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Ohne große Vorrede, wir fahren
einfach mal nach Tschechien und in die Slowakei zusammen mit Karin und Roland, bekannt
vom Norwegen - und Polen- Urlaub.
Alles Weitere im nachfolgenden Bericht. |
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Die Vorbereitungen: |
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Tschechien/Slowakei 2009 |
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Sonntag, 14. Juni 2009, 05:40 Uhr
KM Stand 40885 Wetter: 10 Grad C, wolkenlos,
windstill
Ein toller Sonnenaufgang lässt uns gut in den frühen Morgen starten.
Die Fahrt geht in Richtung Osten, immer der Sonne entgegen. Was
wollen wir mehr. Die Fahrt geht über die A 44 bis kurz hinter
Kassel, dann auf die Bundesstraße 7 in Richtung Eisenach. Wir lassen
Eschwege links liegen, treffen dann wieder auf die A 4 und die Fahrt
geht weiter in Richtung Dresden. In Chemnitz verlassen wir die
Autobahn in Richtung Süden bis zum Ort "Amtsberg". Dort fahren wir
unser erstes Etappenziel dieses Urlaubs an, den
"Waldcampingplatz Erzgebirgsblick". Ein vom ADAC mit
herausragendem Ergebnis 2009 gekennzeichneter Platz. Wir erreichen
den Platz gegen Mittag und sind begeistert. Ein Lob von uns, hier
gibt es nichts zu meckern. Platz ist ausreichend vorhanden und wir
richten uns für den Rest des Tages bei blauem Himmel gemütlich ein. |

Start in den Urlaub mit diesem Sonnenaufgang |

Unser erstes Ziel der
Waldcampingplatz
Erzgebirgsblick bei Amtsberg |

Blick von der Dittersdorfer Höhe am Campingplatz
auf das Erzgebirge |
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Montag, 15. Juni 2009,
09:40 Uhr KM Stand 41349 Wetter:
Bewölkt mit sonnigen Abschnitten 18 Grad C trocken
Die Nacht bringt uns erst einmal Regen, aber einen trockenen Morgen.
Die Wettervoraussichten für die nächsten Tage sind nicht
berauschend.
Wir bezahlen für die Übernachtung 19,00 Euro + 1,30 Euro
Stromverbrauch (0,65 Euro pro k/wh). Direkt nach der Auffahrt auf
die B 174 in Richtung Marienberg nehmen wir die zweite Ausfahrt an
der ehemaligen "MZ-Schmiede" / Zschopau und tanken ( 67,50 Liter für
72,83 Euro beim Stand von 41354). Die Fahrt geht bis auf ca. 900
Metern Höhe durch das Erzgebirge. Kurz nach dem Ort Reitzenhain
passieren wir die Grenze ohne Kontrollen. Weiter geht die Fahrt über
die 7 bis Chomutov, dort fahren wir erst einmal einen Globus
Supermarkt (der lag einfach an der Strecke) an. Wir finden ein
riesiges Angebot vor, preislich ist es gefühlsmäßig nicht besonders
günstig. Die Temperaturen sind mittlerweile auf 28 Grad C gestiegen,
es ist schwül und drückend.
Roland und Karin fahren voraus in Richtung Flugplatz Kladno,
immer in eine andere Richtung als unser Navi angibt. Roland kennt
halt die "Schleichwege" hier. Kurz nach Mittag rollen wir über
die Piste des Flugplatzes (die Straße ist nämlich eine Baustelle) in
den Hangerbereich.
Wir werden herzlich am Flugplatz aufgenommen, suchen uns ein
Stellplätzchen zwischen Hallen und Flugzeugen; hier fühlen wir uns
wohl.
Rolands Fliegerfreunde Kudys und Pawel begrüßen uns mit einem
Kaffeetrinken und anschließendem durchorganisiertem Grillabend
mit tschechischem Bier.
Wir sitzen unter unseren Markisen während sich später Schauer
und Wind ablösen. Wir halten durch und bleiben einigermaßen trocken.
Kurz nach 23:00 Uhr beenden wir alle erschöpft den Abend. |

Wer aus dem Erzgebirge in Richtung Praha
(Prag) fährt hat
diesen Ausblick |

Unser Übernachtungsplatz -Flugplatz Kladno, ca.
25 Kilometer vor Praha |
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Dienstag, 16. Juni 2009, 07:30 Uhr
KM Stand 41480 Wetter: Starker Wind, dunkle
Wolken, Regen und 13 Grad C
Guten Morgen, war das eine Nacht. Wir hätten besser unsere Markisen
eingefahren. Im Laufe der Nacht wurde der Wind immer stärker und es
fing an zu schütten. Die Markisen schlugen so laut, dass an Schlaf
nicht mehr zu denken war. Gegen 03:30 Uhr ging's nicht mehr. Wir stürmen nach draußen
und bauen die Markisen zurück, in WINDESEILE, bevor sie auseinander
fliegen. Danach schlafen wir trotz des "Pfeifens" ums Wohnmobil
wieder ein.
Es ist 08:30 Uhr, nebenan wird noch geschlafen, haben sie sich auch
verdient. Gegen 10:00 Uhr holt uns Kudys am Flugplatz ab und bringt
uns zur nächsten Metro-Station. Heute bietet uns Roland eine Prag
Standart-Besichtigung an. Wir sind gespannt. |

