Reisebericht Deutschland 
 Süddeutschland
Vom 20. Oktober bis 01. November 2008

 

Viel Spaß beim Blättern.

Montag, 20. Oktober 2008, 13.00 Uhr    KM Stand  35286
Das Wohnmobiljahr geht dem Ende zu. Wir beschließen noch einmal 14 Tage in Richtung Süddeutschland zu fahren. Das Wetter ist
 für diese Jahreszeit außergewöhnlich gut. Strahlend blauer Himmel vermittelt uns direkt das Gefühl des Urlaubs. Also los geht es in
 Richtung Süden. Ach ja, zu erwähnen wäre noch, dass die Bankenkrise in den letzten Wochen  das Thema in den täglichen
 Schlagzeilen ist. Es gibt aber auch einen Vorteil dieser Krise. Ja, der Dieselpreis ist wieder gesunken. Für uns Dieselfahrer liegt der
 Preis am 20.10.2008 bei 1,23 Euro pro Liter. Damit hat keiner mehr gerechnet, dass es noch mal nach unten geht. Wir nutzen es
 einfach aus.
Die Fahrt geht über die Autobahn 45 erstmal in Richtung Bayern. Die Autobahn ist leer und nach 258 Kilometern erreichen wir unser
 erstes Tagesziel, Marktheidenfeld, kurz vor Würzburg. Der Himmel hat bayrische Farben, blau/weiß, und die Temperaturen liegen
 bei 20 Grad. Gegen 16:15 Uhr erreichen wir unseren Übernachtungsplatz "Martinswiese".  Die Stellplätze liegen an einem
 Großparkplatz am Main unmittelbar am Stadtkern. Der Platz macht einen gepflegten Eindruck, verfügt über Stromanschlüsse
 (1,00 Euro),  außergewöhnlichen Frischwasser/Abwassersäulen mit Abfallbehältern.  Die Übernachtung ist kostenlos - super -.
Andere Wohnmobilisten nutzen den Tag aus und sitzen in den Stühlchen vor dem Wohnmobil. Wir schlendern einmal durch den
 Innenstadtkern mit seinen Fachwerkbauten. Ein interessantes Städtchen.
Den Abend lassen wir mit Blick auf den Main und seinen vorbeifahrenden Schiffen ausklingen.


Reisemobilstellplatz in Marktheidenfeld am Main


Die Innenstadt

von Marktheidenfeld

Dienstag, 21. Oktober 2008, 09:30 Uhr   KM Stand  35554
Es ist 08.00 Uhr und der Wetterbericht im Radio meldet für diese Region noch schönes Wetter. Erst am Nachmittag soll es vereinzelt
 regnen. Zur gleichen Zeit wird es im Wohnmobil dunkel und ein Regenschauer geht über den Reisemobilstellplatz runter. Vermutlich
 nur hier und sonst nirgendwo auf der Welt wie ich unser Glück kenne.
Nach dem Schauer wird es jedoch wieder hell und blaue Stücke kommen zwischen den Wolken hervor. Die Fahrt geht los in
 Richtung Burgbernheim. Dieser Ort liegt wenige Kilometer südlich von Bad Windsheim. Was hat dieser Ort besonderes? Einen
 Wohnmobilstellplatz  am Ortsrand und am Freibad.  - Vollkommen ausreichend -
Auf der Fahrt wird  für 82,47 Euro 63,98 Liter getankt, das sind 1,28 Euro für den Liter Diesel, es ist in Ordnung vom Preis her.
Wir finden den gut ausgeschilderten Stellplatz im Grünen beim Freibad ohne Schwierigkeiten und beschließen hier eine ruhige Nacht
 zu verbringen. Der Stellplatz für ca. 10 Wohnmobile macht einen guten Eindruck. Zehn Stromanschlüsse, VE, Müllbehälter und
 Hinweistafeln sind vorhanden. An den Stellplatz schließt sich der Natur & Erlebnispfad "IM GRÜNDLEIN" an. Als Gebühr wird nur
 eine Fremdenverkehrspauschale von 0,75 € pro Person erhoben.
Wir nutzen das noch schöne und warme Wetter und wandern durch den Erlebnispfad hoch zum "SCHAUBERG". Ein toller Blick über
 das Aischtal und das obere Altmühlbecken belohnt uns für die Wandermühe.
Den restlichen Nachmittag verbringen wir in unseren Stühlchen vor dem Wohnmobil bei viel Sonne, bis um 16.30 Uhr die
 angekündigte Front mit einem Gewitter und Starkregen uns in das "Rollende Heim" zwingt.
Optimal ausgenutzt diesen, hoffentlich nicht letzten schönen Oktobertag.


