Frankreich 2008 - Atlantik - Viel Spaß beim lesen -
Wir planen vor und während des Urlaubs mit: |

Bordatlas
von Reisemobil 2008 |

Wohnmobilstellplätze
und alles rund ums Wohnmobil |

Tourenpaket -Frankreich Atlantikküste - |

Reisemobilstellplätze hauptsächlich Frankreich (DVD) |
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Mittwoch, 28. Mai 2008 08:15 Uhr KM Stand 29691
Unsere Urlaubsreise führt uns diesmal an den Atlantik in Frankreich.
Lange hat es gedauert (gefühlt) bis es losgehen kann. Der aktuelle
Dieselpreis, der über 1,50 Euro liegt, macht uns etwas Sorgen. Die
Preise sind in so kurzer Zeit nach oben geschnellt und ein Ende ist noch
nicht in Sicht. Wo liegen die Preis in Frankreich? Keine Ahnung, aber wir
können es sowieso nicht ändern.
Die Fahrt geht über Leverkusen, wo wir noch einige Campingartikel
einkaufen, weiter über Aachen, Belgien in Richtung Paris. Wie passieren
die Grenze um 13:40 Uhr nach Frankreich ohne größere Verzögerungen. Wir
haben uns entschlossen im ersten Teil auch mautpflichtige Autobahnen in
Frankreich zu benutzen, wir wollen ausnahmsweise mal schnell voran
kommen. Unseren ersten Tankstopp machen wir auf der Autobahn kurz hinter
der Belgischen Grenze beim Km Stand von 30096 mit 60 Litern für 90,00
Euro. Tja, nicht teuerer und nicht billiger als bei uns aber der hohe
Verbrauch stört doch etwas. Wir programmieren das Navi auf -Orléans-.
Noch vor der Rushhour durchqueren wir Paris über die südliche Route.
Mittlerweile ist Bordeaux ausgeschildert, was uns eine Fahrt
mitten durch Paris erspart.
Unser Navi zeigt einen Stellplatz südwestlich von Orléans im Ort
Beaugency an. Den nehmen wir, schließlich sind wir von der Fahrt etwas
kaputt. Um 19.00 Uhr erreichen wir den Wohnmobilstellplatz, der
unmittelbar an der Loire liegt. Als wir näher kommen, stellen wir fest,
dass wir schon einmal hier waren, wir haben es nur nicht dokumentiert. |

Reisemobilstellplatz unter hohen Bäumen in Beaugency an der Loire |
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Der Stellplatz liegt unter hohen Bäumen in unmittelbarer
Nähe zum Altstadtkern und ist kostenlos. Frischwasser, Strom und
Toilettenentsorgung sind vorhanden. Die Entsorgung von Brauchwasser ist
noch eine Baustelle, das war es auch schon beim letzten mal. Zwei
saubere Toiletten runden den Stellplatz ab.
Wir wandern noch einmal durch die ruhige Innenstadt und fallen früh in
einen tiefen Schlaf. |

Mit Blick von den Stellplätzen auf die Loire |

Beaugency mit historischem Altstadtkern |
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Donnerstag, 28. Mai 2008 07:52 Uhr KM
Stand 30412
Die Nacht war ruhig, Gewitter wie angekündigt gleich Fehlanzeige. TomTom
programmiert auf Cognac und los geht die Fahrt, jetzt aber über die RN
10. In Tours tanken wir an einem Supermarkt für 1,43 Euro den
Liter Diesel. Beim Stand von 30506 schluckt der Tank 58 Liter für
82,94 Euro. Es regnet leicht und die Landschaft begeistert nicht gerade.
Es ist 12.00 Uhr und das Wetter wird immer besser. Wir legen noch einen
kurzen Stopp beim Discounter ein, um hier die Preise kennen zu lernen
und die Fahrt geht weiter in Richtung Cognac. |

Die Fahrt geht vorbei an riesigen Getreidefeldern und Kumuluswolken,
soweit das Auge reicht |
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Dann fahren wir vorbei an großen Getreidefeldern die
sich mit Weinreben abwechseln. Es wird wärmer und die Sonne schaut durch
die unzähligen Schönwetterwolken hindurch. Die Urlaubsstimmung hebt
sich.
Gegen 15.00 Uhr erreichen wir den Campingplatz
"CAMPING DE COGNAC". Die
Rezeption ist nicht besetzt und nach dem Hinweis können wir uns einfach
einen Platz aussuchen und später anmelden. So machen wir das und suchen
uns den schönsten Stellplatz aus (ist ja schließlich subjektiv mit
dem schönsten Platz).
Mit uns sind noch 7 andere Fahrzeuge auf dem Campingplatz, schön ruhig
hier. Insgesamt macht der Platz den Eindruck eines Schloss Parks, sehr
gepflegt und sauber, direkt am Fluss La Charente gelegen. Es ist Vorsaison und noch nicht alles in Betrieb
aber vollkommen ausreichend. Bis Sonntag Morgen wollen wir hier bleiben
und dann zur Air Base BA 907 fahren.
Wir genießen es hier bei tollem Wetter (26 Grad Celsius) und lassen
sogar schon den Gasgrill glühen. Beim Abendessen mit einem Gläschen Rose
wird noch ein I-Tüpfelchen oben drauf gesetzt. Die "Patrouille de
France" fliegt mit acht Maschinen in Formation tief über den
Campingplatz. Wollen wir noch mehr? Nein, so kann es bleiben. |

Campingplatz in Cognac *** |

Schlosspark ähnlich angelegt |
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Freitag, 30. Mai 2008 08:00 Uhr
Eine ruhige Nacht hat uns ausschlafen lassen. Die Befürchtung, die nahe
gelegene Straße könnte uns den Schlaf verwehren, hat sich nicht
bestätigt. Gegen 09.00 Uhr fährt der Bäcker auf den Platz und es gibt
frisches Baguette und Croissants. Ein ausgiebiges Frühstück bestätigt,
wir sind in Frankreich.
Am Vormittag erreichen wir fußläufig die Innenstadt von Cognac. Ein
nettes Städtchen, wie für den Tourismus gemacht. Ja, Cognac ist dieses
berühmte alkoholische Getränk, auch Weinbrand genannt und hier zu hause. Namen wie Hennessy,
Martell, Rémy Martin und Otard sind hier beheimatet und es gibt
exklusive Führungen und Proben. Nichts für uns, wir mögen Cognac
nicht gerne.
Unsere unmittelbaren englischen Nachbarn schleichen am Nachmittag mit
Hennessy-Einkaufstüten an der Hand auf den Platz, können kaum noch
grüßen, sinken in die Campingstühle und verfallen in eine zweistündige
Starre. Wir haben so die Vermutung, dass es eine Cognac-Probe gegeben
hat. Gegen Abend bewegen sie sich wieder und grüßen freundlich, ja, ja
der Cognac. |