Kein Problem gibt es mit der Metro oder? |

Prager Kutschenpferde |
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Hier einfach nur die Eindrücke der goldenen Stadt
Prag (Praha) |

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Von der Metro - Endstationstation
Zlicín, westlich von Prag, geht die Fahrt über 12 Stationen bis ins
Herz der Stadt Prag. Das Wetter zeigt sich heute von seiner besten
Seite, genau richtig für diesen Tag. Es erübrigt sich hier diese
Stadt zu beschreiben. Es ist einfach ein Erlebnis was sich uns
bietet. Tausende von Touristen aller Nationen bevölkern Prag. Ein
Tag ist eigentlich zu kurz für eine Besichtigung. |

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Nach acht Stunden Besichtigung
der wichtigsten Punkte, einem kleinen Imbiss mit einem Pilsener
Urquell hoch über Prag mit einer fantastischen Aussicht, beschließen
wir den "Stadtbummel". Roland als Stadtführer hat sich bewährt. |

Ein aufkommendes Gewitter bei Sonnenuntergang am
Platz |

Kudys mit frischen Brötchen und anderen Leckerein |
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Die Fahrt mit der Metro für
umgerechnet 1,00 Euro pro Person ist sehr günstig. Das
Wohnmobil sollte auf jeden Fall nicht mit in die Stadt genommen
werden. Es sind kaum Parkplätze vorhanden und die Einheimischen
warnen vor Diebstählen aus Fahrzeugen (nicht nur aus Fahrzeugen).
Trotzdem, wir haben uns nach Berücksichtigung der Standards sicher
gefühlt.
Am Abend zieht beim gemeinsamen Essen ein Gewitter zum
Sonnenuntergang auf, es löst sich im Lauf der Nacht wieder auf. Gut
so.
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Mittwoch, 17. Juni 2009,
08:00 Uhr KM Stand immer noch 41480 Wetter:
Sonnenschein, vereinzelte Wolken 20 Grad C - Super -
Heute wird ein schöner Tag, es ist warm und die Temperaturen sollen
heute bis 29 Grad C steigen. Kudys kommt zum Frühstück mit frischen
Brötchen, Brot, Leberkäse, Wurst in verschiedenen tschechischen
Variationen. Wir frühstücken ausgiebig und deftig, die
Light-Produkte haben wir mal weg gelassen. Gemütliches Einpacken und
gegen Mittag verabschieden wir uns von unserem Gastgeber Kudys, eine
Gastfreundschaft, die wir hier erfahren haben, kann man eigentlich
nicht beschreiben. Toll und Danke!
Unser Ziel ist erst einmal der Flugplatz von Vrchlabi, nord-östlich
von Prag ca. 180 Kilometer entfernt, am Fuße des
Riesengebirges. Wir meiden Prag und umfahren die Stadt nördlich über
Landstraßen. Am späten Nachmittag erreichen wir den Flugplatz in
Vrchlabi, machen einen "technischen Rundgang" und werfen einen Blick
auf die Schneekoppe mit 1600 Metern Höhe (natürlich nur von unten).
Aus dem ADAC Campingführer suchen wir uns den Campingplatz "Dolce
Vita" in Trutnov-Dolce aus. Er hat eine gute Bewertung. Nach
weiteren 30 Kilometern erreichen wir diesen schöne Waldcampingplatz
mit angeschossenem Natur-Wasservergnügungspark. Außer uns befindet
sich nur noch ein holländischer Wohnwagen auf dem Platz. Wir können
uns aussuchen was wir möchten. Es gelingt uns tatsächlich
einen 2500 qm großen Platz zu finden, herrlich.
Inspektionsgang rund um die Seen und Abendessen im "Park". Wir
beenden den Tag mit einem schönen Sonnenuntergang. Lediglich die
aufkommende Bodenfeuchtigkeit hier im Waldgebiet stört etwas. |

Böhmisches Paradies -Doppelburgruine Trosky
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Der Flugplatz in Vrchlabi |

Anfahrt über Landstraßen zum Riesengebirge |

Campingplatz Dolce Vita in Trutnov-Dolce |

Stellplatz mit Kurpark Atmosphäre (abendkühl) |
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Donnerstag, 19. Juni 2009, 07:30
Uhr KM Stand 41686 Wetter: Leichte
Hochbewölkung, sonnig, 20 Grad C
Frühstück im Freien ist angesagt, es ist jetzt schon schön warm.
Nebenan stöbert ein Pilzsammler mit gefülltem Beutel über den
Campingplatz, Perlpilze wachsen hier, lecker versichert er uns in
gebrochenem Deutsch.
Roland, der als erster Duschen geht, ist der Meinung, wir sollten
doch auch mal etwas über die immer noch sozialistischen
Sanitäranlagen schreiben. Warum? Na ja von drei Duschen fehlten an
zwei Duschen die Armaturen und der Frühjahresputz hat noch nicht
stattgefunden, halt wie in den früheren Zeiten.
Freundliche Betreiber dieses städtischen Campingplatzes lassen es
einfach gemütlich angehen, ist in Ordnung. Wir bezahlen für
zwei Nächte mit Strom und warmen Duschen 544,00 tschechische Kronen
( ca. 20,00 Euro).
Heute faulenzen wir, liegen in der Sonne und fahren Rad (die
Drahtesel müssen auch einmal bewegt werden). Wir besichtigen
die Stadt Trutnov, ca. 5 Kilometer mit dem Fahrrad entfernt
und staunen über die vielen deutschen Touristen. |