Blick auf den Wohnmobilstellplatz in Burgbernheim

Ver- und Entsorgungsstation am Stellplatz

Herbstliche Stimmung am Kriegerdenkmal

Blick über Burgbernheim

Schöne Aussicht "Am Schauberg"

Hinweistafel direkt am Stellplatz

Mittwoch, 22. Oktober 2008  10:00 Uhr    KM Stand  35647
Das schlechte Wetter ist da. Wir lassen uns Zeit, verprassen beim Duschen je 10 Liter warmes Wasser. Wir Ver- und Entsorgen,
 werfen noch 2,- Euro in den "Fremdenverkehrspauschalenmünzschlitz" und starten in Richtung Donauwörth. Die Fahrt geht über
 Land bei Regen und reichlich Baustellen mit Umleitungen. Die Krönung ist die Umleitung in Ansbach. Wir werden weitläufig im Kreis
 geführt.
Wir erreichen die Stadt Donauwörth und finden auch den ausgeschilderten Wohnmobilstellplatz. Groß und deutlich ist der Stellplatz
 beschildert, aber nicht nutzbar. Dort stehen drei Wohnmobile eingekeilt von Pkw.  Die Stadtverwaltung hier in Donauwörth hat
 offensichtlich kein Interesse an Wohnmobilfahrern. Ein dickes Minus für den Stellplatz - leider - denn die Stadt macht beim
 Durchfahren einen interessanten Eindruck.
Die Fahrt geht weiter in die grobe Richtung Ingolstadt. In Neuburg an der Donau fahren wir auf den ausgeschilderten Stellplatz im
 Parkleitsystem P1. Der geschotterte und kostenlose Platz liegt unmittelbar an der Donau und bietet reichlich Platz. An der Zufahrt
 gibt es ein WC - Häuschen und die VE Station. Stromanschlüsse gibt es leider nicht hier.  Über zwei Brücken geht es in wenigen
 Minuten fußläufig in die Innenstadt.
War es am Nachmittag noch trocken, so setzt gegen 17.00 Uhr wieder leichter Regen ein. Das richtige Wetter für einen Kniffel-
Abend.


Kostenloser Reismobilstellplatz in Neuburg, direkt an der Donau

WC und VE an der Stellplatzzufahrt

Blick auf den Altstadtkern vom Stellplatz aus

Donnerstag, 23. Oktober 2008  09:15 Uhr   KM Stand 35810
Eine ruhige mit Regen versehen Nacht liegt hinter uns. Das heutige Ziel ist Ingolstadt, ca. 23 Kilometer von Neuburg entfernt. Kurz an
 der Einfahrt entsorgt und schon geht es los. Navi und Ausschilderung führen uns sicher an den Stellplatz in Ingolstadt. In der Nähe
des Frei/Hallenbades gelegen fahren wir auf den Großparkplatz, nachdem wir an einer Schranke eine Parkkarte gezogen haben. Am
 Rand des Wendehammers sind 9 Stellplätze ausgeschildert und nicht von Pkw zugeparkt. Etwas eng die Boxen aber egal, wir
 wollen hier ja nur übernachten. Die Parkkarte kostet übrigens für 24 Stunden 2,00 Euro und kann sogar noch beim Einkauf im
 Städtchen abgestempelt werden. Ein super Preis wenn man bedenkt, dass es auch noch Strom (16 A) dafür gibt. VE ist an den
 Stellplätzen auch vorhanden.
Wir richten uns ein und besuchen die historische Altstadt, Festungsanlage und die Innenstadt. Am Viktualienmarkt genehmigen wir
 uns ein Schmankerln und schlürfen ein Hefeweizen (0,5 Liter für 1,80 Euro!!!!). Am Nachmittag machen wir einen weiteren
 Spaziergang rund um die Festungsanlage und schauen uns einige Sehenswürdigkeiten (z.B. das Münster) an. Eine interessante
 Stadt mit einem brauchbaren Stellplatz, wir empfehlen beides weiter.