Place Francois I in Cognac |

Cognac Centreville |

Jardin de Hotel de Ville - ein schöner Park - |
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Samstag, 31. Mai 2008 kein KM Neustrand
Der Tag beginnt leicht bewölkt aber schön warm. Gegen 10:30 Uhr werden
die Fahrräder fit gemacht und es geht in die grobe Richtung Airbase.
Mit einigen Umwegen erreichen wir den Militärflugplatz nach 10
Kilometern. Es ist schon gewaltig, was die Franzosen hier auffahren.
Heute am Samstag ist der Platz für die Allgemeinheit nicht geöffnet. Die
Vorbereitungen für den nächsten Tag laufen hier auf Hochtouren und
machen einen professionellen Eindruck. Auf das Gelände können wir leider
noch nicht, daher nutzen wir die Gelegenheit und suchen uns ein
Plätzchen direkt im Anflugbereich. Kunstflugprogramm am laufenden Band
und landende Flugzeuge dicht über unseren Köpfen, zum greifen nahe. Zwei
Stunden verbringen wir bei blauem Himmel in der Anflugschneise, als sich
plötzlich ein gewaltiges Gewitter hinter unserem Rücken aufbaut.
Alarmstart für uns zurück zum Campingplatz auf dem kürzesten Weg. Mit
höchster Leistung und etwas Glück erreichen wir den Campingplatz als die
Gewitterwalze einsetzt und es blitzt und donnert. Ein normales Gewitter
geht über uns hinweg, die dunklen Wolken haben uns etwas anderes
erwarten lassen.
Wir nutzen die Gelegenheit und begleichen schon einmal unsere Rechnung
in Höhe von 51,00 Euro (17,- pro Tag inkl. Strom und Duschen). Diesen
Campingplatz können wir jedenfalls weiterempfehlen. Für den
Rest des Tages tröpfelt es mal mehr und mal weniger aufs Dach, irgendwie
beruhigend, dieses Geräusch. |

Die Stars des Tages die "Patrouille de France" |
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Sonntag, 01. Juni 2008 08:20 Uhr
KM Stand 30733
Wir stehen um 07:00 Uhr auf, schließlich wollen wir früh am Flugplatz
sein. Es regnet und die Tropfen werden immer mehr und lauter auf dem
Wohnmobil. Wir entsorgen noch kurz an der Stelle für Wohnmobile und es
geht in Richtung Airbase. Alle Parkplatzeinfahrten sind noch
geschlossen. Wir fragen uns, ob die Veranstalter bei dem Sauwetter
überhaupt die Parkplätze öffnen. Wir finden gegenüber der zweiten
Einfahrt ein Stück Betonpflaster auf dem wir auf die Dinge warten, die da
kommen. Wir erfahren, dass die Parkplätze erst um 10:00 Uhr öffnen. Das
Gerölle vor uns auf der Straße wird immer größer und es schauert immer
mehr. Bei dem Regen auf einer Wiese parken? Da kommt keiner mehr ohne
fremde Hilfe raus. Dann tut sich was, es wird hektisch rund um die
Einfahrt. Wir erfahren, dass die Einfahrt für Wohnmobile an einer
anderen Stelle ist. Egal, Hauptsache nicht auf einer Wiese parken. Es
ist 10:15 Uhr wir gelangen zur Einfahrt für Wohnmobile, vorher bezahlen
wir noch 5,00 Euro Eintritt (für einen gemeinnützigen Zweck!!) pro
Person. Freundlich werden wir von der Gendarmerie auf den Betonparkplatz
in unmittelbarer Nähe des Ausstellungsgeländes eingewiesen. Es regnet
immer noch, hier kommen wir aber wieder weg. |

Es ist 10:00 Uhr und es regnet in Strömen |

Blick auf den Wohnmobilparkplatz direkt am
Ausstellungsgelände |
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Trotz Regen füllen sich die Plätze hinter den
Absperrungen. Das Programm startet wie geplant, auch wenn die
Wolkenuntergrenze nicht gerade prickelnd ist. Das Wetter wird jetzt von
Minute zu Minute besser. Nicht zu Glauben, die haben hier einfach Glück,
es sei ihnen gegönnt, schließlich gehen die Einnahmen aus diesem
Spektakel an einen gemeinnützigen Zweck. Wir kommen in den Genuss von 8
1/2 Stunden Flugprogramm mit tollen Vorführungen bei super Flugwetter.
Für die, die es
interessiert, hier die Fotos von der Veranstaltung!!!! |
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Tausende von Zuschauern bestaunten diese super organisierte
Airshow in
Cognac |
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Gegen 19:00 Uhr geht ein langer Tag dem Ende zu.
Die Abfahrschlangen zeigen noch kein Ende, so bleiben wir noch etwas auf
dem "Airportstellplatz", essen zu Abend und machen uns gegen 20:30 Uhr
auf den Weg in Richtung Burie (18 KM), da wir dort einen Stellplatz
ausgemacht haben. Dort angekommen, entspricht er nicht unseren
Anforderungen und wir planen weiter in Richtung Saintes. In St Bris des
Bois, was am Weg liegt, finden wir zufällig eine Übernachtungsstelle
auf einem öffentlichen Parkplatz an einem See. Wir nutzen die
Gelegenheit, da wir von dem langen Tag einfach "kaputt" sind. |
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Übernachtungsparkplatz an einem |

kleinen See in St. Bris des Bois |
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Montag, 02. Juni 2008 09:00 Uhr
KM Stand 30768
Wir starten nach einer etwas unruhigen Nacht, es hat fürchterlich
geregnet und gewittert. Es geht in Richtung La Rochelle, ca. 90
Kilometer entfernt. Der Himmel ist bewölkt und überall sind die Spuren
des Starkregens zu sehen, während die Fahrbahn schon wieder abtrocknet.
Wir besuchen noch kurz einen Intermache, tanken dort günstig für 1,40
Euro der Liter, 33 Liter beim KM Stand von 30783.
Gegen Mittag erreichen wir La Rochelle und versuchen die im Navi
angegeben Wohnmobilstellplätze in der Nähe der Stadt anzufahren. Ganz
schön schwierig, wir fahren kreuz und quer durch die Innenstadt, finden
schon alle Sehenswürdigkeiten aber keinen Wohnmobilstellplatz. Wir geben
auf und fahren zu dem einzigen findbaren Stellplatz. Es ist ein P+R
Parkplatz (Jean Moulin) am Rande de Innenstadt in unmittelbarer Nähe zum
Bahnhof (stört nicht). Ein bewachter und umzäunter Großparkplatz mit einem Bereich für
Wohnmobile. Sauber, gepflegt mit einer VE-Station, ohne Stromanschluss.
Für 24 Stunden zahlen Wohnmobilisten 5,00 Euro inkl. VE. Als Bonbon
fährt direkt vom Parkplatz aus kostenlos ein Pendellbus in die
Innenstadt und zurück, alle 10 Minuten, bis 20 Uhr. Ein guter Service,
deshalb empfehlen wir diesen Stellplatz weiter. |