Für ein funktionierendes WLAN muss man mal näher
an den Router |

Zwei riesige
Lenticularis bilden sich über dem
Riesengebirge |

Die Stadt mit Marktplatz |

Trutnov am Fuße des Riesengebirges |
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Wir folgen dem Rat des
Platzwartes und besuchen am Abend die Gaststätte in der Nähe
des Campingplatzes am See. Die gemütliche "Kneipe" mit
Außensitzplätzen ist gut gefüllt. Eine Speisekarte mit vielen
Gerichten macht uns die Auswahl nicht leicht. Wir schlemmen und
trinken was die Karte hergibt und geben nach 3 Stunden abgefüllt und
gesättigt auf. Wir bezahlen für 4 Personen insgesamt 1100,00 CZ (ca.
44,00 Euro inkl. Trinkgeld) für guten Service und gute Qualität.
Sehr preisgünstig wie wir finden. Die Biertrinker sind mit dem Preis
von 16 CZ (ca. 0,65 Euro) für den halben Liter Fassbier auch
zufrieden. Danach ist der Abend für uns beendet. |
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Freitag, 19. Juni 2009, 09:00 Uhr
KM Stand 41686 Wetter: Stark bewölkt, einzelne
Regentropfen 18 Grad C
Der Morgen beginnt wie in der Vorhersage angesagt mit Regentropfen.
Wir verabschieden uns in Richtung Südosten. Die nächsten Kilometer
sind von Umleitungen nur so gepflastert. Sehr schlechte Straßen und
Witterungsverhältnisse begleiten uns in den nächsten Stunden. Unser
nächstes Ziel ist Sumerk (Mähr.Schönberg), dort wollen wir unsere
Vorräte wieder auffüllen. Unser Navi lotst uns durch eine
faszinierende Landschaft in Höhen von 700 - 950 Metern über eine
Strecke von ca. 40 Kilometern, leider bei aufliegenden Wolken und
Regen. Dabei fiel es kaum auf, dass wir ein Teil davon in Polen
waren. Europa macht es möglich. Nach dem "Bunkern" in Sumperek geht
s weiter nach Sternberk, zwischen Sumperek und Olomouc (Olmütz)
liegend. Der aus dem ADAC Campingführer ausgesuchte Autocamping
Sternberk in Dolni Zleb finden wir dank der Navigationshilfe. Der
Platz ist schlicht, sauber und gepflegt. Die Anmeldung ist sehr
genau und ausführlich und wir bezahlen 270,00 CZ für die
Übernachtung inkl. Strom. Warmes Duschwasser gibt es von 07.00 Uhr
bis 09.00 Uhr und dann wieder von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr, wenn man
das weiß dann ist das OK. Abendessen und gemütliches
Beisammensein im Wohnmobil bei Dauer-Starkregen, wir bedauern ein
Motorradfahrer im kleinen Zelt mitten auf dem Platz. |

Autocamping Sternberk in Dolni Zleb |

Ein Tornado an der Strecke zwischen Olomouc und
Harnice |
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Samstag, 20. Juni 2009, 09:40 Uhr
KM Stand 41902 Wetter: Stark bewölkt, noch trocken 13
Grad C
Ein Regennacht liegt hinter uns. Wir beschließen nach dem Frühstück
weiter in Richtung Südosten nach Olomouc (Olmütz) zu fahren.
Wir tanken zwischen Olomouc und Harnice vorher beim KM Stand
von 41912 - 56 Liter für 1517 CZ, dabei beobachten wir eine
außergewöhnliche Wettererscheinung. Im Süden sehen wir über dem
Gebirgshöhenzug 3 Tornados, ein imposantes Bild. Sie lösen sich
schnell auf. Toll?
Anschließend besichtigen wir die Olomouc (Olmütz), eine schöne
und geschichtsträchtige Stadt |

Olomouc (Olmütz) |

Olomouc (Olmütz) |

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Die Fahrt geht weiter bis
Frýdlant nad Ostravicí zum dem Campingplatz "Camping Beskydy",
südlich von Frýdek-Místek. Ein Campingplatz im Grünen von Wald
umrandet. Der Platz ist schlicht, die Sanitären Anlagen sind sauber
und warmes Wasser gibt es auch hier nur zu bestimmten Zeiten. Die
Hütten sind fast alle von tschechischen Wochenendurlaubern belegt.
Wir sind mit unseren Wohnmobilen die einzigen Camper hier. Es
schüttet immer noch aus vollen Kübeln. Wir beschließen in den
Wohnmobilen zu bleiben und uns mit den uns liebenden Sachen zu
beschäftigen. Nein, nicht essen und trinken, sondern Bücher lesen
und digitale Fotos bearbeiten. Am Abend reicht es noch für nen
Sparziergang rund um den Campingplatz und den Besuch eines
Restaurants. Auch dort vielen die günstigen Preise wieder auf. -
Super - |