Keine Werbung sondern der Hinweis in welcher Stadt wir uns jetzt befinden. Na welche Stadt ist es?????

Wohnmobilstellplatz mit

9 Stellplätzen in Ingolstadt

Das alte Rathaus

im Hintergrund das Armeemuseum

Der Blick auf eines der Tore der Stadtbefestigung

Die Fußgängerzone von Ingolstadt

Freitag, 24. Oktober 2008, 09:20 Uhr    KM Stand  35832
Es ist sehr nebelig und frisch heute morgen, der Wetterbericht sagt sonnige Abschnitte voraus. Wir gönnen uns frische Brötchen. Die
 nächste Bäckerei ist nicht weit vom Stellplatz entfernt,  nach 12 Minuten liegen sie auf dem Tisch.
Wir verlassen Ingolstadt über die Bundesstraße 13 in Richtung Eichstätt. Knapp 23 Kilometer sind es bis dorthin, nicht gerade eine
 Riesenstrecke. Bevor wir den Stellplatz erreichen machen wir noch einen Abstecher zum Flugplatz von Eichstätt, der über der Stadt
 liegt. Wir können hier oben soeben die Landebahn erkennen, mehr aber auch nicht. Nebel regiert hier. Ein Sparziergang rund um
 die Piste und Blicke in die Wälder verraten uns: Pilze gibt es hier auch nicht.
Die Fahrt geht talwärts über steile und sehr enge Straßen zum ausgeschilderten Volksfestplatz. Wir suchen uns ein Plätzchen auf
 dem fast leeren Platz, auf dem ca. 70 Mobile stehen können. Die Übernachtung kostet 7,00 Euro und wird am Parkscheinautomaten
 entrichtet (es wird auch kontrolliert), die Stellplätze sind alle mit Stromsäulen (0,50 Euro  Kw/h) ausgestattet. Die VE befindet sich an
 der Zufahrt zum großen Volksfestplatz.
Für die Innenstadt nehmen wir die Fahrräder, es ist ja trocken im Moment und wir wollen sie nicht die ganze Fahrt umsonst
 mitgeschleppt haben. 8 Grad Außentemperatur führen nach einem Kilometer zu steifen Fingern bei uns. Egal, "nur die Hatten
 komm`n in Gatten". Auffällig, die Stadt ist ziemlich katholisch geprägt, zu sehen an den vielen Kirchen, der katholischen Universität
 und den Heiligen an diversen Gebäuden.
Kugel nutzt die Gelegenheit und kauft sich in einer Metzgerei eine frisch  Grillhaxe (die können die Katholen), welche anschließend im
 Wohnmobil mit einem halben Liter Bier "verdunstet". Danach ist Mittagspause angesagt. Den Rest des Tages erkunden wir noch
 ein wenig mit den Fahrrädern diesen Teil des Altmühltals und genießen anschließend bei laufender Heizung und 21 Grad im WoMo
 den Abend. Im Sommer muss es hier wunderschön sein, auch für Kanufahrer bestens geeignet. Jetzt, im Nebel, wünschen wir uns
 schon etwas mehr Sonne und Wärme, damit man die reizende Landschaft besser genießen kann. Die Schotten unter den
 Wohnmobilfahrern bleiben mit ihrem Mobilen übrigens auf dem Festplatz stehen, nicht so gemütlich, kein Strom aber billiger.


Stellplatz in Eichstätt

Schottenwiese/Volksfestplatz

Innenstadt von Eichstätt

Da lacht das Auge -Es schmeckt so gut wie es aussieht-!!!