La Rochelle |

P+R Reisemobilstellplatz am Rande der Innenstadt |

Entsorgungsstation |

Die Wehrtürme an der Hafeneinfahrt |

Symbolisch - die Hafenausfahrt in die weite Welt |
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Reges Treiben rund um |

den Vieux Port in La Rochelle |

Hafenausfahrt von La Rochelle - Das Tor zum Atlantik - |
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Dienstag, 03. Juni 2008 09:45 Uhr
KM Stand 30870
Die Nacht hat uns Dauerregen gebracht, selbst auf dem Schotterparkplatz
haben sich riesige Seenplatten gebildet. Doch jetzt nach dem Frühstück
sieht der Himmel schon wieder ganz anders aus. Wir beschließen auf die
Insel "Ile de Re" zu fahren. Es soll die sonnenreichste Gegend hier sein,
das werden wir testen. Die Überfahrt über die "Pont de Ile de Re" Brücke
bezahlen wir mit 9,00 Euro, ausgezeichnet sind die Preis für Wohnmobile
nicht.
Es geht über die ganze Insel bis zum Ende. Dort angelangt finden wir den
beschriebenen Wohnmobilstellplatz in les Portes-en-Re. Der Stellplatz
für ca. 30 Wohnmobile mit -VE- liegt unmittelbar am Meer und wurde
gerade frisch asphaltiert. Der Platz ist kostenlos und hat halt den
Charme eines Parkplatzes, ansonsten ist er in Ordnung. Wir beschließen
hier auf den Insel einen Campingplatz aufzusuchen und zwei Tage zu
bleiben.
Jetzt sind wir gespannt, wir wollen zum ersten Mal unsere Camping
Cheques einsetzen.
- Camping Cheque - so der Name dieses Systems, bietet in 22 Ländern 576
Campingplätze an, die diesem Vertrag angeschlossen sind. Die Cheques
werden im Voraus bestellt und bezahlt, sie kosten im Jahr 2008 14,00
Euro pro Stück. (Wir haben 10 Stück im Januar bestellt, bezahlt und
zusammen mit einer Karte und einem Camping Cheque Führer erhalten). Bei
den angeschlossenen Campingplätzen werden die Cheques nur in der Vor-
Nachsaison akzeptiert und bieten für 1 Cheque die Übernachtung für 2
Personen auf einem Standartplatz, inklusive Reisemobil bzw. Auto und
Wohnwagen oder Zelt, jeweils mit Strom (Kurtaxe nicht inbegriffen).
Für nähere Infos gibt es natürlich die Internetseite unter -
www.campingcheque.de
Wir fahren den Vertragsplatz
"L'Océan" an und werden sehr
freundlich und deutschsprachig empfangen. Die Anmeldeabwicklung mit den
Camping Cheques läuft reibungslos. Für die Leistung würden wir ohne die
Cheques 20,20 Euro die Nacht bezahlen. Wir werden das System im Auge
behalten. Die Stellplatzsuche gestaltet sich schwierig, weil noch s o
v i e le Plätze frei sind. Wir können uns schließlich für ein schönes Plätzchen
entscheiden und richten
uns häuslich ein. Ausführlicher Strandgang bei sonnigem Himmel, eine 20
Kilometer Radtour ( über 100 Kilometer ausgeschilderte Radwege gibt es
hier) ins Städtchen La Courade sur Mer und ein Abendessen mit
Meeresfrüchten runden diesen Tag ab. - Schön hier in Frankreich - |

Überfahrt über die Brücke auf die Ile de Re` |

Großzügig angelegter Stellplatz am Camping
"L'Ocèan" |
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Mittwoch 4. Juni 2008, 09:00 Uhr KM Stand
unverändert
Wir schlafen heute etwas länger und werden mit Sonnenschein und blauem
Himmel geweckt. Die Außentemperatur liegt bei 19 Grad C und rechtfertigt
das Frühstück im Freien. Endlich mal Zeit und Gelegenheit, den
Reisebericht auf den neusten Stand zu bringen. Leider ist der
Internetzugang auf diesem Platz sehr teuer, 8 € für eine Stunde und es
funktioniert nur in der unmittelbaren Nähe zum Restaurant. Unsere
lieben Leser müssen leider noch etwas warten.
Das Wetter bessert sich immer mehr. Wir machen einen langen Spaziergang
am Strand und lassen den Abend bei
angenehmen 26 Grad C ausklingen. |

Rückblick auf die Stadt Royan |
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Donnerstag 5. Juni 2008 09:00 Uhr
KM Stand 30942
Regen weckt uns heute morgen schon recht früh. Nachdem die Rezeption um
09.00 Uhr geöffnet hat, können wir den Campingplatz aus der Poolposition
vor der Schranke verlassen. Wir empfehlen diesen Platz ohne wenn und aber, hier stimmt für uns einfach alles.
Die Fahrt geht wieder in Richtung Süden, zurück über La Rochelle und
Rochefort bis Royan, dort nehmen wir die Fähre und setzen über nach Le Verdon-sur-Mer. Es geht in 20 Minuten über die Gironde Mündung. Die
Fähre ist nicht besonders voll, fährt trotzdem regelmäßig, auch in der
Vorsaison. Wir bezahlen für die Überfahrt 43,80 Euro, ein stolzer Preis.
Das Umfahren der breiten Mündungsregion mit dem Wohnmobil wäre uns ungefähr genau so teuer gekommen
und hätte einige Stunden gedauert.
Wir suchen uns den Campingplatz "Les Sables d'Argent" in
Soulac-sur-Mer aus, übrigens auch ein Partner von Camping Cheque. Der
Platz liegt unmittelbar am Sandstrand am Rande von Soulac-sur-Mer. Er macht einen nicht ganz so gepflegten Eindruck wie "L'Ocean"
ist aber auf Grund der Lage nicht zu Toppen. Wir suchen uns den schönsten
und höchsten Platz, mit Blick auf das Meer aus, bauen auf, gehen an den
Strand und sonnen uns anschließend. Zum Abendessen gibt es Miesmuscheln
in Weinsoße, ein Schnäppchen aus dem Supermarkt, sie waren im Angebot.
Das Kilo für Zwei Euro - gute Qualität - Kugel hat sie alleine
verspeist. |