Camping Beskydy |

Restaurant "ROKA" |
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Sonntag, 21. Juni 2009, 08:00 Uhr
KM Stand 42022 Wetter: Stark bewölkt, feucht 12 Grad C,
ungemütlich
Das Frühstück wird im Wohnmobil eingenommen und VE Arbeiten
aller Art durchgeführt. Man sollte es nicht glauben, der
Campingplatz verfügt über ein kostenloses WLAN-Netz. Also rein mit
den Fotos ins Netz, es geht reibungslos.
Die Fahrt geht weiter in Richtung Süden über die 56. Wir passieren
die Grenze in die Slowakei ohne es zu merken, Kontrolle gibt es auch
hier nicht mehr. Kurz nach dem Grenzübergang kaufen wir uns an einer
Wechselstube die Autobahn-Vignette (Slowakei) für 1 Woche (4,95
Euro).
Wir erreichen Zilina (Sillein), kreisen etwas durchs Zentrum, finden
keinen geeigneten Parkplatz und fahren weiter in Richtung Osten. Es
geht vorbei an dem Nationalpark "Malá Fatra" mit einer
landschaftlich reizvollen Gegend bis auf 900 Meter hoch. Den
Campingplatz Tilia Gäcel' in Dolny` Kubin, nordöstlich von Martin,
finden wir mit den in der Stadt angebrachten Hinweisschildern. Der
Campingplatz ist FAST leer, nur ein holländischer Wohnwagen sorgt
für Abwechselung. Die Anmeldung erfolgt einmal etwas
unbürokratischer als in den letzten Tagen. Wir bezahlen im voraus
15,00 Euro für die Übernachtung, inkl. Strom. Die Sanitäranlagen
entsprechen hier dem östlichen Standard und sind sauber. Auch hier
verfügt der Campingplatz über ein kostenloses WLAN - Netzt. Während
Kugel noch nach den Wetterberichten für die nächsten Tage im
Internet schaut, beginnt es zu regnen und es regnet und regnet und
regnet. Flick- und Putzarbeiten sind angesagt. Die Vorhersage für
die nächsten Tage sind auch nicht so prickelnd. |

Camp Tilia
Gäcel' in Dolny` Kubin |
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Montag, 22. Juni 2009, 09:40 Uhr
KM Stand 42177 Wetter: Stark bewölkt, starker
Regen, 12 Grad C
Dauerregen hat uns durch die Nacht begleitet und weckt uns am
Morgen. Wir packen alles zusammen und beschließen das Land noch
einmal zu wechseln. Es geht noch einmal nach Polen in die Winterport
Metropole Zakopane. Die Fahrt geht in der Slowakei über kleine und
zum Teil recht anstrengende Straßen. Nach dem Grenzübertritt
verändert sich der Baustil der Häuser. Wir sind fasziniert von dem
Holzbau. Es regnet immer noch und kein Ende in Sicht. Wir erreichen
"Camping Ustup" ohne weitere Schwierigkeiten, ca. 3 Kilometer vor
Zakopane an der MC Donalds Einmündung, wie im Bordatlas beschrieben.
Sanitär neu und sehr sauber, die Stellplätze leicht geneigt,
Lebensmittelgeschäft in der Nachbarschaft und eine Bushaltestelle in
unmittelbarer Nähe. Am Nachmittag lässt der Regen etwas nach und wir
fahren mit dem Bus in die Innenstadt. Berge haben wir bisher
noch nicht gesehen, die liegen alle in den Wolken. Die Innenstadt
ist voll von Touristen, erstaunlich bei dem Wetter. Wir schlendern
durch die Fußgängerzone und bestaunen die vielen Souvenir Stände und
Häuschen. Die Rückfahrt mit dem Bus ist auch kein Problem.
Den Rest des Abends verbringen wir bei starken Regen im Wohnmobil. |

Camping Ustrup in Zakopane (PL) in der Nähe von
MC Donalds |

Wie beschrieben, saubere Duschen mit warmen
Wasser, Strom und gutem Service |

Die Innenstadt |

von Zakopane |

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Ein kleiner Eindruck der vielen verschiedenen
Verkaufsstände im Zentrum der Stadt |
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Dienstag, 23. Juni 2009,
10:20 Uhr KM Stand 42252
Wetter: aufliegende Wolkendecke, Nieselregen und 19 Grad C
Wir bezahlen für die Nacht mit Strom umgerechnet 15,00 Euro, der
Preis ist in Ordnung. Wir tanken hier in Polen noch einmal voll,
40,85 Liter für 167 ZL (1,00 Euro = 4,40 Zloty) beim Stand von
42252, günstiger als in der Slowakei. Die Fahrt geht um und durch
die Hohe Tatra bis auf 1150 Meter Höhe. Es regnet und wir fahren die
Strecke in den Wolken. Schöne Aussichten gibt es nicht, alles Nebel.
Südöstlich der Hohen Tatra besichtigen wir die Stadt Poprad, die
Sonne kommt etwas durch und die Temperaturen steigen merklich.
Wir fahren wieder ein Stück zurück in die Stadt Kežmarok, schlendern
durch die Altstadt und werfen ein Blick in die alte Burg.
Dann geht s weiter nach Tatranská Lomnica auf den Campingplatz
Tatranec, zwei weitere Campingplätze sind hier in der Nähe, aber
geschlossen.
Wir bezahlen inkl. Strom 17,00 Euro pro Übernachtung und Wohnmobil
mit 2 Personen. WLAN Zugang gibt es in der Rezeption des
Platzes.
Erst gegen Abend beginnt es wieder zu regnen und zu gewittern. Vom
Campingplatz aus haben wir eine super Sicht auf die Berge, leider
nur kurzfristig. Ein Schauer jagt den Nächsten, zwischendurch Blitze
und gewaltige Wolkenformationen. Den Abend verbringen wir mit Karins
Geburtstag im Wohnmobil, es regnet immer an ihrem Geburtstag, sagt
sie. |
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Die Stadt Poprad |

am südöstlichen Rand der hohen Tatra |
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Die alte Burg in Kežmarok |

