nebenstrecke nach Gap,
50 Kilometer entfern von der Zivilisation, geht das Auto kaputt.
Eine Warnlampe blinkt, das Bordbuch sagt, Leistungsverlust - bald
Werkstatt anfahren. Wir zuckeln weiter, der Leistungsverlust wird immer
spürbarer. Unser Navigationssystem, kurz Else genannt, gibt an, in Gap
befindet sich eine Fiat Werkstatt. Wir schaffen es auch bis dahin. Eine
Computerdiagnose sagt, Einspritzpumpe (bei Kilometerstand 3450)
defekt, weiterfahren ist nicht, Ankunft der neuen Pumpe in zwei Tagen.
Bis zum nächsten Campingplatz können wir zuckeln. Wir finden ihn in
"den tiefsten Karpaten", querab von der R.N. 85. Die
Temperatur liegt bei 28 Grad Celsius und Jürgen will in die kalten
Berge zurück. Sein Inspektionsrundgang am Campingplatz endet mit der
Beschreibung: "Hier gibt es noch viel zu tun". Wir zahlen
15,60 Euro für zwei Übernachtungen und sind wieder einmal die einzigen
Gäste. Donnerstag, 26. Mai, unser Auto fährt wieder. In knapp zwei Stunden hat die Wertstatt die neue Einspritzpumpe eingebaut. Wir brauchen nichts zu bezahlen, Garantie! Super Service. |
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| Wir fahren über Gap - Tallard entlang der Durance zum Lac de Serre-Proncon. Bei einem Kilometerstand von 3506 Kilometern tanken wir in Espinasse. Der Verbrauch liegt bei 12 Litern pro 100 Kilometern. Wir wählen die südliche Strecke entlang des Sees. Von vielen Stellen hat man einen wunderschönen Blick auf den türkisfarbenen Stausee. Die wenigen Campingplätze an denen wir vorbeikommen sehen alle noch sehr verlassen aus. Wir folgen der D 900 Richtung Barcelonnette durch das Tal der Ubaye. Unser Stellplatzführer sagt, das auf dem Parkplatz des Flugplatzes Barcelonnette Wohnmobile willkommen sind. Das Wetter ist wunderschön, aber durch das Tal der Ubaye pfeift ein kräftiger Wind. | |
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| Der Parkplatz ist noch ganz leer als wir ankommen. Wir fragen vorsichtshalber den Flugleiter, ob wir bleiben dürfen. Nach und nach gesellen sich immer mehr Wohnmobile zu uns. Es gibt keine VE-Station mehr, dafür ist die Übernachtung kostenlos. | |
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| Am nächsten Morgen, Freitag den 27. Mai fahren wir weiter, zunächst zurück zum See, wählen die östliche Route und umrunden ihn schließlich ganz. Auch auf dieser Seite des Sees finden wir keinen annehmbaren Stellplatz. In der Hoffnung, am Ufer der Durance ein schönes Plätzchen zufinden, fahren wir auf kleinen Nebenstraßen Richtung Westen. | |
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| Wir sehen am anderen Ufer den Campingplatz, auf dem wir 1994 drei Wochen Urlaub mit der Gleitschirmfliegergruppe vom Flugplatz Altena-Hegenscheid verbracht haben. Der Dormillouse bietet für Gleitschirmflieger (auch für Segelflieger) ein anspruchvolles Fluggebiet. | |
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| Am Flugplatz von Sisteron haben wir kurz Halt gemacht, aber er bot sich für uns nicht zur Übernachtung an. Ca. 8 Kilometer vor Manosque taucht der sehr schön angelegte Campingplatz Oxygene auf. Hier bleiben wir zwei Nächte. Am Samstag fahren wir mit den Fahrrädern nach Manosque, dort ist Markt. Ein richtig toller Markt mit allem, was man sich so denken kann, kaum Touristen, aber viele Leute. In einem Straßencafe am Rande des Marktes genießen wir bei einem Espresso den Blick auf das mediterrane Getümmel. Wir sind froh, dass wir das Verkehrschaos mit den Rädern gut bewältigen können. Mit dem Womo dadurch, eine Katastrophe!!!! | |
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| 33,5 Grad
Celsius zeigte unser Thermometer, im Schatten ließ sich das gut
aushalten, nur die Mücken.......sie lieben auch Schatten und unser
Blut. Jürgen zählt über 60 "Einschüsse", das
Ergebnis eines kleinen Nickerchens im Freien. Diesen Campingplatz teilten wir uns ausnahmsweise mal mit einem anderen Pärchen. Sonntag, den 29. Mai fahren wir weiter Richtung Vinon. Der Flugplatz erweist sich als absolut trostlos und wir fahren weiter zum Lac d´Esparron. Man kann leider nicht an das Seeufer und der Ort Esparron ist steil, eng und Womos sind nicht willkommen, landschaftlich trotzdem sehr reizvoll. Weiter geht die Fahrt Richtung Lac de Ste Croix. |
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| Der Ort Ste Croix du Verdon ist auch steil, bietet aber einen sympathischen Wohnmobilstellplatz mit WC und VE mit herrlichen Blick über den See für 6,00 Euro die Nacht. | |
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| Der Stellplatz wird im Laufe des Nachmittags richtig voll. Neben uns stehen auf der einen Seite Engländer, die sehr gut deutsch sprechen, auf der anderen Seite Schwaben, die wir kaum verstehen. Mit beiden Paaren quatschen wir bis in den späten Abend bei Bier und Rotwein. | |
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| Montag, der