Samstag, 25. Oktober 2008,   09:50 Uhr    KM Stand  35864
Mit Brötchenservice und einem guten Frühstück geht es los in Richtung Schwäbisch Gmünd, ca. 130 Kilometer entfernt. Das Wetter
 ist heute schön nur etwas trübe. Wir legen eine Pause am Flugplatz Bopfingen ein und wandern eine Runde mit schöner Aussicht.  In
 der Sonne lässt es sich gut aushalten. Es geht weiter zum ausgesuchten Stellplatz. Dann tritt es wieder ein, wir erinnern uns an das
 letzte Jahr. Schwäbisch Gmünd ist immer noch eine große Baustelle mit vielen Umleitungen. Wir finden den Stellplatz trotzdem und
 stellen fest, dass er belegt und gesperrt ist wegen des Trödelmarktes. Kein Problem, Plan -B- tritt in Aktion. Wir suchen uns den
 Wohnmobilstelllatz in Rechberghausen aus.  Auch von Umleitungen gespickt finden wir den Platz dort recht einfach. Super, auch hier
 ist die Zufahrt gesperrt. - FLOHMARKT-! Achtung jetzt kommt Plan -C- zum Tragen. Kugel sucht sich mal wieder einen Platz in der
 Nähe von einem Flugplatz aus. Es geht in Richtung Filderstadt nahe am Flugplatz Stuttgart gelegen. Als wir ankommen staunen wir.
 Der Platz ist mit dicken Wohnwagen und großen Pkw rund um die Stromsäulen belegt. Was jetzt? Letzter Plan -D- tritt in Aktion, wir
 fahren zum Wohnmobilstellplatz in Nürtigen, den wir schon vom letzten Jahr her kennen. Große Umleitungen lassen uns den Platz
 erst am späten Nachmittag erreichen. Was für ein verrückter Tag.


Blick auf den Flugplatz Bopfingen

Parkplatz am Flugplatz

Eine Vier-Mot mit Antje

Ausblick vom Flugplatzberg

Tower von Bopfingen

Regeln haben nur Sinn wenn sie auch überwacht werden

Sonntag, 26. Oktober 2008,  10:30 Uhr   KM Stand  36114
Die Nacht ist mit Temperaturen unter 0 Grad ruhig gewesen. Der Stellplatz hat sich auch bei Dunkelheit noch gefüllt. Begrüßt werden
 wir heute Morgen mit einem bilderbuchartigen Sonnenaufgang.
Der Platz bietet alles was wir brauchen. VE, Strom (1,- Euro für 12 Stunden) und Infotafel. Wir empfehlen diesen Platz weiter.
Unser heutiges Ziel ist Hechingen, ca. 50 Kilometer südwestlich, mal schauen was noch so auf uns zukommt.


Begrüßung durch den Sonnenaufgang

am Stellplatz in Nürtingen

Auf der Anfahrt zum Stellplatz Hechingen erkennen wir bereits von Weitem die Burg Hohenzollern, die aus der Landschaft ragt. In
 Hechingen schlagen wir noch ein paar Haken bevor wir den Stellplatz beim Sportgelände im Weiher finden. Die Plätze sind fast alle
 belegt und der Untergrund zeigt einige Pfützen. VE und Strom ist vorhanden aber  so richtig einladend sieht es hier nicht aus. Wir
 beschließen erstmal die Burg Hohenzollern zu erklimmen, zumal es unterhalb der Burg ein Wohnmobilstellplatz gibt. Da wir noch früh
 dran sind, es war die Zeitumstellung letzte Nacht,  fahren wir auf den noch freien Stellplatz, nachdem wir 2,00 Euro Parkgebühr
 bezahlt haben. Für die Parkgebühr kann man hier auch übernachten. VE oder Strom gibt es nicht.
Es geht zu Fuß weiter nach oben. Wir beschließen über die asphaltierte Straßen zu gehen. Der Fußweg macht einen steilen Eindruck
 und dauert ca. 25 Minuten. Wir werden mit einem gewaltigen Panorama bei blauem Himmel belohnt. Wir besichtigen die Burg,
 begleitet von vielen Japanern. Eine gute Idee von uns, diese Besichtigung haben wir nicht bereut.
Der Abstieg zu den Parkplätzen geht jetzt über den Fußweg. Die obersten Parkplätze sind alle belegt, kein Wunder es ist vermutlich
 der letzte schöne Tag mit 19 Grad. Viele Familien nutzen die Gelegenheit für den Besuch der Burg.