Campingplatz Tatranec in Tatranská Lomnica |

Nach einem trockenen Nachmittag dann wieder so
etwas |

Blick von der hohen Tatra |
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Mittwoch, 24. Juni 2009, 08:30
Uhr KM Stand 42346 Wetter: stark
bewölkt, leichter Regen 18 Grad C
Keine wirkliche Wetterveränderung, es hat die ganze Nacht heftig
geregnet. An Rolands Geburtstag mal etwas Neues. Wir warten noch
etwas ab und fahren vor Mittag nach Tatranská Lomnica. Von dort geht
es mit der Eisenbahn nach Štrbské Pleso. Eine Stunde Fahrt bergwärts
mit einer herrlichen Aussicht auf das Vorgebiet der hohen Tatra. Als
wir in ca. 1350 Metern Höhe ankommen, setzt ein Starkregen ein, der
uns nicht die Möglichkeit lässt, den Bahnhof zu verlassen. Schade,
wir fahren wieder talwärts zurück. Auf halbem Wege kommen wir zurück
unter die Wolkenbasis und es reißt auf. Wir fahren den Campingplatz
an und können sogar die Stühlchen rausstellen -Wahnsinn-.
Vom Platz aus genießen wir den Blick auf den 2653 Meter hohen Lomnicky Stit, den zweithöchsten Berg in der hohen Tatra.
Gelegentlich geben die Wolken den Blick auf ihn frei. |

Gemütliche Fahrt mit der Eisenbahn |

Blick aus dem Wagon ins Tal |

"Lomnicky Stit", zweithöchster Berg der Hohen
Tatra |
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Donnerstag, 25. Juni 2009, 09:00
Uhr KM Stand 42347 Wetter: 4/8
Bewölkung, trocken 20 Grad C
Wir versuchen es noch einmal nach Strbske Pleso, diesmal mit den
Wohnmobilen. Die Fahrt bis auf 1350 Metern Höhe, bei leicht
diesigem Wetter. Die Bergspitzen sind immer wieder in den Wolken
verschwunden, trotzdem ein Erlebnis. Wir befinden uns über der
Wolkenbasis ohne viel vom Tal zu erkennen. In Strbske Pleso parken
wir die Wohnmobile auf dem Busparkplatz und wandern einmal um den
See. Faszinierende Eindrücke bleiben uns aus der Hohen Tatra. |

v.l. Kugel, Antje, Karin und Roland am See von
Štrbské Pleso(Tschirmer Sees) |

Bilder rund |

um den See von Štrbské Pleso |

Der See von Štrbské Pleso in 1350 Metern Höhe in
der Hohen Tatra |
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Wir verlassen die Hohe Tatra in
Richtung Westen, immer in 1000 bis 1100 Metern Höhe an dem Gebirge
entlang mit herrlichen Aussichten in Richtung Süden. Wir fahren
durch Liptovsky, Martin, Zilina und Trencin und biegen wenige
Kilometer hinter Trencin von der Autobahn ab in Richtung Tschechien.
Zwischendurch durchfahren wir gewaltige Gewitter mit Starkregen.
Ausgesucht haben wir den Campingplatz "Europacamping Bojkovice" in
Bojkovice. Ein terrassiertes Gelände mit vielen Bäumen umgeben. Wir
bezahlen 11,00 Euro pro Mobil für die Übernachtung, inkl. Strom.
Der Platz ist "fest in holländischer Hand" (5 Wohnwagen). Wir bauen
auf, nehmen Kontakt mit den Nachbarn auf und basteln Rolands neuen
Gasgrill zusammen. Wenn wir jetzt nicht grillen, wann dann?
Der Abend endet ausnahmsweise einmal im Freien, es ist trocken
und warm geblieben. - KEIN REGEN und kein GEWITTER!!! - |

Europacamping Bojkovice |

ruhig in Terrassen gelegen mit Schwimmbad |
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Freitag, 26. Juni 2009, 08:00 Uhr
KM Stand 42614 Wetter:
wolkenlos, trocken, 18:00 Grad C
Guten Morgen, es hat nicht geregnet. Weiter so. Unser heutiges Ziel
ist Brno (Brünn), nordwestlich von hier. Wir holen uns noch einige
Informationen von den anderen Campern und "satteln die Hühner".
In Richtung Brno geht es dann über eine großräumige Umleitung,
leider nicht zu verhindern. In der Stadt Kunovice besuchen wir den
Flugplatz mit dem Letecké Museum. Anschließend tanken wir beim Stand
von 42709 44,77 Liter Diesel für 1190,9 CZ, ein guter Preis und ein
guter Verbrauch. Ca. 25 Kilometer nordwestlich von Brno fahren wir
den "Camping Hana"
in Veverská Bítýška am Fluss Svratka an und richten uns ein.
Sanitäranlagen entsprechen unseren Erwartungen, der Platz macht
einen sauberen Eindruck und das Personal ist freundlich. Die
Übernachtung kostet mit Strom 410,00 CZ. Es ist trocken,
riecht aber schwer nach Gewitter. Egal, die gesattelten Hühner
kommen auf den Grill, und am restlichen Abend verfolgen wir das
große Wetterleuchten ohne örtliches Gewitter. |