30.05.2005. Eigentlich haben wir uns vorgenommen, einen Badetag am
Seeufer zu verbringen, an dem man nicht übernachten darf. Dummerweise
ist es stark bewölkt und der Badetag fällt aus. Statt dessen erobern
wir mit dem Wohnmobil die Schlucht des Verdon. Rauf und runter geht es,
steil und eng ist es. Was für eine tolle Landschaft, einfach
unbeschreiblich. Gegen 15.00 Uhr erreichen wir den Wohnmobilstellplatz in les Salles sur Verdon. Zwischen den Olivenbäumen finden wir ein Plätzchen was uns zusagt. Mit uns stehen noch drei weitere Wohnmobile auf dem Stellplatz. Das Wetter hat sich noch nicht entschieden wie es werden will. Es ist schwül, der Himmel bedeckt und das Thermometer zeigt 29 Grad. Wir entspannen uns einfach auf diesem Stellplatz, der Ver- und Entsorgung für 6,10 € anbietet. |
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| Am nächsten
Morgen verlassen wir den türkis schimmernden See und setzen die Fahrt
in Richtung Mittelmeer fort. Über kleine Straßen führt uns der Weg am
Flugplatz in Fayence vorbei, etwas trostlos wir wir meinen und es geht
weiter. Nachmittags, gegen 14.00 Uhr, stoßen wir in der Nähe von
Cannes auf das Mittelmeer. Ein imposanter Ausblick. Die Küstenstraße
in Richtung St. Raphael ist sehenswert. Möglichkeiten zum Anhalten oder
Plätze zum Übernachten gibt es hier kaum. Wenige Kilometer hinter
Saint Aygulf finden wir einen Campingplatz. Er ist recht gut
belegt, hier hat die Saison bereits begonnen. Auch am nächsten Tat ist es bedeckt und schwül. Kein Wetter für uns um mit den Fahrrädern die Umgebung zu erkunden. Am Nachmittag klart es auf und wir gehen zum ersten Mal im Mittelmeer schwimmen. Für einen Campingplatz am Mittelmeer waren die zwei Übernachtungen gar nicht so teuer. Jürgen bezahlt bei der Abreise am Donnerstag 30,88 € für zwei Nächte. Dieser Campingplatz hat etwas besonderes. Es gibt viele Kirschbäume mit reifen Kirschen und Schwärme von blattgrünen Papageien ernten sie mit viel Geschrei. |
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| Heute fahren wir nur wenige Kilometer die Küstenstraße weiter Richtung Westen. Unterhalb von St. Tropez finden wir einen großen Wohnmobilstellplatz nur wenige Meter vom Strand entfernt. Er gehört zur Gemeinde Ramatuelle, kostet 6.90 € pro Nacht und bietet zu allen Notwendigen Ver- und Entsorgungseinrichtungen Duschen und Stehklos, die man aber nur bis 18.00 Uhr benutzen kann. Dann schließt der Parkplatzwächter alles ab. | |
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Wir ergattern einen Stellplatz
zwischen hohen Bambusreihen und damit eines der wenigen
Schattenplätzchen auf dem sonst schattenlosen Platz. Wir machen zwei
Tage Badeurlaub, allerdings immer nur mit kurzen Stippvisiten am Strand,
wegen der Sonnenbrandgefahr. |
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| Samstag, der 04.06.2005. Nach einigem Hin und Her landen wir auf der Halbinsel Giens auf dem Campingplatz Eurosurf. Hier haben wir vor 10 Jahren schon mal Campingurlaub mit Freunden gemacht. Wir schließen uns an den Strom an und die Aufbaubatterien saugen wie wild. | |
| Wir machen
einen kleinen Rundgang. Vom Strand aus haben wir einen guten Ausblick
auf den Flugplatz von Hyeres. Dort ist an diesem Samstag offenbar viel
los. Als eine Düsenjägerstaffel am Himmel Kunstflug macht,
beschließen wir mit den Fahrrädern dort hinzufahren. Gute
Entscheidung!!!! Die Armee hat offenbar anlässlich eines Jahrestages aus dem zweiten Weltkrieg einen Tag der offenen Tür mit Flugshow organisiert. Ohne Eintritt sehen wir eine super Vorstellung von allem was fliegt. Die Vorführungen gehen bis 20.00 Uhr. Den Abschluss mach die Patrouille de France mit einer halbstündigen Show mit 8 Maschinen. Einfach Klasse! Jürgen hat richtig Glanz auf den Augen. Leider hat die digitale Camera partielle Ausfälle, sonst wären im Anschluss noch sehr viel mehr Bilder zu sehen. |
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| Sonntag, wir fahren mit den Fahrrädern nach Hyeres Plage zum Markt am Hafen. Die Patrouille de France gibt noch eine kleine Abschiedsvorstellung und fliegt zum Greifen nah an uns vorbei. Das Highlight des Tages für Jürgen. Der Touristenmarkt reißt ihn nicht vom Hocker und wir sind nach zwei Stunden zurück am Wohnmobil. Der Rest des Tages ist Entspannung. Während Antje noch ein bisschen den Strand genießt, verteidigt Jürgen den Stellplatz gegen den aufkommenden starken Wind (6-8 Beaufort). | |
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| Am Montag, den
06.06.2005-Abreise in Hyeres. Für zwei Übernachtungen mit Strom
bezahlen wir 40,00 €, nicht gerade sehr günstig. Ade Mittelmeer, wir
fahren wieder ins Landesinnere. Gegen 14 Uhr landen wir auf einem
Campingplatz im Tal der Durance. Der Wind bläst immer noch stark. Der
Stellplatz hinter einem hohen Erdwall gibt uns im Lee etwas Entspannung.