Burg Hohenzollern
und die nachfolgenden Fotos ohne Kommentar

mit einem Wohnmobilstellplatz ohne VE und ohne Strom

Nein, wir nächtigen nicht unterhalb der Burg, auch wenn es verlockend ist. Der Wetterbericht sagt für den nächsten Tag eine
 Regenwahrscheinlichkeit von 60 % voraus. Die Schneefallgrenze fällt auf 600 Meter.  Wir beschließen den Stellplatz in Balingen
 anzufahren, der liegt ca. 15 Kilometer südwestlich von Hechingen. Der Platz ist ausgeschildert und liegt in unmittelbarer Nähe zur
 Altstadt.  8 Wohnmobile haben hier die Möglichkeit zu stehen mit VE und Stromanschluss. Wir nutzen das schöne Wetter noch mal
 aus und besichtigen die Stadt. Es ist nicht zu glauben, Eisdielen und Cafes sind im Freien belegt. Es dürfte für dieses Jahr das
 letzte mal sein. Wir nehmen noch ein Eis auf die Hand und gehen zurück zum Wohnmobil. Die aufziehende Bewölkung lässt nichts
 Gutes ahnen. Wir lassen uns einfach überraschen.


Wohnmobilstellplatz in Balingen

mit der Innenstadt

die Türme

in

Balingen

Montag,  27. Oktober 2008, 09:05 Uhr    KM Stand  36184
Es gibt keine Besonderheiten aus der letzten Nacht zu berichten. Das erste Ziel für heute ist Villingen-Schwenningen, dort findet im
 Moment eine Camping + Caravan Messe statt, genau das Richtige für einen Regentag.
Zuerst tanken wir 65 Liter für 80,54 Euro beim Km Stand von 36186, 1,23 Euro pro Liter, das ist in Ordnung. Dann werden die
 Vorräte beim Discounter noch aufgefüllt und wir haben wieder ein paar Tage Ruhe.
Die Messe in VS ist recht übersichtlich, daher finden wir schnell unser Traumwohnmobil für die Zukunft, natürlich nur zum Träumen,
 bezahlen können wir so etwas nicht.  Was es für ein Fahrzeug, ist behalten wir erst einmal für uns. Nachfragen hat keinen Sinn.
Nachmittags geht es weiter durch das obere Donautal, sehr schön zu Fahren. Wir fahren verschiedene Stellplätze an, die uns jedoch
 nicht zusagen. Wir bleiben dann in Bad Schussenried beim Bierkrugmuseum hängen. Versteckt hinter dem Museum finden wir noch
 ein Plätzchen. Der Platz ist asphaltiert, mit VE ausgestattet, kostenloser Strom und kostet nichts, fantastisch. Wir würden gerne noch
 nebenan beim Platzbetreiber etwas essen und trinken, leider ist heute Montag und damit Ruhetag. Hier wollen wir noch einmal hin,
 wenn geöffnet ist. Diesen Stellplatz können wir weiterempfehlen.


Reisemobilstellplatz in Bad Schussenried beim Bierkrugmuseum

Das Bierkrugmuseum

und die Innenstadt von Bad Schussenried

Dienstag, 28. Oktober 2008,  09:50 Uhr   KM Stand 36359
Es hat die ganze Nach hindurch geregnet, wie vorhergesagt.  Wir fahren nach der VE in Richtung Heidenheim a.d.Brenz, dort gibt es
 einen Stellplatz. Gut ausgeschildert finden wir den Platz im Industriegebiet. VE und Strom sind vorhanden. Ein schön hergerichteter
 Platz, leider etwas weit von der Stadt entfernt und im Gewerbegebiet. Wir fahren weiter nach Ellwangen zum Stellplatz auf einem
 Großparkplatz mit Strom und VE. Als wir ankommen stellen wir fest, dass der Wohnmobilstellplatz mit großen Wohnwagen und
 dicken Pkw total belegt ist. Wir versuchen als nächstes  die Stadt Dinkelsbühl zu erreichen. Das gelingt uns auch ohne
 Schwierigkeiten. Leider ist uns hier kein Wohnmobilstellplatz bekannt, daher fahren wir auf den Großparkplatz P2. Mit Freude stellen
 wir fest, dass hier auch Wohnmobile ausgeschildert sind.
Der Besuch der alten Innenstadt von Dinkelsbühl ist ein Genuss. Fast alles steht hier unter Denkmalschutz und macht einen
 gepflegten Eindruck. Geschäfte, Hotels, Gaststätten, Cafes und öffentliche Gebäude befinden sich innerhalb der Stadtmauern.
Auffällig ist, dass es keine Leuchtreklamen in der Stadt gibt, alle Schriften sind liebevoll aufgemalt. Der Besuch dieser Stadt ist
einfach lohnenswert.
Unser Stellplatz auf dem Parkplatz P2 hat weder VE noch Strom, ein einfacher Parkplatz, aber nahe an der Stadt.