Flugplatz Kunovice |

mit dem Letecké Museum |

Camping Hana in
Veverská Bítýška am Fluss
Svratka |

Die "gesattelten Hühner" auf dem neuen Grill |
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Samstag, 27. Juni 2009, 08:00 Uhr
KM Stand 42756 Wetter: trocken, mit
einzelnen Wolken, schwül warm 26 Grad C
Heute besuchen wir die Stadt Brno (Brünn). Es geht mit dem Bus vom
Campingplatz in den nächst größeren Ort Kuřim, von dort aus mit der
Bahn zum Hauptbahnhof in Brno (Kombiticket, gültig 90 Minuten, 4
Personen 120,00 CZ) . Direkt vom Bahnhof aus geht es in die
Innenstadt. Wir besichtigen Kirchen, den Rathausturm und und und.
Brno ist eine Industriestadt aber mit einem schönen alten Stadtkern.
Nachfolgend einige Fotos der Besichtigung. |
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Nach dem anstrengenden Besuch der
Stadt geht es ohne Schwierigkeiten mit Bahn und Bus wieder zum
Campingplatz zurück. Erst als wir den Campingplatz erreichen geht
ein gewaltiger Platzregen runter und mischt sich anschließend noch
mit einem Gewitter. Nach zwei Stunden beruhigt sich das Wetter
etwas. Wir folgen der Empfehlung der Platzchefin und besuchen das
Restaurant "Na Mestecku"
fußläufig, ca. 1,5 Kilometer vom Campingplatz entfernt. Ein wirklich
toller Tipp, dieses Restaurant ist echt Klasse. Wir schlemmen nach
allen Regeln der Kunst. - Super - |
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Sonntag, 28. Juni 2009, 07:30 Uhr
KM Stand 42756 Wetter: stark bewölkt, trocken, feuchte Luft,
18 Grad C
Die Nacht verläuft ohne Regen und Gewitter, dafür aber mit einem
"Open-Air-Konzert" auf der anderen Fluss-Seite bis in die frühen
Morgenstunden. Die Fahrt geht weiter in Richtung Westen über die 23
bis Telč am Fuß der Böhmisch-Mährische Höhe. Eine historische
Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Bei leichtem
Nieselregen besichtigen Roland und Karin diese Stadt mit dem
berühmten Marktplatz.
Wir fahren weiter auf der 23 bis Jindřichův Hradec und wir
besichtigen Schloss Jindřichův Hradec. |

Schloss Jindřichův Hradec |

Schloss Jindřichův Hradec |
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Unser Tagesziel ist ein
Campingplatz, den wir aus dem tschechischen Campingführer (www.camp.cz)
aussuchen. Der Platz"Karvànky" liegt an einer stark
befahrenen Straße. Wir suchen uns ein Eckchen aus, da der Platzwart erst um 18.00 Uhr
wieder zum Platz kommt. Gar nicht so einfach ein gutes
Plätzchen zu finden. Hier stehen fast alle Wiesen unter Wasser. Für
Wohnmobilfahrer ein Horror. Wir sinken beim Einfahren in die Wiese
nur leicht ein. Hier scheint es in den letzten Tagen doch mehr
geregnet zu haben. Aber das Wetter bessert sich und wir können sogar
im Freien zu Abend essen. Die Sanitäranlagen sind in einem
guten Zustand, relativ neu und werden regelmäßig gereinigt. Die Übernachtung
kostet 254,00 CZ + 0,50 CZ für zwei Duschmarken, ein gutes
Leistungsverhältnis. WLAN gibt es hier auch, allerdings gegen
Gebühr. Übrigens, hier sehen wir, wie andere Camper in der
Campinplatzküche
riesigen Mengen an selbst gesuchten Steinpilzen säubern. Vielleicht
kommen wir auch noch zum "Pilze sammeln", nein es bleibt bei uns nur
bei Dosen Pils. |