Die Fähren von Royan nach Le Verdon-sur-Mer |

Reichlich Platz für Fahrzeuge in der Vorsaison |

Campingplatz Les Sables d'Argent
mit Blick aufs Meer |

Blick von der hohen Düne auf den Campingplatz |
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Freitag 6. Juni 2008 09:00 Uhr
KM Stand 31065
Es ist stark bewölkt und windig aber trocken. Wir werden noch
einen Tag hier verbringen, wann kann man schon einmal aus dem Mobil das
Meer mit Sonnenuntergang sehen. Eine Erkundungstour mit dem Fahrrad nach
Soulac-sur-Mer ist heute angesagt. Ein kleines Badestädtchen mit einer
Touristenmeile, einer Markthalle und einem Discounter. Hier gibt es
alles was der Tourist so braucht.
Am Nachmittag suchen wir noch die Bar am Campingplatz auf, die erst um
18.00 Uhr öffnet - ist ja noch Vorsaison -.
Hier gibt es kostenlos "WIFI". WIFI nennen die Franzosen hauptsächlich
das was wir "WLAN" nennen, also schnurlos ins Internet gelangen. So
surfen wir bei zwei Bier im Netz, schauen nach den Neuigkeiten in der
Heimat, nach dem aktuellen Wetter, schaufeln die Daten für diese Seite
rüber und mailen noch einige elektronische Postkarten.
Den Rest des Tages entspannen wir uns mit Blick auf das Meer. |

Blick auf den Badeort |

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Sonnenuntergang in Soulac-sur-Mer |
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Samstag 7. Juni 2008 08:00 Uhr
KM Stand unverändert
Es sind 15 Grad C und sonnig und wir frühstücken draußen mit leichter
Gänsehaut. Im Laufe des Tages wird es schon noch wärmer, aber der kalte
Wind bleibt. Standspaziergang, sonnen im Windschatten und faulenzen,
mehr gibt es für heute nicht zu sagen, wir erholen uns einfach und
schlafen erst spät ein. |

Millionen von Miesmuscheln |

Surfer bei Ebbe |
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Sonntag 8. Juni 2008 10:25 Uhr
KM Stand 31065
Für die drei Nächte bezahlen wir mit drei Camping Cheques a 14,00 Euro
Wert, ohne wären es 20,00 Euro pro Nacht gewesen. Wir fahren weiter
Richtung Süden, nächstes Ziel ist Hourtin Port. An der ersten
Tankstelle, an der wir vorbei kommen, kostet der Diesel 1,75 €, die
haben wohl ´nen Knall!! Zum Glück war das eine einsame Tankstelle auf
dem Land, am Supermarkt kostet der Sprit immer noch so um 1,40 €. Wir
finden den Stellplatz in der Nähe des Yachthafens ohne Probleme und
richten uns häuslich ein. Es gefällt uns hier und wir beschließen, zwei
Nächte zu bleiben. Am Abend kommt jemand von der Gemeinde und kassiert 6
€. Hourtin Port besteht aus der Hafenanlage, einem Hotel, einigen
Restaurants, einer weitläufigen Ferienhausanlage mit ganz viel Platz für
Kinder, einem Strand, einem großen Picknickplatz und dem
Wohnmobilstellplatz. Der ist wirklich gut angelegt mit einzelnen Boxen
mit ausreichendem Platz dazwischen, so dass wir unsere reichlich mit
Knoblauch versehenen Garnelen draußen auf dem Gasgrill zubereiten
können. Ein Nachbar berichtet uns, dass in seinem Führer vom schönsten
Stellplatz am Atlantik geschrieben steht. Na ja!
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Der WoMo Stellplatz in Hourtin Port |

Eine schöne Anlage mit VE, leider kein Strom |

Es gibt auch ein Toilettenhaus, Schlüssel beim Kassierer |

Uns hat`s hier gut gefallen |
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Montag 9. Juni 2008 09:40 Uhr
KM Stand unverändert weil wir ja noch einen Tag hier bleiben. Wir
erkunden die Umgebung mit dem Fahrrad, Centre Ville von Hourtin sind nur
2 km entfernt. Der Ort ist klein und beschaulich, kein touristischer
Rummel. Der Stellplatz hat sich sehr geleert, die meisten Franzosen sind
Sonntag Abend noch weg gefahren. Der Herr zum kassieren kommt erst
Dienstag morgen, aber er kommt! Übrigens, im Bordatlas steht dieser
Stellplatz mit 90 Mobilen. Das ist falsch, wir haben 30 Einstellboxen
gezählt.
Der ganze Tag war sonnig und ziemlich warm, abends ziehen dunkle Wolken
auf und wir uns ins WoMo zurück. Es donnert, aber sonst passiert nicht
viel. Essen gibt´s drin, ein bisschen Fernsehen, eine Runde Kniffeln und
ab ins Bett. |

Seerosenteich in der Ferienhausanlage |

ohne Worte |
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Dienstag, 10. Juni 2008 09:50 Uhr KM Stand
31116
VE ist erledigt, wir sind wieder autark. Für Frischwasser haben wir 2 €
bezahlt, egal, der Tank war fast leer und man weiß ja nicht, was kommt.
Das Wetter hat sich noch nicht entschieden, mal tröpfelt es, mal kämpft
sich die Sonne durch, aber es ist recht warm dabei. Wir haben vor, am
Becken von Arcachon in Andernos-les-Bains zum Camping Fontaine-Vieilla
zu fahren. Vorher kaufen wir aber noch ein, unser Tritt hat die Grätsche
gemacht. Wir erstehen einen neuen und noch ein paar weiter Kleinigkeiten
wie Wein, Brot, Fleisch....Damit sind wir auch da wieder autark. Unser
Einkaufsbummel hat sich etwas in die Länge gezogen und so erreichen wir
den Campingplatz gerade zu Beginn der Mittagspause. Wir schauen uns den
riesigen Platz an. Auch hier ist nicht viel los, wir könnten sogar einen
Platz direkt am Strand bekommen, aber irgendwie ist das hier nicht das
Richtige. Die Bucht von Arcachon hüllt sich gerade in fiesen Dunst, es
tröpfelt und die Luft ist schwül warm. Wir entscheiden aus dem Bauch
heraus und fahren weiter.
Am nächsten Supermarkt wird erst mal getankt, 1,39 € der Liter, 43 gehen
rein ( 60 €) beim Km Stand von 31207. Im TomTom und im Bordatlas sind
verschiedene Stellplätze Rund um Biscarrosse aufgelistet, wir schauen
uns den Air de Camping in Biscarrosse -Plage und den am Port de
Navarrosse am Etang de Cazaux an. Der erste liegt in einem hohen
Pinienwald und ist sehr weitläufig, aber auch düster und feucht. Der
andere liegt direkt an einem kleinem Yachthafen. Hier haben sich die
Wohnmobilisten so blöd ausgebreitet, dass wir keinen Platz finden.
Zugegeben, wir sind etwas verwöhnt. Die Alternative ist der vier Sterne
Campingplatz Domaine de la Rive am Lac de Biscarrosse. Hier werden unser
Camping Cheques akzeptiert und wir richten uns bei immer besser
werdendem Wetter häuslich ein. Gegen Abend wird es Dunkel und rund herum
ziehen Gewitterwolken auf. Es donnert, wir werden erstaunlicherweise vom
Gewitter verschont. Kugel kocht heute Kartoffelsuppe, Antje zieht ihre
Bahnen im Swimmingpool. Und wenn alles gut läuft, geht dies kürzlich ins
Netz. |

