Wohnmobil - Reisebericht
Rheinland-Pfalz/Hessen
13.10.2005 - 22.10.2005
| 13.10.2005 Start
mit Hindernissen Start in Neuenrade um 15.00 Uhr auf die B 229 in Richtung Lüdenscheid A 45. Auf dem Weg zur Autobahn blinkte die bereits bekannte Warnleuchte im Instrumentenbrett. Der Motor ruckelte leicht und uns ging es direkt durch den Kopf - wieder die Einspritzpumpe? Ab zu der Fiat - Werkstadt in der Nachbarstadt. Der freundliche Meister der Werkstatt half uns weiter. Die Computerdiagnose ergab: Aussetzer beim zweiten Einspritzventil und nicht die Pumpe. Nach einigem hin und her und Gefummel (Kontaktstecker neu verbunden) ging es dann verspätet auf die Sauerlandlinie in Richtung Frankfurt. Um 19.00 Uhr erreichten wir unseren ersten Zielort- Weilburg - an der Lahn. Der Stellplatz unmittelbar an der Lahn, gegenüber der Feuerwehr war nicht besonders gut ausgeschildert und erst die Nachfrage bei Passanten brachte uns weiter. Da die eigentlichen Wohnmobilstellplätze unter den hohen Bäumen schon belegt waren, stellten wir uns zu anderen Mobilen auf den angrenzenden Festplatz, das hatte den Vorteil, dass unser Fernseher ohne Qualitätsverlust arbeitete. |
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14.10.2005 Am
nächsten Morgen besuchten wir hoch die über dem Stellplatz liegende
Altstadt. Künstlerisch gestaltete Löwen prägten den gesamten
Innenstadtbereich. Nach Entrichtung der Stellplatzgebühr in Höhe von
6,- Euro öffnete uns die Hausmeisterin noch das Versorgungshäuschen.
Dann ging es weiter. Nächster Zielort sollte Boppard am Rhein sein.
Antje kaufte dort noch einige Sachen bei "Tabou"
für ihr Hobby (Bauchtanz) ein. Wir programmierten unser
Navigationssystem (im folgenden Else genannt) mit den Koordinaten des
Flugplatzes Nastätten. Am Rande der Flugplatzhallen fanden wir einen
schönen Stellplatz. |
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| 15.10.2005 Es ist
7.00 Uhr wir werden durch den Lärm einer Landwirtschaftsmaschine
geweckt, die rund um das Wohnmobil Gras abmäht. Ein Blick aus dem
Wohnmobil, ein kurzer Gruß an den Bauern und wir legen nach dem
ausgiebigem Frühstück unser nächstes Reiseziel fest. Nastätten -
Bingen. Nach der Überquerung des Rheines mit einer Fähre, was nicht so
einfach war, denn der niedrige Wasserstand verhinderte die Auffahrt auf
die erste Fähre, fuhren wir weiter in Richtung Bingen. Der
Wohnmobilstellplatz wurde in der Promobil vorgestellt und
Kugel wollte dort hin. Nicht besonders gut ausgeschildert fanden
wir ihn trotzdem (Dank Else). Wie das ist mit neu vorgestellten
Wohnmobilstellplätzen, sie sind halt sehr gut belegt. Nach einem
ausführlichen Gespräch mit dem Mitplatzbetreiber, eine wahre
Informationsquelle rund um Wohnmobilstellplätze, setzen wir unsere
Fahrt fort. Der Stellplatz in Bad-Sobernheim,
auch eine Empfehlung aus der Promobil, erfüllten voll unsere
Erwartungen. Das Wetter war gut und wir konnten vor dem Wohnmobil sitzen
und mit netten Nachbarn "quasseln" Der Übernachtungspreis von
6,00 Euro mit Brötchenservice am nächsten Morgen war in Ordnung. Der
Stellplatz kann von uns auf jeden Fall weiter empfohlen werden. |
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| 16.10.2005 Frühstücken,
Duschen und Entsorgen. Als nächstes Ziel ist Bexbach
vorgesehen. Ein Stellplatz, den wir von einer früheren Wohnmobiltour
her schon kannten. Der Stellplatz liegt zwischen einem Sportflugplatz und
und einem Park am Bergbaumuseum und bietet alle notwendigen Ver- und
Entsorgungsmöglichkeiten. Der Übernachtungspreis von 4,00 Euro ist
moderat. Bei einem längeren Sparziergang in der Nähe des
Stellplatzes fanden wir noch ausreichend Waldpilze für das Abendessen.