Hinweise für den

Parkplatz P2 mit Wohnmobilplätzen

Fotos aus

Dinkelsbühl

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 08:20 Uhr  KM Stand  36533
Der Nachteil eines solchen Parkplatzes ist einfach der frühe Lärm. Um 07.00 Uhr ist die Nacht vorbei, was dazu führt, das wir schon
 um 08:20 auf der Piste sind. Die Fahrt geht in Richtung Norden und wir entsorgen in Bad Mergentheim. Den Stellplatz kennen wir
 vom letzten Jahr. Danach geht es weiter nach Wertheim, auch diesen Platz haben wir im letzten Herbst schon einmal angefahren.
Bei Regenwetter und Temperaturen um 7 Grad entscheiden wir uns, das EXPOCAMP noch einmal ausgiebig zu studieren.
Es ist sehr gut geheizt und wir steigen in fast jedes Wohnmobil, wundern uns über so manche Konstruktion.  Wieder eine richtige
 Reizüberflutung. Für Antje steht noch ein zeitlich nicht begrenzter Besuch des Outlet Center "Wertheim Village" auf dem Programm.
 Auf Grund der Bankenkrise und der weltweit schlechten Wirtschaftslage hält sie sich mit dem Konsum mehr als zurück - Respekt -!
 Dafür finden wir im Zubehörladen noch eine Kleinigkeit fürs Mobil, wir ersetzen den zierlichen weißen Tritt gegen was robustes.
Die Winterzeit lässt es sehr früh dunkel werden und wir ziehen uns bei Dauerregen ins Wohnmobil. zurück.  Die Wettervorhersage
 sagt für die Nacht und Morgen Schneefall bis in die Täler an. Der Anschluss an das Stromnetz ist auf diesem Stellplatz nicht so
 günstig. Wir bezahlen für 3 Stunden Strom 1,00 Euro, dafür gibt es auch eine hohe Absicherung. Eine Versorgungsstation ist hier
 vorhanden und die Übernachtung ist kostenlos.


"Wertheim Village", ein großes Outlet Center

Das EXPOCAMP Freizeit und Caravaning Center Wertheim

mit riesigem Mobilstellplatz vor der Tür

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 09:20 Uhr    KM Stand  36653
Regen die ganze Nacht, aber ohne Schneeflocken. Im Radio wird um 08:00 Uhr Neuschnee von bis zu 30 cm in Bayern gemeldet.
Wir fahren nach Lauda-Königshofen zum "Wohnmobilflohmarkt", vermutlich die Nachfolgewerkstatt von Ahorn. Wir werden hier
fachmännisch beraten und wir lassen auch noch die Dichtigkeitsprüfung machen.
Wir suchen uns aus dem Bordatlas den Stellplatz in Fulda aus. Auf dem Großparkplatz an der Weimarer Straße ist es kein Problem
 den ausgeschilderten Platz zu finden. Wir nehmen  ein Plätzchen und was noch wichtiger ist, wir finden noch einen Stromanschluss.
-VE- ist vorhanden, schein aber leicht defekt zu sein.  Hot Spot/WLAN, wie im Bordatlas angegeben, können wir nicht feststellen.
 Platz ist hier reichlich vorhanden und wird auch genutzt. Die Tagesgebühr liegt bei 0,50 Euro. Wen wundert es, wenn einheimische
 ihre Wohnmobile dauerhaft hier abstellen.
Wir machen noch einen kleinen Rundgang durch die Innenstadt von Fulda und schießen noch einige Fotos. Es ist frisch geworden
 und wir sind froh bei 4 Grad wieder im warmen Wohnmobil zu sein. -Schön muckelig-


Wasserscheide Rhein/Weser  498 m ü. NN

Hier in 500 Metern hat der Winter schon mal vorbeigeschaut

Reisemobilstellplatz in Fulda

am Großparkplatz an der Weimarer Straße
Nachfolgende Fotos aus der Innenstadt von Fulda