Campingplatzeinfahrt Domaine de la Rive in Biscarrosse |

Campingplatz Domaine de la Rive |

Kiefernwälder prägen hier die Landschaft |
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Mittwoch, 11. Juni 2008 09:00 Uhr KM Stand
unverändert
Blauer Himmel, angenehme 20 Grad C beim Frühstück, typisches
Atlantikwetter. Nach dem Frühstück geht es noch kurz über WIFI
(6,00 Euro für 1 Stunde im 24 Stunden Zeitfenster) an der
Rezeption ins Netz, damit Sie dies lesen können. Heute geht es mit dem
Fahrrad am See entlang Richtung Nordwest bis Sanguinet, ein kleines
Örtchen am Etang de Cazaux et de Sanguinet. Kurz nach dem Campingplatz
führt ein asphaltierter Fahrradweg quer durch die Kiefernwälder und
anschließend direkt am See vorbei. Überall ausgestattet mit
Picknickplätzen und ein Yachthäfchen reiht sich nach dem anderen an. Die
am Weg liegenden Campingplätze haben zwar schon geöffnet, sind aber kaum
belegt. Die Vorsaison macht es möglich. |

Etang de Cazaux et de Sanguinet |

Viele Grüße aus Biscarrosse |
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Donnerstag, 12. Juni 2008 10:30 Uhr KM Stand
31260
Heute ist "Kaiserwetter" nachdem es am Vorabend heftig gewittert hat.
Ein Blitzeinschlag am Camping hat uns den Strom geraubt. Kein Problem,
die Batterien haben es gerichtet.
Wir bezahlen mit zwei Camping Cheques (Normalpreis wäre 2 X 22,00 Euro
gewesen), entfernen soweit wie möglich den Sand, der durch den heftigen
Regen hoch gespritzt ist, und starten in Richtung Mimizan Plage. Es geht
über die D 652 nach Sanguinet und dann auf die D 46 über
Parentis-en Born, D 652, Gastes, Ste. Eulalie-en Born, Mimizan bis
Mimizan Plage. Es hat sich hier wenig verändert in den letzen
Jahrzehnten, so sind unsere Gedanken, als wir uns an frühere Urlaube mit
dem Wohnwagen erinnern.
Der ausgeschilderte Wohnmobilstellplatz in Mimizan Plage (am
Hubschrauber Landeplatz) ist einfach zu finden. Es ist ein großer, für
Wohnmobile ausgezeichneter Parkplatz, hinter der Düne, ca. 100 Meter vom
Strand entfernt. Ungefähr 90 Mobile finden hier (vielleicht etwas
zu schmal eingezeichnet) ihren Platz. Der neu asphaltierte und
gekennzeichnete Stellplatz mit Strom an den Boxen, fließendem Wasser
alle 30 Meter, zwei VE- Stationen / Bodeneinlass und Müllentsorgung
lässt kaum Wünsche übrig. Nicht zu vergessen die Toiletten und die
Außendusche um sich das Salzwasser abzuspülen. Die Gebühr beträgt für 24
Stunden 11,00 Euro inkl. Strom und VE. Da hat sich in diesem Jahr etwas
verändert. Der Tarif muss schon ab dem 1. Juni bezahlt werden, nicht
erst ab dem 15. Juni. Vorher liegt die Gebühr bei 5,50 Euro für 24
Stunden. Wir beschließen direkt zwei Tage hier zu verbringen, nachdem
wir uns den Strand angesehen haben. Einfach Klasse, feiner weißer
Sandstrand, kein Unrat, keine Quallen, klares Wasser und endlich mal
richtige Wellen.
Eine halbe Stunde hält Kugel es in den Wellen des Atlantik aus, holt
sich beim Sonnenbaden noch leichte Rötungen und bekämpft das salzige
Wasser anschließend mit einem eisgekühlten Kronenburg, wie vor
Jahrzehnten.
Die Fußballeuropameisterschaft bringt uns noch eine 1:2 Niederlage gegen
Kroatien. Schämen brauchen wir uns dafür nicht, wir werden nur mitleidig
von unseren Stellplatznachbarn angeschaut. |

Wohnmobilstellplatz für ca. 90 Mobile in Mimizan Plage direkt hinter der
Düne gelegen |

Frisch asphaltierter und gekennzeichneter Stellplatz |

mit zwei Ver- und Entsorgungsstationen |
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Freitag, 13. Juni 2008 08:30 Uhr KM Stand
unverändert
Es hat in der Nacht mal wieder geregnet und der eigentlich blaue Himmel
erscheint heute Morgen in einem freundlichen Mausgrau. Nix mit Baden,
Wochenmarkt in Mimizan ist angesagt. Wir reiten unsere Drahtesel durch
die Pinienwälder (zum Teile tolle Fahrradwege) vorbei an der
Papierfabrik (jetzt fällt es uns wieder ein, es stinkt immer noch so wie
früher) bis ins Zentrum von Mimizan. Ein Erlebnis, dieser Wochenmarkt,
wieder ein Ort um zu sehen und gesehen zu werden. Wir schlendern durch
die Reihen und erstehen Seife mit den beeindruckenden Düften (Honig /
Lavendel Rosen/ Vanille). Am Nachmittag setzt der Regen wieder ein,
schade eigentlich, da wir noch mal schwimmen wollten. Verschoben auf ein
anderes mal. Es ist ein bisschen "Handarbeiten" und "PCen" angesagt. |

In diesem Hotel haben wir schon einmal vor ca. 30 Jahren geschlemmt - es
hat sich nicht verändert |

