Reisebericht Norwegen
27. Juli 2006 bis 20.08. 2006
27.07. - 31.07.2006

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Vorwort: Die Entscheidung fällt
im letzten Jahr. Wir fahren mit dem Wohnmobil nach Norwegen. Unsere
Freunde Roland und Karin haben bereits Erfahrung in Sachen Womo und
Norwegen. Thomas schließt sich mit einem weiteren Wohnmobil an. Die
Planungen laufen bereits im Winter auf Hochtouren. Wir wissen, es wird ein
nicht ganz günstiger Urlaub und wir beschließen bis an die zulässigen
Gewichtsgrenzen die Wohnmobile mit Lebensmitteln und Getränken zu
beladen. Die Zeit vergeht und der Tag steht vor der Tür. Jürgen und
Antje beschreiben auf den nachfolgenden Seiten Norwegen mit
dem Wohnmobil. |
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Donnerstag, 27. Juli
2006, 09.30 Uhr |
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Kiel-Wik hat aber noch einen zweiten Stellplatz in der Kösterallee. Ein großer gepflasterter Platz, am Seglerheim, direkt am Wasser und dem Militärhafen. 9 € soll die Übernachtung kosten. Ver- und Entsorgung sind hier nicht möglich. Zwei Toilettenhäuschen und ein provisorischer Fäkalientank, sowie eine Infotafel mit dem Hinweis, das der Platzwart regelmäßig zum Kassieren vorbei kommt, kennzeichnen diesen Wohnmobilübernachtungsplatz. Egal, hier bleiben wir und genießen unser Festessen. Bei dem Versuch, noch einen Abendspaziergang am Wasser zu machen, werden wir vom näher kommenden Gewitter wieder ins Wohnmobil getrieben. Die schwülwarme Luft kühlt sich erst im Laufe der Nacht ab, trotzdem genießen wir unseren ersten Urlaubstag. |
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![]() Ein Dreimaster im Militärhafen von Kiel |
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Freitag, 28. Juli
2006, 08.00Uhr |
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Wir satteln noch die Fahrräder
und fahren eine Runde an den Strand, ca. 700 Meter vom Campingplatz
entfernt. Ein super Strand und zum ersten Mal sehen wir, was in
Deutschland unmöglich ist, der Strand ist der Parkplatz für alle
Fahrzeuge. Soweit das Auge reicht stehen Pkw und Wohnmobile am Wasser. Ein
für uns außergewöhnlicher Anblick, wir staunen nur, entschließen uns
aber den Strand nicht mit dem Wohnmobil anzufahren, machen die anderen ja
schon. Wir genießen den Abend am Stellplatz mit netten Nachbarn. Für
umgerechnet 3 Euro bekommt Jürgen an der Rezeption mit dem Kassenbon ein
Kennwort für das WLAN –Netz am Campingplatz und kann damit 24 Stunden
lang im Internet nach dem Wetter von Norwegen schauen. Natürlich mailt er
auch schon die ersten Fotos nach hause. Übrigens, die Online-Verbindung
wurde nur mit den netten Nachbarn (ein echter Fachmann) möglich, der die
Verbindung einrichtete. Hier ein Dankeschön an ihn. Die Nacht bringt erst
spät Abkühlung, aber sie kommt. |
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![]() Der Strand von Grønhøj mit Fahrzeugen bis zum Wasser |
![]() Wir sind bereits zu viert v.l. Roland, Jürgen (Kugel), Antje und Karin |
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Samstag, 29. Juli
2006 |
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| Wir
kommen natürlich viel zu früh an der Fähre an und reihen uns als
viertes und fünftes Fahrzeug in die noch kleine Schlange ein. Hier
treffen wir auch auf das dritte Wohnmobil (Kentucky Camp – Royal 3)
mit Thomas, der bereits seit dem Vortag in Hirtshals auf einem
Stellplatz steht. Gemeinsam haben wir bereits im Frühjahr
bei der Gesellschaft „kystlink
„ die Hin- und Rückfahrt gebucht (www.kystlink.com)
pro Fahrzeug, bis 7 m Länge für Hin- und Rückfahrt 243,00 Euro. Ein,
wir finden, ein
recht günstiger Preis. Montag, 31.07.2006 Bis zur Abfahrt zieht sich die Zeit doch. Gegen 00.00 Uhr läuft die Fähre ein und "entleert sich", die Wohnmobile zuletzt. Wieder Erwarten gehen alle Fahrzeuge, die mit uns in den Aufstellspuren gestanden haben, in dieses Schiff. Fast pünktlich um 01.05 Uhr legt die Fähre ab. Die Aufenthaltsräume sind ruck zuck mit Schlafwilligen belagert, mit etwas Glück finden wir auch noch Schlafbänke für uns fünf. Beim Rundgang über das Achterdeck beginnt es pünktlich zu regnen. Nach 5 Stunden mit nicht ausreichendem Schlaf fahren wir in Langesund an Land. |
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| Es regnet in Strömen und nach 20 Kilometer auf der E18 in Richtung Arendal suchen wir einen Parkplatz und holen einige Stunden Schlaf nach. | |
![]() Strömender Regen begrüßt uns in Norwegen |
![]() Ein wunderbar begrünter Rastplatz |
![]() Langesund-E18-Arendal-42-Evje-42-Sveinda-455- |
![]() Unser Stellplatz am "höchsten Punkt der Telemark" |
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Gegen 11.00 Uhr
geht es weiter in Richtung Innenstadt
von Arendal. Bereits auf dieser Straße erlangen wir einen Eindruck von
der Schönheit der Landschaft, die herauskommende Sonne trägt natürlich
auch dazu bei. In Arendal suchen wir erst einmal
LIDL auf, um uns einen Überblick über Lebensmittel und Getränkepreise
zu verschaffen. Das Entsetzen steht uns in den Augen, die „Bierwährung“
sagt es deutlich: mit umgerechnet 2,35 Euro (LIDL Deutschland 0,35 Euro)
für eine 0,5 Liter Dose Bier trifft zu, was wir bisher
über die hohen Preis hier in Norwegen gehört haben.
Nur mit Kleinigkeiten im Einkaufswagen verlassen wir den
Discounter wieder. Es geht in Richtung Norden auf der 42 ins Hinterland.
Ein Nachbarcamper in Dänemark berichtete uns von einem schön gelegenen
Campingplatz in der Nähe von Bjelland. Hoegeveits Naturcamp heißt
dieser Platz, der sogar über eine eigene Homepage
verfügt. Über eine 7 Kilometer lange „Straße“, bergauf,
bergab, Schotter, kurvig u.s.w. (wir glauben schon nicht mehr, dass wir
richtig sind) steht am Schotterrand ein Hinweisschild: „4 KM to the
Camp, don’t give up“. |
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![]() Übernachtungshütte mit Backhaus |
![]() Roland auf dem Trampolin (Trampoline gibt es in Norwegen an fast jedem Haus) |
| Für
Gäste gibt es einen umgebauten Schafstall als Aufenthaltsraum, total
urig eingerichtet, einen Grillplatz und fast jeden Abend ein Lagerfeuer.
Ein Angelsee mit Ruderbooten
ist fußläufig in 20 Minuten zu erreichen und kostenlos nutzbar. 100 NOK
pro Mobil und zwei Personen ist es ein super Preis – Leistungsverhältnis
und weiter zu empfehlen. Wir essen gemeinsam im Freien zwischen den
Wohnmobilen, mit Blick auf einen Regenbogen über der Telemark. |
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![]() Wir können gemeinsam im Freien essen |
![]() mit einem Blick auf den Regenbogen über der Telemark |
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