Camping
Karvànky |

Ein kleiner Angelsee am Campingplatz |
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Montag, 29. Juni 2009,
09:15 Uhr KM Stand 42915
Wetter: geschlossene Wolkendecke, kein Regen, 20 Grad C
Wir fahren die Stadt České Budějovice (Budweis) an.
Eigentlich wollen wir die Stadt besichtigen und suchen im
Innenstadtbereich verzweifelt Parkplätze. Pkw Parkplätze sind
überfüllt und mit Suchverkehr für uns besetzt. Nach einiger Zeit
verlieren wir unsere Freunde im starken Verkehr und beschließen per Handy, die Stadt nicht zu
besichtigen. Wir suchen uns als nächstes Ziel einen Campingplatz in
der Nähe von Český Krumlov aus. Der erste Campingplatz ist nicht zu
gebrauchen, da hat das Unwetter vom Vortag den Platz unter Wasser
gesetzt. Wir steuern den nächsten Campingplatz in dem kleinen
Dorf Chvalsiny, nordwestlich von Český Krumlov, an. Der
Campingplatz ist unter niederländischer Leitung und wird
dementsprechend von vielen Niederländern besucht. Wir haben wieder
das Problem einen geeigneten, nicht unter Wasser stehenden Platz zu
finden, der auch noch einigermaßen gerade ist. Auch hier haben die
Unwetter der letzten Tage zugeschlagen. Der Platz ist fast nur mit
Gummistiefeln oder Badelatschen zu begehen. Wir finden einen Platz
für unsere zwei Wohnmobile und hinterlassen beim Aufstellen
unerwarteter Weise kaum Flurschaden. Wir sind früh dran und genießen
das bis jetzt trockene Wetter und die hohen aber schwülen
Temperaturen von 27 Grad C. Der Campingplatz ist erst
1998 entstanden und wird ständig erneuert und verbessert. Hier
finden wir die besten Sanitäranlagen in diesem Urlaub. Ein
Schwimmbad mit Bio-Klärung ist im Bau. Brötchenservice, Kiosk, WLAN,
alles ist vorhanden. Für das Wetter kann der Campingplatz Besitzer
ja nichts, versichert uns aber, dass er jedes Fahrzeug aus den
sumpfigen Wiesen ziehen kann. Wir sind beruhigt.
Der warme Tag hat schon einiges von den nassen Wiesen abgetrocknet,
als dunkle Wolken am Horizont auftauchen. Wir haben gerade den
ersten Gang Geflügelspieße auf dem Holzkohlegrill, da geht ein
Unwetter auf uns nieder. Alles ist wieder unter Wasser, eigentlich
wie jeden Tag.
Danach wird es wieder feucht ruhig zum Sonnenuntergang. Übrigens,
ein benachbarter Campingplatz musste am Vorabend um 23.00 Uhr
geräumt werden, danach stand der Platz 1 Meter hoch unter Wasser,
erzählen uns die Platzbetreiber. Da haben wir ja mal wieder Glück
gehabt und verbringen den restlichen Abend im Wohnmobil. |

Campingplatz Chvalsiny
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Campingplatz Chvalsiny |

Wenige Minuten vor dem Gewitterbesuch |

Der kleine See am
Camping Chvalsiny nach
dem Gewitter zum Sonnenuntergang |
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Dienstag, 30. Juni 2009,
09:50 Uhr KM Stand 42990 Wetter:
bewölkt, kein Regen, 20 Grad C
Die Nacht hat uns mit Regen verschont, trotzdem frühstücken wir im
Wohnmobil, es ist zu feucht. Wir bezahlen für die Übernachtung
460,00 CZ (Vorsaisonpreis) ein gutes Preis - Leistungsverhältnis.
Wir steuern heute Český Krumlov an, eine Pflichtveranstaltung, wenn
man hier im Urlaub ist. Das historische Stadtzentrum ist
Weltkulturerbe und eine Besichtigung wert. Schloss Český Krumlov,
Mantelbrücke, Mariensäule und vieles mehr.
Hier einige Fotos aus der Stadt. |

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Der nächste Campingplatz liegt
vor uns, Camping Frymburk ist unser Ziel zum Übernachten für heute.
Der Platz unter Niederländischer Leitung liegt am Ufer des
Lipno-Stausees im Böhmerwald. Ein in Terrassen angelegter Platz an
dem flächenmäßig größten See Tschechiens.
Der Platz kostet heute mit ADAC-Rabatt (ab dem 1. Juli 2009 ist
Hauptsaison) 421,50 CZ für die Übernachtung inkl. Strom und Duschen.
Wir verbringen den Nachmittag mit Faulenzen, Spazieren gehen, lesen,
schreiben und Dingen, die jeder für sich möchte. Es ist warm,
trocken und teilweise bewölkt mit viel Sonne.
Gegen Abend fängt das Dilemma wieder an. Donner, Blitze und
Regenschauer, ohne Schäden zu hinterlassen. Wir nutzen die
Gelegenheit und essen im Restaurant des Campingplatzes. Das
Preisleistungsverhältnis stimmt auch hier. |

Campingplatz
Frymburk |

Blick vom Stellplatz auf den Campingplatz und den
See |
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Mittwoch, 01. Juli 2009 , 09:50
Uhr KM Stand 43025
Wetter: blauer Himmel, trocken, sehr angenehm, 20 Grad C
Heute ist Sommer angesagt. Wir starten bei strahlendem Sonnenschein,
weiter in Richtung Nordwesten. Als nächstes Ziel füttern wir unser
Navi mit der Stadt Domaz'lice, und das Navi führt uns hin. Es geht
vorbei an dem Lipno Stausee und landschaftlich schönen Teilen. In
der Stadt Klatovy kaufen wir noch einmal ein. Einige Sachen
gibt es bei uns so nicht und sie sind auch preislich
noch günstiger. Vor der Einfahrt in Domaz'lice tanken wir noch
einmal in Tschechen beim Stand von 43179 für 1362,4 CZ 52
Liter. Hier ist der Diesel noch günstiger als in Deutschland.
Ab in das Städtchen, der schöne Innenteil der Altstadt ist von außen
her nicht zu erkennen. Wir schlendern über den Marktplatz und
besteigen den Argentrum mit weit über Hundert Stufen in einer
abenteuerlichen Holzkonstruktion. Eine schöne Aussicht erwartet uns
oben und ein kühles Lüftchen. Unten ist es jetzt mit 30 Grad C
schwül und unangenehm. Es riecht wieder nach Gewitter, der Horizont
verdunkelt sich.
Anschließend geht die Fahrt weiter zum nächsten Campingplatz in der
Stadt Babylon, kurz vor der Deutschen Grenze nach Furth. |