Park von Mimizan |

Wochenmarkt |

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Das typische Frischfisch - |

und Gemüseangebot |

Hier bedient die Chefin noch mit einem Lächeln |

Abschied aus Mimizan |
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Samstag 14. Juni 2008 09:50 Uhr KM Stand
31310
Die Nacht hat uns mit Regen beglückt und der Himmel heute Morgen sieht
nicht besonders gut aus. Wir beschließen Mimizan Plage zu
verlassen. Mimizan hat einen der schönsten Strände hier an der
Atlantikküste, den wir kennen, wir fahren mit einem weinenden Auge.
Unser nächstes Ziel liegt weiter südlich und heißt Messanges. Dort
steuern wir den großen Campingplatz
"Le Vieux Port" an, ein Camping
Cheque Partnerplatz mitten unter hohen Kiefernbäumen. 1800 Stellplätze
hat dieser Platz. Wir treffen gegen 11.00 Uhr ein und können uns einen
Stellplatz nach angegebener Liste aussuchen. Der Campingplatz ist sehr
belebt und hat eine Geräuschkulisse, die wir lange nicht mehr erlebt
haben. An den Kennzeichen der Fahrzeuge erkennen wir, dass dieser
Campingplatz fest in der Hand von spanischen Touristen ist.
Das "Gerummel" ist nicht unbedingt unsere Welt, aber die Nähe zum Strand
überwiegt halt. Es geht ca. 300 Meter durch die Dünen bis an den
bewachten Strand. Sauberer und feinster Sand macht hier das Baden im
Atlantik zum Vergnügen. Wir genießen das Strandleben für zwei Stunden,
dann rötet sich unsere Haut und es geht zurück in den Schatten unter den
Kiefern.
Beim Betrachten des Wohnmobiles stellen wir fest, dass es auf dem Dach
und den geöffneten Fenstern mit dicken Harztropfen von den Kiefern
überzogen ist. Toll, der Versuch mit normalen Mitteln die Tropfen zu
beseitigen scheitert kläglich. Das Zeug klebt wie
"Zweikomponentenkleber", kein Chance der Reinigung. Wir beschließen auch
auf Grund des "Klebers" und der Unruhe, den Platz am nächsten Morgen zu
verlassen. |

Campingplatz in Messanges |

Platz unter hohen Bäumen in Le Vieux Port |
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Sonntag 15. Juni 2008 10:00 Uhr KM Stand
31370
Wir verlassen "Le Vieux Port" ohne -VE- (Der Aufwand ist uns hier zu
groß) in Richtung Süden. Unser Ziel ist St. Jean de Luz, einer der
letzten Städte vor der spanischen Grenze. Der Weg geht vorbei an Hossegor, Capbreton, Bayonne und Biarritz bis St. Jean de Luz. Hier
fahren wir den Campingplatz "La Ferme Erromandi" direkt am Wasser
gelegen an. Der Platz wurde uns von Wohnmobilfahrern aus Fürth, die wir
auf unserer Strecke bereits dreimal getroffen haben, empfohlen. Wir
treffen sie dort tatsächlich wieder. Der lang gezogene Campingplatz
macht einen sauberen und gepflegten Eindruck, die Stellplätze großzügig
gestaltet, teils mit Schatten durch nicht all zu hohe Bäume, teils
schattenlos. Wir stehen auf einem Rasenplatz, der den Rasenplätzen in
den Stadien der Europameisterschaft um nichts nach steht. Ein schöner
Platz, wir können ihn weiter empfehlen.
Wir verbringen den Nachmittag mit den Wohnmobilnachbarn und tauschen
Erfahrungen über Länder, Touren und Stellplätze aus. Ein Rundgang durch
die Bucht am Abend beschließt den Tag und es fängt pünktlich wieder an zu
regnen. |

Die Bucht am Campingplatz |

Stellplatz auf dem Campingplatz La Ferme Erromandi |

Blick auf den Campingplatz |

Das Meer unmittelbar am Campingplatz |
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Montag 16. Juni 2008 10:00 Uhr KM Stand
31440
Wir frühstücken spät heute, es schüttet aus allen Rohren. Welch ein
Sch.... Wetter. Der Plan, noch einen Tag länger hier zu bleiben, wird
nach kurzer Diskussion aufgegeben. Das Wetter ist erheblich
schlechter geworden und Besserung ist nicht in Sicht. Erst gegen 1.00 Uhr
lässt der Regen soviel nach, dass wir abrüsten können. Wir verabschieden
uns bei unseren Nachbarn, zahlen 17,50 Euro (inkl. Strom) an der
Rezeption und starten in Richtung Norden, ja Norden ist richtig,
es geht schon wieder zurück. An dieser Stelle viele Grüße an die "FÜ-XE"!
Unser erstes Ziel ist die Stadt Marmande, südöstlich von Bordeaux, an der
Garonne, dort gibt es einen Wohnmobilstellplatz. Wir fahren teilweise
Autobahnen, hauptsächlich Landstraßen. Als wir Marmande erreichen stellen
wir fest, dass es lediglich eine Entsorgungsstation ist, schön ist
dieser Ort auch nicht. Also neues Ziel eingeben.
Aus dem Camping Cheque Atlas suchen wir uns den Platz
"Les Hauts de
Ratebout" in Sainte Foy de Belvès aus. Der Platz liegt am Rande des Tals
der Dordogne im Pèrigord Noir, auf einem Hügel mit toller Aussicht
auf die Umgebung, mitten im tiefsten Frankreich. Kein Problem, unser
Navigationsgerät führt uns sicher an diesen Campingplatz heran.
Wir sind begeistert, ein sehr gepflegter Campingplatz im Grünen mit 4
Sternen ausgestattet. Das freundliche Personal begrüßt uns in
holländisch, auch nicht schlecht. Wir können uns ein von 6 vorgegebenen
Stellplätzen aussuchen. Es ist schwierig, der Boden ist total
durchgeweicht durch den Dauerregen in den lenzten drei Tagen. Kugel fährt in den besten Stellplatz (eng/etwas
schräg und aufgeweicht) rein und bleibt direkt stecken. Kein vor und
kein zurück. Wir versuchen erst gar nicht hier alleine raus zu
kommen, das ist unmöglich. Es regnet immer noch und den Abend
verbringen wir "Im Womo-Stadion" und verfolgen das EM Spiel Deutschland
- Österreich. Deutschland gewinnt mit 1 : 0 und kommt eine Runde weiter. |