Für die Übernachtung zahlen wir 19,22 €. Dienstag, der 07.06.2005. Wir fahren weiter über Apt zum Gorges de la Nesque. Der tiefe Tal Einschnitt ist zum Teil beeindruckender als der Gorges du Verdon, nur dass hier kein blauer Fluss zu sehen ist. Jürgen ist vor allem durch die kleinen Tunnel beeindruckt, die gerade groß genug sind, um unser Wohnmobil durchzulassen. Zum Ende des Gorges de la Nesque bietet sich ein Blick auf den fast 2000 Meter hohen Mont Ventoux. Es führt eine Straße auf den Gipfel des Berges und wir überlegen, ob wir diesen Aufstieg mit dem Wohnmobil in Kauf nehmen sollen. Wir kommen zu dem Entschluss weiter in Richtung Ardeche zu fahren. |
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| Auf dem Weg
Richtung Ardeche fahren wir den Flugplatz in Pont.Saint-Esprit an. Der
direkt an der Rohne gelegene Flugplatz ist nicht ganz einfach zu finden.
Der Flugbetrieb wird nach zwei Starts eingestellt, es ist einfach zu
stürmisch hier. Vor dem Wohnmobil lässt es sich nur im Windschatten
aushalten. Wir verbringen hier, bis auf den Wind abgesehen, eine ruhige
Nacht. Mittwoch, den 08.06.2005. Wir fahren ein ziemliches Stück in Richtung Norden durch den Gorges de Ardeche. Sehenswert und beeindruckend die Landschaft, ein Schlaraffenland für alle Kanufahrer. Die Digitalkamera lieferte leider keine brauchbaren Aufnahmen. Wir fahren weiter in Richtung Clermont-Ferrand, durch das Zentralmassiv!!! Wir entdecken einen tollen Wohnmobilstellplatz in Aubusson-d'Auverone . Ein winziger Ort quer ab von der N 906. Ein künstlich angelegter See mit fantastischen Freizeitanlagen macht auf uns einen sehr gepflegten Eindruck. Wir verbringen die Nacht mit zwei anderen Wohnmobilen. Donnerstag, den 09.06.2005. Nach einer ruhigen Nacht bezahlt Antje die Übernachtungsgebühr von 5,00 € im Büro der Freizeitanlage. Ver- und Entsorgung sind kostenlos. |
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| Wir fahren
weiter in Richtung Heimat. Gegen Abend erreichen wir den kleinen Ort
Goncourt an der Meuse. Der ausgeschilderte Wohnmobilstellplatz liegt
direkt am kleinen Fluss. Goncourt hat nicht viel sehenswertes zu bieten,
aber es gibt einen Bäcker mit wirklich gutem Baguette. Seit heute
tragen wir wieder Jeans. Der Himmel ist zwar nach wie vor
strahlend blau, aber die Temperaturen sind doch stark gefallen. Zum
Frühstück macht Jürgen die Heizung an. Und es geht immer weiter gen Norden. Wir fahren Richtung Zweibrücken in Deutschland und Übernachten letztlich in Bexbach auf dem ausgewiesenen Wohnmobilstellplatz in der Nähe vom Bergbaumuseum. Die Übernachtung kostet 4 Euro, Ver- und Entsorgung sind frei. Unser nächstes (und letztes) Ziel ist das Flugzeugmuseum in Hermeskeil. Das Museum liegt an der Hunsrückhöhenstrasse. Es pfeift ein strammer Wind und es ist bitter kalt, aber Jürgen ist von der Vielfalt der ausgestellten Flugzeuge beeindruckt. Leider auch hier wieder ein Totalausfall der Digitalkamera, somit keine Bilder. Es ist Samstag, der 11.06.05, eigentlich könnten wir von hier aus nach Hause fahren, aber wir gönnen uns noch eine Übernachtung und fahren zum Flugplatz Ailertchen im Westerwald. Hier haben wir schon einige Male übernachtet. Nachts misst unser Thermometer nur noch 4 Grad, was für ein Absturz!! Sonntag Mittag sind wir wieder zu hause. Urlaubsende-Leider-. |
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Nachwort: |
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