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Anschließend geht die Fahrt
weiter zum nächsten Campingplatz "Autokemp Babylon" in der Stadt
Babylon, kurz vor der Deutschen Grenze nach Furth in Deutschland.
Also die letzte Übernachtung in Tschechien. Wir suchen uns ein
relativ trockenes Plätzchen, davon gibt es auch hier nicht viel.
Seit drei Wochen gibt es jeden Tag Starkregen hier berichtet uns ein
Camper der die Nase von diesem Wetter voll hat und reist ab. Wir
bezahlen für die Übernachtung mit einem Wohnmobil, zwei erwachsene
Personen und Strom 280,00 CZ, ein Preis der in Ordnung ist. Die
Sanitäranlagen sind sauber und haben noch die Zeichen des Sozialismus in
sich. Während wir den Grill aufbauen zieht es sich rund herum zu und
es donnert aus allen Rohren. Also ein Tag wie alle anderen in den
letzten drei Wochen. |

Campingplatz "Autokemp Babylon" |
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Donnerstag, 02. Juli 2009,
09:30 Uhr KM Stand 43198 Wetter: bewölkt mit
kleinen blauen Löchern, trocken 19 Grad C
In der Nacht hat es geregnet, ist ja nichts Neues. Zum Frühstücken
im Freien ist es draußen viel zu feucht. Also letztes Frühstück in
Tschechien im Wohnmobil. Die Fahrt geht nach wenigen Kilometern über
die Grenze ohne Hinweise auf Kontrollen. Es geht in Richtung
Nordwesten, vorbei an Weiden, Marktrewitz und Wunsiedel, durch das
Fichtelgebirge. Am Wohnmobilstellplatz in Bischofsgrün trinken wir
Kaffee und beschließen den Wohnmobilstellplatz in Haßfurt
anzufahren. Am frühen Nachmittag besetzen wir zwei Stellplätze
des gut gefüllten Platzes am Main. Es sind 31 Grad C, fast
unerträglich und die Gewittertürme bauen sich um uns herum wieder
auf. Es - d o n n e r t - wieder. Haßfurter Bürger
erzählen uns, dass es seit Wochen hier nicht geregnet hat. Alle
wünschen sich Regen. Das verbrannte Gras um uns herum
bestätigt es. Ab heute wird es regnen, schließlich sind wir ja hier.
Warum ist es so ungerecht mit dem Wetter?
Wir wollen bei diesen Temperaturen nicht mehr im Mobil kochen und
besuchen den in der Nähe liegenden Gasthof "Zum Hirschen" (Untere
Vorstadt). Wir bestellen viermal das Tagesmenü
(Suppe/Hauptgericht/Nachtisch) für 9,80 Euro und sind sehr
zufrieden, zumal der Wirt versichert dass alle Gerichte selber
gefertigt wurden und nicht aus Tüten oder Dosen kommen. "Gut
bürgerliches Essen" sagt er. Wir empfehlen den Gasthof weiter. Wir
sitzen anschließend noch etwas länger vor den Wohnmobilen und
trinken ein kühles Getränk auf den Abschied, Morgen ist es soweit. |

Reisemobilstellplatz in Haßfurt direkt am
Main |
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Freitag, 03. Juli 2009, 09:55 Uhr
KM Stand 43498 Wetter: wolkenlos, echter blauer
Himmel, 20 Grad C
Es hat 14 Regentropfen auf das Wohnmobil geregnet, mehr nicht. Unser
Einfluss auf das Wetter ist wohl doch nur begrenzt. Eine trockene
schwüle Nacht liegt hinter uns. Wir nutzen am frühen Morgen die
Duschen am Stellplatz um uns etwas zu erfrischen. Wir frühstücken im
Freien, das konnten wir in diesem Urlaub nur sehr selten und
genießen es. Unser Urlaub nähert sich dem Ende. Roland und Karin
treten direkt die Heimreise an, während Antje und Kugel noch ein Tag
länger Zeit haben.
Für Antje und Kugel geht es durch die Rhön, mal wieder über die
Wasserkuppe, die liegt schon früh am Morgen fast in den Wolken und
es donnert bereits. Weiter in Richtung Nordwesten zeigt sich der
Himmel wieder von der besten Seite 4/8 Bewölkung und 28 Grad C. Wir
besuchen verschiedene Wohnmobilstellplätze in Hessen und landen
schließlich in Schwalmstadt-Treysa an der Schwalm. Hier können
Wohnmobile stehen, sonst gibt es hier nichts, außer der nahe
gelegenen pittoresken Altstadt, der Bahnlinie und der stark
befahrenen Straße. Wir nutzen den Schatten und bei 31 Grad C
faulenzen wir. Mehr auch nicht. Übrigens, es ist 17:00 Uhr und es
donnert schon wieder bedrohlich. |

Wohnmobilstellplatz Schwalmstadt-Treysa |

direkt an der Schwalm gelegen |