Eingang Campingplatz "Les Hauts de Ratebout" |

Trotzdem ein schöner Stellplatz |

Keine Chance hier raus zu kommen |
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Dienstag 17. Juni 2008 10:00 Uhr KM Stand
31742
Es regnet immer noch. Wir wollen weiterfahren und einfach nur das
Wohnmobil wieder fahrtauglich machen. Ein netter holländischer Nachbar
hilft uns. Nicht ganz einfach, der asphaltierte Weg ist sehr schmal und
die angrenzenden Bäume lassen ein leichtes Rausziehen nicht zu. Das
Allradfahrzeug schafft es mit mehreren Versuchen,das Mobil auf den Weg
zu ziehen. Uns fällt ein Stein vom Herzen. Wir bedanken uns mit einer
Flasche Rose bei unserem sehr hilfsbereiten Nachbarn. Wir bezahlen
mit einem Camping Cheque und entschuldigen uns für den verwüsteten
Stellplatz. Trotzdem können wir diesen Campingplatz weiter empfehlen.
Für Wohnmobile ist er nur eingeschränkt tauglich. Für größere
Wohnmobile ist er nicht zu empfehlen, dafür ist es auf dem Platz zu eng
zum Rangieren und verhältnismäßig schräg. Ein Höhenausgleich ist mit
normalen Auffahrkeilen nicht zu schaffen.
Noch kurz ins WIFI geschaut und die Karawane zieht weiter in Richtung
Nord-Ost. Unser nächstes Ziel ist ein Campingplatz in Boussac ca. 90
Kilometer nordöstlich von Clermont-Ferrand. Wir haben noch einen Camping
Cheque und den wollen wir auf Campingplatz
"Le Chateau de Poinsouze"
verbraten. In Souillac tanken wir an einem Supermarkt für 1,44
Euro den Liter und bezahlen für 65 Liter 94 Euro.
Bis jetzt haben wir noch kein gutes Wetter gesehen. Während der Fahrt
regnet es teilweise heftig und Besserung ist nicht in Sicht. Das ist
sehr schade, denn unsere Fahrt geht durch die wunderschöne Landschaft
des Périgord Noir mit Dörfern, deren Bauweise sicher einmalig ist (siehe
Bild vom Eingang des Campingplatzes). Da hätten wir gerne mehr von
gesehen. Am späten
Nachmittag erreichen wir Boussac-Bourg in der Region Creuse und den Campingplatz am Chateau.
Es sind immer noch dunklen Wolken am Himmel, aber es regnet wenigstens
nicht. Wir bekommen für den Camping
Cheque einen "Grand Confort" Stellplatz. Ca. 150qm groß, Stromanschluss,
Wasseranschluss, Spülwasserabfluss und Sanitärabfluss. Wir sind
begeistert. Ein Rundgang bestätigt unsere Meinung, dass ist der schönste
Campingplatz, den wir je besucht haben. Rasen wie auf einem Golfplatz bis
an den See, top Sanitäranlagen, schöne aufgelockerte Grünbepflanzung und
so weiter, hier passt einfach alles.
Viel ist hier noch nicht los, wir erholen uns und genießen. Diesen Platz
müssen wir unbedingt weiterempfehlen. |

"Le Chateau de Poinsouze" aus dem 15. Jh. mit seinem Park |

Geheiztes Freibad am Chateau |

Großzügig gepflegte Stellplätze |
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Mittwoch 18. Juni 2008 08:30 Uhr KM Stand
32058
Ein ruhige Nacht liegt hinter uns. Blauer wolkenloser Himmel, zwar etwas
frisch mit 14 Grad C, aber das macht nichts.
Wir frühstücken ausgiebig und bestätigen unseren Entschluss vom Vortag.
Wir bleiben noch einen Tag hier, auch wenn es jetzt 24 € kostet, da wir
keinen CC mehr haben.
Es wird gefaulenzt. |

Am See kann geangelt werden |

Ein Riesenbaum im Schlosspark |

Blick auf die Stellplätze am kleinen See |
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Donnerstag 19. Juni 2008 10:45 Uhr KM Stand
32058
Wir rollen. Das Wetter ist schön, blauer Himmel und angenehm frische 17
Grad C begleiten uns. Das Navigationsgerät wird auf Charmes an der
Mosel programmiert. Über 500 Kilometer stehen auf der dem Display. Wir
verfahren uns teilweise beim Versuch einzukaufen. Der Tag ist etwas
turbulent, mal fahren wir in die falsche Richtung, mal verpassen wir die
Ausfahrt oder wir finden den Supermarkt nicht. Heute ist der Wurm drin,
weiter in Richtung Nordost. An der RN 79 suchen wir einen
Supermarkt auf, großes Einkaufen und günstiges Tanken. Der Liter kostet
1,425 Euro und wir tanken 53 Liter für 75,50 Euro beim KM Stand 32238.
Es geht weiter, die Strecke zieht sich, aber wir scheinen "den Wurm"
überwunden zu haben.
Am späten Nachmittag erreichen wir unser Ziel Charmes. Dieser
Wohnmobilstellplatz ist uns schon von der Reise im Jahr 2005 bekannt.
Ein Stellplatz für ca. 50 Wohnmobile direkt am Hafen zwischen Kanälen
der Mosel. Hier liegen Boote und Wohnmobile zusammen und teilen sich
Strom- und Wasseranschlüsse. Kein Problem, hier geht es gemütlich und
ruhig zu. VE ist hier obligatorisch und für 6,00 Euro die Nacht
ist der Strom inklusive. Ein Sanitärhäuschen direkt am Platz wartet mit
Toiletten und Duschen (1,50 Euro) auf.
Die Hafenmeisterin kassiert und notiert, höflich und lustig,
zusammen mit einer Mitarbeiterin die Beträge für die Wohnmobile und die
Boote. Die Beiden bekommen von zwei älteren Kapitänen, die gerade
angelegt haben, eine Einladung zum Grillen für den Abend, der die beiden
Damen nachkommen. Sie haben Spaß bis spät in die Nacht.
Wir verfolgen noch das EM Spiel Deutschland - Portugal ( 3 : 2 )
am Fernsehen. Auch für uns "Nichtfußballinteressierte" ein
spannender Abend. |