Das Wetter ließ es auch hier noch zu, dass wir den Nachmittag in der
Sonne vor dem Wohnmobil verbringen konnten. Das Hinweisschild am Anfang
des Platzes zeigt uns, dass es auch hier für den nächsten Morgen ein
Brötchenservice gibt. -Super- |
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| 17.10.2005 Das Ziel für
diesen Tag steht schon länger fest - Zweibrücken - Kugel hat es Antje
versprochen. Shoppen bist der Arzt kommt im Designer-Outlet-Center in
Zweibrücken. Schon beim Frühstück hören wir im Radio die Hinweise
auf das Center, das vermeintliche Einkaufsparadies. Tatsächlich hat
Antje dort, trotz großer Bemühungen, keinen Euro ausgegeben. Das
Angebot im Outlet-Center entsprach nicht unseren Erwartungen. Weiter
geht die Fahrt nach Speyer, Kugels Ziel dieser Reise. Direkt am Technikmuseum Speyer finden wir den ausgeschilderten Wohnmobilstellplatz. ![]() Der Stellplatz ist an das Hotel des Technik Museums angeschlossen. Nicht gerade günstig mit 18,00 Euro für die Übernachtung. Ver- und Entsorgung sind am Platz, der Strom ist inklusive und der hoch umzäunte und mit Videokameras bestückte Platz lässt das Gefühl von Sicherheit aufkommen. ![]() Von unserem Stellplatz haben wir einen Blick auf den Dom von Speyer und ein Stück von einer Boeing 747. Wohnmobil ausgerichtet , Häppchen gegessen und ab ins Museum. Vier Stunden Museum, sehen, staunen fotografieren, dann qualmen die Socken. Trotzdem für Kugel immer wieder ein lohnendes Ziel. Abends gehen wir zum Chinesen in die Innenstadt. Auf dem Rückweg sehen wir dann noch einige Wohnmobile, die auf den Großparkplätzen am Rande der Altstadt, ihr Nachtquartier aufgeschlagen haben. Unserer Meinung nach durch den anliegenden Straßenverkehr viel zu laut. Wir verbringen eine ruhige Nach in unserem Wohnmobil. |
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| 18.10.2005 07.05 Uhr Von
wegen die anderen Wohnmobile auf dem Stellplatz stehen zu laut. Ein
ohrenbetäubender Lärm und ein vibrieren des Geschirrs lassen uns aus
dem Schlaf hochschrecken. 50 Meter von uns entfernt, nur durch eine
Straße getrennt, schiebt der Pilot eines Lear Jets den Gasschubhebel
auf volle Leistung und verschwindet im dunklem Himmel. 07.10 Uhr, wir
machen Frühstück. Nach Öffnung der Geschäfte in Speyer kann Antje
ihre Einkaufsbedürfnisse doch noch befriedigen. Der Wetter zeigt sich
immer noch von der sonnigen Seite, aber die Temperaturen fallen
täglich.
Mittags legen wir das nächste Ziel fest. Bad Wimpfen soll es sein. Die
angegebenen Stellplätze in nähe des Bahnhofs gefallen uns überhaupt
nicht. Nachdem wir die dafür hübsche Altstadt besichtigt haben,
entschließen wir uns weiter nach Neckarsulm zu fahren. Der Stellplatz
am Aquatoll Bad ist mit vier
Wohnmobilen in mehreren Parkstreifen nicht überfüllt. Er ist
gebührenfrei und mit einer Ver- Entsorgungsstation ausgerüstet. Wir
verbrachten eine ruhige Nacht bei klarem Himmel und einer
durchlaufenden Heizung. |
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19.10.2005 Wir
fahren weiter nach Rothenburg o.d.T. und
finden den ausgeschilderten Stellplatz ohne Schwierigkeiten. |
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20.10.2005 Gegen
10.00 Uhr starten wir bei Regen in Richtung Bad Mergentheim. Wir
fahren dort den Stellplatz
an, beschließen das er ganz nett ist und fahren weiter, Miltenberg
am Main ist unser Tagesziel. Wir entschließen uns den Stellplatz am
Bootsanleger zu nehmen. Busparkplatz Ecke Jahnstr./ Luitpoldstr. Wohnmobile dürfen hier nur von 17.00-10.00 Uhr parken;
tagsüber ist der Platz für Busse freizuhalten! Ver- und Entsorgung an der Esso-Tankstelle gegenüber. ![]() ![]() Der Blick auf die vorbeifahrenden Schiffe ist beruhigend. Wir besichtigen die Altstadt mit den vielen Fachwerkbauten und interessanten Geschäften. Als bei Dunkelheit direkt vor uns ein langes Passagierschiff anlegt, ist es mit der Ruhe vorbei. Der Dieselmotor läuft noch für längere Zeit und an einschlafen ist nicht zu denken. |
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21.10.2005 Wir haben eine
unruhige Nacht verbracht. Ab 5.00 Uhr setzt neben dem Stellplatz an der
Hauptstraße der Berufsverkehr ein. Wir beschließen früh aufzustehen
und weiterzufahren. Der Weg soll uns jetzt nach Alsfeld
führen. Den Stellplatz haben wir aus dem Reisemobil Bordatlas
ausgesucht. ![]() ![]() Gut ausgeschildert fanden wir den gebührenfreien Platz am Fluss Schwalm in der Nähe vom Station. Ver- und Entsorgungsstation sind an der Einfahrt zu den ca.10 Plätzen vorhanden. Der Besuch der nahe gelegenen Altstadt lohnt sich auf jeden Fall. Den Rest der Nacht regnet es durchgehend, die Temperaturen steigen wieder. |
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| 22.10.2005 Unsere letzte Nacht im Wohnmobil ist zu Ende gegangen. Etwas traurig denken wir an die letzten Tage zurück und frühstücken vielleicht etwas langsamer als sonst. Knapp 200 Kilometer Landstraße liegen noch vor uns. Wir fahren über Marburg, Bad Laasphe, Lennestadt Richtung Heimat. Am Nachmittag erreichen wir, als letzter Zwischenstopp, das Aquamagis Bad in Plettenberg. Den Stellplatz der so nah vor unserer Haustür liegt, wollten wir uns schon immer mal anschauen. Heute hatten wir dazu die Gelegenheit und entsorgten dabei zum letzten mal. Wir kamen zu dem Ergebnis, hier könnten wir ruhig mal kurzfristig mit dem Wohnmobil hinfahren, wenn es uns zu hause mal wieder stinkt. | |