Freitag, 31. Oktober 2008,  09:40 Uhr     KM Stand  36836
Eine Nacht unter 0 Grad liegt hinter uns, dafür scheint heute Morgen die Sonne. Gegenüber des Parkplatzes gibt es beim Discounter
 frische Brötchen. VE verschieben wir auf Grund der defekten Station auf einen Platz unterwegs. Im Bordatlas finden wir in
 Schwalmtal-Storndorf mit einem Stellplatz und VE. Der Platz ist leicht zu finden. Er liegt in einer ruhigen Lage am Rande des Ortes
 beim Sportplatz. 9 - 10 Stellplätze, 6 Stromanschlüsse (0,50 Euro pro kw/h) und eine mal vernünftig angelegte VE (Wasser 1,00
  Euro). Besonders hierbei, der  Stellplatz ist auch noch kostenlos. Ein Dankeschön an die Gemeindeverwaltung. Dieser Platz ist
 super gepflegt (saubere VE, Platz von Laub gereinigt)  für zukünftige Fahrten wird er von uns vorgemerkt.


Reisemobilplatz in Schwalmtal-Storndorf

am Ortsrand neben dem Sportplatz

Wir fahren weiter nach Bad Wildungen, wo wir auch im Herbst 2007 unseren letzten Tag verbracht haben. Der Stellplatz macht immer
 noch einen guten Eindruck. Auf nähere Beschreibungen verzichten wir hier "Guckst Du 2007". Wir empfehlen den Platz auf jeden
 Fall weiter.
Früh ziehen wir uns ins Wohnmobil zurück, die Temperaturen liegen bereits bei 4 Grad und wir genießen den letzten Urlaubsabend.


Der Stellplatz von Bad Wildungen

Auch am 31. Oktober noch gut besucht

Samstag, 01. November 2008,   09:15 Uhr     KM Stand 36955
Leichter Regen weckt uns, geht über in Hochbewölkung mit einer vorsichtig hervorlukenden Sonne. 3 Grad Außentemperatur  zeigt das Thermometer, die  letzte Nacht im Urlaub liegt hinter uns. Wir beginnen bereits jetzt mit den Vorbereitungen für den Winterschlaf des Wohnmobils. Das Wasser des Frischwassertanks wird auf "lauwarm" angewärmt und einen ganze Packung Gebissreinigungs- Tabletten vom Discounter findet sich im Tank  wieder. Alle Wasserleitungen werden gespült. Der Frischwassertank und Abwassertank, je halb gefüllt mit dieser Reinigungsflüssigkeit werden  jetzt auf den nächsten 146 Kilometern quer durch kleine Straßen des Sauerlandes gut durchgeschüttelt und somit besser gereinigt. Beide Tanks sind dann für den Winter nicht nur sauber sondern auch rein, nachdem sie natürlich komplett geleert sind. Während der Fahrt lassen wir  immer mal wieder Wasser durch die Leitungen laufen.
Wir kaufen noch kurz das wichtigste ein, ja hier in Hessen sind die Geschäfte geöffnet. In NRW sorgt der Feiertag dafür, dass uns diese Einkaufmöglichkeit  Möglichkeit fehlt. Die Abschlusstankung in Neuenrade beim KM Stand von 37095 mit 37 Litern für 46,62 Euro. Dreizehn Tage Herbstfahrt liegen hinter uns mit überwiegend nicht so gutem Wetter. Trotzdem hat sich diese Zeit gelohnt, nicht nur weil  wir viel gesehen haben, wir haben uns auch erholt.
In den nächsten Tagen werden wir das Wohnmobil ausgiebig reinigen, ausräumen und auf den Winterschlaf vorbereiten und in die angemietete Scheune bringen. Ja, es kommt eine lange Zeit bis zum ersten "Ausritt" im Jahr 2009 auf uns zu. Wir werden uns mit Urlaubsplanungen die Zeit bis dahin so angenehm wie möglich gestalten. Übrigens, für die Saison 2009 planen wir eine Urlaubsfahrt in die Sardinen und/oder Tschechische Republik.

Bis ins nächste Jahr. 

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