Aire de Camping - car am Hafen zwischen Kanälen der Mosel,
ein beliebter Platz |

Blick von der Brücke auf |

den Wohnmobilstellplatz in Charmes |
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Freitag 20. Juni 2008 11:00 Uhr KM Stand
32564
Wenn im Bordatlas von einem ruhigen Platz gesprochen wird, so können wir
das nicht bestätigen. Der Fahrzeuglärm ist ziemlich laut bis spät in die
Nacht und setzt früh morgens wieder ein. Pünktlich fangen die
Kirchenglocken an zu schlagen, alle Zeiten, wie es sich gehört.
Richtiges Ausschlafen ist nicht möglich. Das Geschrei der Krähen (war in
2005 auch schon) in den angrenzenden hohn Bäumen sorgt auch nicht für
eine Entspannung. So, damit der Kritik genug. Die Lage ist einfach schön
hier und das morgendliche Baguette kann in 100 Meter Entfernung gekauft
werden.
Wir starten heute spät, weiter in Richtung Heimat. Beim Discounter
decken wir uns noch einmal mit allen Sachen ein, die es bei uns in
Deutschland nicht gibt.
Unser Ziel ist Saarburg in Deutschland. Wir finden im Bordatlas einen
neuen Stellplatz direkt am Ufer der Saar, mit allem ausgerüstet und
einem "Hot Spot" fürs Internet. Nichts wie hin.
Dank Navigationsgerät und guter Ausschilderung finden wir diesen neuen
Stellplatz recht einfach. Wir suchen uns ein Plätzchen, richten uns ein
und machen einen kurzen Rundgang. Ca. 40 Wohnmobile finden hier einen
gekennzeichneten Platz. VE, Toiletten, Strom und Müllentsorgung sind
hier vorhanden. ALDI liegt auf dem Anfahrtsweg in der Nähe. Die
Übernachtung kostet 6,00 Euro und für Strom schluckt der Automat 0,50
Euro für KWh.
Nur den Hot Spot gibt es hier nicht, wie im Bordatlas angegeben. Der
"Platzwart" erzählt uns beim Kassieren, dass die Telecom den Antrag
abgelehnt hat. Es gibt Schlimmeres. Der Platz ist zu empfehlen und füllt
sich am Freitag Nachmittag. |

Wohnmobilstellplatz Saarburg unmittelbar an der Saar |

Blick auf den Sessellift und die Sommerrodelbahn |

Blick auf den Wohnmobilstellplatz |
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Wir besuchen Saalburg zu Fuß vom Stellplatz aus. Wir
lassen uns von der Sesselbahn in die Höhe bringen( 3,50 Euro pro
Person), genießen den tollen Ausblick und wandern von dort aus zu dem
ausgeschilderten Greifvogelpark, an dem regelmäßig Vorführungen der
Greifvögel stattfinden. Wir staunen über die riesigen Raubvögel
und wandern zurück in die Innenstadt. Dem Pflichtbesuch einer der Lokale
am Wasserfall in der idyllischen Innenstadtkommen wir gerne nach. Ein
schönes Städtchen an der Saar. |

Die Saarburg |

Innenstadt mit vielen Restaurants, Cafes und Kneipen |

Der Wasserfall |

und die alte Mühle |

Wie wär's mit einer Schifffahrt?? |

Blick von der Bergstation der Saarburger Sesselbahn |

Greifvogelpark |

Saarburg |

Eine "Schmuseeule" |

Der Vogelpark auf jeden Fall ein Besuch wert |
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Samstag 21. Juni 2008 11:00 Uhr KM Stand
32743
Wir packen das letzte Mal für diesen Urlaub ein, versorgen uns im nahe
liegenden Discounter für zu Hause mit dem Wichtigsten und fahren noch
nicht ganz in Richtung Heimat. Wir entscheiden uns noch kurz über
Luxemburg zu fahren, um dort den günstigeren Diesel zu tanken. Der Ort -Wasserbillig- in Luxemburg besteht fast nur aus Tankstellen. Die
Deutschen nutzen diesen Preisvorteil aus. Wir zahlen schließlich "nur"
1,255 pro Liter Diesel. Beim Stand von 32762 Km tanken wir 58 l für
72,50 Euro. Nur wenige Kilometer weiter in Deutschland liegt der
Dieselpreis um 30 Cent höher.
Bei schönem Wetter mit angekündigten 30 Grad C geht es weiter an der
Mosel entlang in Richtung Koblenz. Die Moselregion dürfte in Deutschland
das dichteste Netz von Wohnmobilstellplätzen haben. Ein Stellplatz folgt
dem nächsten und überall ist noch etwas Platz. Auf der Straße kommen uns
unüblicher Weise kaum Mobile entgegen, die stehen alle bei blauem Himmel
an den Plätzen -würden wir auch machen, wenn wir nicht zurück müssten.
Über Trier, Koblenz, den Westerwald und die A45 Richtung geht es in
Richtung Heimat. Gegen Abend erreichen wir beim KM Stand von 33124
Neuenrade.
Schnell ist die Zeit vergangen und es war mal wieder ein toller Urlaub
in Frankreich. Wir haben auch diesmal keine schlechten Erfahrungen
gemacht. Die Menschen in Frankreich sind freundlich und hilfsbereit.
Wohnmobile sind an der Atlantikküste herzlich willkommen. Die Anzahl der
Entsorgungsstationen, Park- und Stellplätze zeigt es deutlich.
Wenige französische Worte reichen aus, um in diesem Land reisen zu
können.
Die allgemeinen Preise sind höher als in Deutschland, auch in den
reichlich vorhandenen Supermärkten. Übrigens LIDL und ALDI sind auch
vertreten.
Wer gerne Fisch isst findet in den französischen Supermärkten ein
reichhaltiges und frisches Angebot. Auch hier sollte man nach
Sonderangeboten schauen.
Wir haben nur an Supermärkten getankt, da dort die Literpreise in der
Regel 10 - 15 Cent unter den Preisen der Normaltankstellen liegen.
Die Mautgebühren der Autobahnen sind für Wohnmobile schon recht hoch.
Wer nicht unbedingt schnell reisen muss kann die kostenfreien
Landstraßen nutzen, die teilweise autobahnähnlich ausgebaut sind.
Als besonders positiv haben wir den Einsatz der Camping Cheques kennen
gelernt. Das erste Mal eingesetzt zeigte sich, dass der Preis von 14,00
Euro (Stellplatz, 2 Personen und Strom) in der Vorsaison seht günstig
ist. Manche Wohnmobilstellplätze mit Stromanschluss, - VE - (2
Euro Frischwasser + 2 Euro Entsorgung) ohne Duschen können da mit
dem Preis nicht mithalten und haben dann noch den Charme eines
Großparkplatzes.
Übrigens, viel Kleingeld bereithalten, da die meisten Stellplätze mit
Parkscheinautomaten ausgestattet sind.
3433 Kilometer sind in der Zeit vom 28.05. - bis zum 21.06.2008
von uns zurückgelegt worden. Wir haben viel in der Zeit gesehen und
direkt beschlossen Frankreich einmal im Inneren zu besuchen.
Der nächste Urlaub kommt bestimmt. Wir freuen uns schon drauf. |
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